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Komm Komm Grundeinkommen

Komm Komm Grundeinkommen

11.04.2018, 15:15 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

so lautet der Titel einer ARTE-Doku, die gestern Abend ausgestrahlt wurde.
https://www.arte.tv/de/videos/051868...deinkommen/

Seit über zwei Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema, habe das Buch von Götz Werner, dem Begründer der dm-Märkte nicht gelesen, sehe aber meine Gedanken zum Grundeinkommen, ich mag das Wort 'Grundversorgung' lieber, durch die Doku mehr als bestätigt.

Wer noch nie etwas über ein bedingungsloses Grundeinkommen gehört hat oder es ablehnt, bitte ich, sich die Doku anzuschauen. Laut Mediathek ist sie nur bis zum 16.April habhaft.

Unsere derzeitigen Umstände auf dieser schönen Erde begannnen...? Ja, wann? Die Menschheit hat sich selber aus dem Paradies verbannt, als sie beschloss, dass niemand was essen sollte, der keine Gegenleistung dafür erbringt. Ganz schön schräg, eigentlich. Dabei liefert uns Mutter Natur in Hülle und Fülle Nahrung, ganz ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Dass ein gewisser 'Energieausgleich' für eine Leistung erfolgen müsste, ist also ein Glaubenssatz.

Der nächste Glaubenssatz ist: Nur mir ist zuzutrauen, dass ich auch weiterhin arbeite, die anderen werden faul sein.
Dieser Satz zeugt von enormen Misstrauen den Mitmenschen gegenüber.

Der dritte Glaubenssatz heißt: Es besteht Mangel...an allem! Oha!

Ein paar Schlaule haben diese Sätze zu Dogmen 'in Stein gemeißelt'. Die 'Schlaule' regieren so die Welt. Auf diese Weise kann man die Menschen dirigieren, kontrollieren, in Arbeit und Atmen halten, dass sie nicht zum Nachdenken kommen. Unterstützt wird das von (unseren) Politikern. Ronald Reagan, so die Doku, war einer der Verfechter dieser Dogmen und hat viel dazu beigetragen, dass die poitiv verlaufenden Tests in den Staaten bzgl. des bedeingungslosen Grundeinkommens gestoppt wurden, dass Löhne stagnierten, die Gewinne sämtlich an die Eliten abflossen und noch fließen.
Mitstreiter waren Mrs. Thatcher und Nachahmer Gerhard Schröder (Hartz IV) u.a. Sie 'liberalisierten' die Märkte.

Schlicht: Es geht um Macht!

Eine bedingungslose Grundversorgung ist bezahlbar! Sie wirkt ausgsprochen positiv auf die Menschen, weil sie das Leben enorm entspannt.
Welche Auswirkungen ein entspanntes Leben haben, kann man sich schnell vorstellen: Streitereien ums Geld würde in Familien aufhören, zusammenbleiben wird einfacher, Trennung allerdings auch, Eltern können ihre Kinder wieder selber erziehen, anstatt sie im Stress vom Babyalter an in Kitas stecken zu müssen und so komplett dem Einfluss des Staates auszusetzen.
Alte und kranke Menschen, Selbständige fallen nicht mehr, so wie jetzt, ungebremst durch die Maschen des sozialen Netzes.

Selbst Kriminalität, ein großer Teil der Prostitution, Drogen-, Tabletten- und Alkoholkonsumes würde sich von selbst erledigen. Die Menschen könnten sich vernünftige LEBENSmittel leisten, wären deutlich gesünder und leistungsfähiger, was gleichzeitig das Impfen gegen XY reduzieren könnte (ist Nervengift mit enthalten, also Inforamtion einholen!!!).

Und all das ganz davon abgesehen, dass man das arbeiten kann, was einem Freude bereitet.

Die Jobs, die man als 'gering' einschätzt, will dann keiner mehr machen? Könnte sein. Wir könnten aber auch zu einer neuen Auffassung kommen, die sagt, dass es nur richtig ist, die Reinemachefrau sehr gut zu bezahlen und/oder auch selber 'Hand anzulegen'. Auch als Chef. Ihm bricht sicher kein Zacken aus der Krone, wenn er mal die Toilettenbürste in die Hand nimmt.

Götz Werner sagt, mit einer bedingungslosen Grundversorgung ändert sich schlagartig die Welt.

JA! Sehr, sehr gerne!

17 Kommentare

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ZUM PUTZEN :

Wenn unsere Eschersheimer J.H.Wichernschule KEINE Kinder-Sonderschule mehr ist, sondern ein Erwachsenen-Inklusions-Förderkolleg wird, wird vorgeschlagen, dass es halb Anthroposophisch sein soll. d.h. Der Rektor wird - wie in JEDER anthroposophischen Schule - abgeschafft, dafür gibt es den Vorstand, über mehrere Personen verteilt, welche einerseits HOCHWERTIGE Chefarbeit* machen dürfen, ABER anderseits - wenn Putzkräfte ausfallen - alle Erwachsenenschüler & Lehrerschaft - darunter auch der Vorstand - auch mal nicht nur Abort-putzen muss, sondern auch mal halbjährlich im KOMPLETTEN Schulhaus auf den Boden kriechen muss und die jeweiligen Ecken und Bodenkanten auswischen muss - AUCH UNTER den Schränken, -Tischen und Heizkörpern.

Ecken- uns Bodenkanten wischen sollten ALGEMEIN alle angestellten und Schüler machen, welche auch ZUVERLÄSSIG sind bei der gründlichen Reinigung.

Wie auch in den Medien berichtet, putzen die Putzkräfte sehr schlampig und EHE die verantwortlichen es bemerkten, war der unangenehme Besuch von der Regierung - welche Gastronomen, Schulen, Kindergärten & Heime nach Ordnung und Sauberkeit kontrollieren - schon längst da gewesen und ein Brief mit einem Knöllchen drinnen, landet in dem Postfach dieser erwähnten Schule.

"AU BACKE MEIN ZAHN !! " schreit der Vorstand, besonders der Kassenprüfer (Y)


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*) Chefarbeit:
Jener, welche Lehrpläne macht und das geschäftliche, was in staatlichen Schulen die Rektoren machen - soll es weiterhin geben, bekommt aber mehrere Beisitzer, und DASS nennt man ebenso bei den Anthroposophen und später auch bei uns : >VORSTAND<.
  • 17.04.2018, 14:58 Uhr
Wer sich für kleine Aufgaben zu groß fühlt,
ist für große Aufgaben zu klein.
  • 17.04.2018, 15:32 Uhr
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Andrew Yang, Bewerber um die Präsidentschaft für die Demokraten, in finanzen.net:
Einer der Kernpunkte seines Wahlprogrammes für 2020 ist dabei die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in den USA. Yang geht mit der Idee hausieren, dass jedem US-Amerikaner zwischen 18 und 64 jeden Monat von der Regierung ein Betrag in Höhe von 1.000 Dollar ausgezahlt werden soll - ohne weitere Bedingungen.
Auf seiner Kampagnenwebseite verteidigt er diese Idee: In den nächsten zwölf Jahren könnte jeder dritte Amerikaner seinen Arbeitsplatz an neue Technologien verlieren - und anders als bei früheren Automatisierungswellen werden neue Arbeitsplätze nicht schnell genug geschaffen werden, um dies auszugleichen, heißt es dort. Man müsse daher eine neue Lösung finden, um diese beispiellose Krise in den Griff zu bekommen. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen sei eine Grundlage, "auf der eine stabile, wohlhabende und gerechte Gesellschaft aufgebaut werden kann". Zudem beschreibt Yang diese Art der Grundsicherung als "den größten Katalysator für Unternehmertum und Kreativität, den wir je gesehen haben".
  • 15.04.2018, 17:10 Uhr
Zumindest stellt es mal einen großen Schritt in die richtige Richtung dar, was der gute Mann sagt. Alternative Arbeitsplätze für die verlorenen? Man wird sehen.
Der Begriff bedingungsloses GrundEINKOMMEN impliziert eben Einkommen und nicht Versorgung. Mit diesem Begriff wird viel eher klar, was gemeint ist. Bei Einkommen denkt 'man' auch viel eher, dass eine Gegenleistung erwartet wird. Ein Gedanke, den es noch zu überwinden gilt.
  • 15.04.2018, 19:25 Uhr
Zumindest hat Yang eine Idee, mit der er im Wahlkampf punkten kann. Da Amerika in sozialen Fragen anders tickt als Europa, bin ich gespannt, wie viele Amerikaner seiner Idee folgen werden.
  • 15.04.2018, 20:26 Uhr
Es kommt dort, wie ich finde, sehr darauf an, WIE jemand sein Ideen verkauft, wie viel Geld er in den Wahlkampf pumpen kann. Die Begeisterung der Menschen hier hält sich ja auch ziemlich in Grenzen. Manche wollen es aber auch nicht kapieren.
  • 16.04.2018, 15:44 Uhr
Hierzulande ja besonders traurig, dass nicht einmal jene mehrheitlich die Idee verstehen und unterstützen, die eindeutig davon profitieren könnten.
  • 16.04.2018, 15:50 Uhr
Ja Knight. Da kannst Du mal sehen, wie sehr 'gute' Erziehung wirkt.
Ich wurde auch so erzogen, dass ich bitte Leistung bringen muss. Jetzt hielt sich das bei meinen Eltern noch ganz gut ihm Rahmen, aber Fleiß war doch eine unerlässliche Tugend.
Mir ist neulich eingefallen, dass ich in der Frauenfachschule, die ich besuchte noch gelehrt wurde, dass man Säuglingen, wenn sies Fläschchen bekommen, das Loch im Sauger bloß nicht größer machen darf. Der tatsächliche Grund dafür, Übergewicht vorzubeugen, war nicht ausschlaggebend. Aber der 'Grund' dass ein Säugling sich sein Essen 'erarbeiten' muss. Das war wichtig.
(Diese Dinge sind bestimmt auch übergreifend)

Wenn man mal so überlegt, welche Glaubenssätze es gibt: Ohne Fleiß kein Preis; wer essen will, muss arbeiten... da kommt bestimmt einiges zusammen.

Sich verschiedene Dinge zu erarbeiten, finde ich auch wichtig und richtig, es stärkt das Selbstbewusstsein, macht zufrieden, evtl. sogar glücklich.
Nur, dass jedermann ein Recht auf grundlegende Dinge hat, das wird nirgends gelehrt. Hier liegt der Hund begraben. Seit Jahrtausenden nicht, das wirkt!
  • 16.04.2018, 21:12 Uhr
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Die Grundversorgung wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
  • 13.04.2018, 09:09 Uhr
Eher nicht. Es ist unumgänglich!
  • 13.04.2018, 10:59 Uhr
Schön wäre es!
  • 13.04.2018, 14:27 Uhr
so lange der politische Wille fehlt, wird sich nicht ändern ...
ich hatte 2013 mit den Schein-Linken von der ex-PDS darüber diskutiert ...
die wollten nichts darüber wissen, meinten, daß ein Mindestlohn von 10.- € alle Probleme löst.
Als ich auf den Beitrag von Ursula von der Leyen von 2012 hinwies, daß jeder, der nicht mindestens 2500.- € verdient einen Rentenanspruch auf Hartz4-Niveau erworben hat, blickte ich in erstaunte Gesichter ...
bei einer 40 Stunden Woche käme man auf 1700.- € brutto ... die Altersarmut ist dann so sicher wie das Amen in der Kirche ...
die Schein-Linken wollten das nicht glauben ...
Bei der SPD, FDP, Grüne und CDU brauchte ich erst gar nicht dieses Thema anzuschneiden ... arme Rentner ist nicht deren Klientel ...
ab 2030 wird sich das ändern ... denn dann, wenn die Babyboomer in Rente gehen, und den ersten Rentenbescheid in Händen halten, werden sie, so hoffe ich, sich daran erinnern, welche Parteien sich gegen die Einführung des BGE gewehrt hatten ...
  • 13.04.2018, 17:02 Uhr
Ich habe den Eindruck, dass sich die meisten Politiker nicht für eine Rentenreform interessieren, Hauptsache sie haben ihr "Pöstchen" wieder.
  • 13.04.2018, 20:04 Uhr
Dass ein BGE unumgänglich wird, schrieb ich ja schon.
Was die Politik der Vergangenheit und Gegenwart angeht, so ist die Rederei um die Renten lediglich Augenwischerei. Ein bisschen Politur hier, ein bisschen wegfeilen da. Uns wird dann weißgemacht, es handele sich um 'gegenseitiges' Geben und Nehmen. Das ist lächerlich! Es geht um Macht, icht mehr, nicht weniger, die Einwohner erhalten Privilegien ohne jegliche Sicherheit. Hier lieg der Hund begraben!
  • 14.04.2018, 18:47 Uhr
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Renate, heute Abend gibt es in 3SAT einen Bericht über die Gewinnerin eines BGE. Das dürfte Dich doch sicher interessieren.
  • 13.04.2018, 08:08 Uhr
Vielen Dank für die Info. Ich glaube, das kam schon mal, hatte dann aber nur den Rest mitgekriegt. Wenn ich mich recht entsinne, waren alle Empfänger dem BGE gegenüber sehr positiv eingestellt, hatten ihre Chancen genutzt und was für sich bewegt.
  • 13.04.2018, 08:56 Uhr
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Im Lotto habe ich bisher nur kleine Beträge gewonnen. Deshalb freue ich mich auf die 1500,00 Euro zusätzlich zu meiner Rente.
  • 11.04.2018, 16:04 Uhr
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