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Sind sie wirklich wach geworden ? -

26.08.2018, 13:19 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

SIND SIE WIRKLICH WACH GEWORDEN ? -
von Gerd Quedenbaum.
(Bezug ist ein Artikel von Günther von Fricken
in Super-Sonntag vom 26. August 2018.)

Sind sie wirklich wach geworden, die Kultur- und Bildungspolitiker, Regierungsbeamten, Gewerkschaftler, Lehrer und Eltern ? - Das ist kaum anzunehmen.
Schon seit -zig Jahren herrschen bei uns die Mißstände in der Schulpolitik mit Lehrermangel und verkorksten Lehrprogrammen. Und nun plötzlich, aber wohl nur als Lückenfüller in der Ferienzeit 2018, fällt es den zuständigen Gremien in Bund und Ländern auf, welche Lücken da vorhanden sind. Es ist schwer zu glauben, daß irgendjemand diese Probleme ernsthaft in Angriff nehmen und bessern möchte. Die Journaille ohnehin nicht. Die würde sich eher in den Hintern beißen, als Partei- und Regierungspolitik zu kritisieren. -
Das Theater begann ja eigentlich schon gleich nach dem Kriege, als Geschichtsschreiber und Historiker gleichermaßen vor die Frage gestellt waren, "wie sag' ich's meinem Kinde" - nämlich die Geschichte von 1933 bis 1945. Und weil man -selbst betroffen- noch keine Lösung wußte, gab man dem Drängen der Besatzungsmächte nach, speziell natürlich der Amerikaner, und schuf ein weitgehend künstliches Geschichtsbild, fernab von aller Realität. Das war der erste Knacks - und von da an ging es mit der Bildungspolitik in Deutschland rapide bergab. Lehrprogramme wurden umgestellt, denen ohnehin nicht jeder folgen konnte. Aus den Wirren jener Zeit folgten die sechziger Jahre mit dem sozialpolitischen Aufstand der Jugend. Die Politik, speziell die Familien- und Jugendpolitik, lenkte ein (es ging doch um Stimmen). Es bröckelte und entwickelte sich bis in die siebziger Jahre schon zum Bruch. Mit Neuentwicklung in der Familienpolitik, der Kinder- und Jugenderziehung, war es auch vorbei mit der Arbeitsruhe in den Schulen. Danach ging es los und dauert bis heute zunehmend an, so z.B. -daß man den Kindern mehr sexuelle Vielfalt beibringt statt Rechnen, Schreiben, Lesen und - Denken. Es lebe die Anomalität ! - Das aber will ja ohnehin niemand so genau wissen. Wohlstand schafft (Bett-) Freuden und diese kann man den Kindern, nach Meinung perverser Politiker, nicht früh genug beibringen.
Die Stellen altersbedingt abtretender Lehrer wurden nicht immer neu besetzt (das Geld braucht man für igendwelchen Firlefanz), die Lehrerbildung ließ nach, verlor sich in einem gewissen Desinteresse. Der Lehrerberuf entwickelte sich bei der Berufswahl mehr oder weniger zu einer Notlösung, was sich natürlich auch in der Schule negativ auswirkte. Hinzu kam die katastrophale Entwicklung in den Kinderstuben, wo Eltern nach und nach immer mehr steigend versagten. Ein Zustand, der bis heute nicht nur ungebrochen andauert, sich vielmehr immer weiter vertieft.
Daß sich über diese wachsenden Zustände nach und nach auch ein erheblicher Unmut bemerkbar machte, das möchten die Verantwortlichen nicht wissen. Das bestreiten sie ja immer noch. Inzwischen haben sich die Lehrprogramme so stark verändert, daß sogar die Kulturpolitik in Deutschland nicht erst zu schleudern beginnt, sondern schon mitten drin steckt, in einer chaotischen Entwicklung. Dümmliche Events sind da eher eine Bestätigung.
Der Lehrerberuf, ehedem als eine hehre Aufgabe erkannt, er hat inzwischen alle Attraktivität verloren und gehört selbst bei noch aktiven Pädagogen zum "nie wieder !" Man versucht den Berufswechsel oder ist schlicht "krank". Kein Problem, sagen die Verantwortlichen. Man hat ja Lehrer-Vertreter und greift (wenn nötig) zurück auf sogenannte Seiteneinsteiger aus anderen verschiedenartigen Berufen. Die Qualität der Lehre ist Nebensache (siehe Berufswahl und Lehrstellenvermittlung). Dazu nachstehend ein ebenso lächerliches, wie erschütterndes
Beispiel:
Der Urheber dieses Beitrages hat, vor 15 Jahren einmal über 12 Monate, nach Schülerangaben, eine Statistik über Fehlstunden in einer nahen Mittelschule angefertigt. Das Ergebnis lag damals bei 27,3% Fehlstunden der zuständigen Klassenlehrer. Und diese Zahl konnte nur zu einem Bruchteil durch Vertretungen "ausgeglichen" werden. Das war schulstatistisch zwar immer noch interessant, de facto jedoch absolut wertlos. Die Mehrzahl der Vertreter wußte nicht einmal den anstehenden Lehrstoff, betätigte sich also nur als "Aufsicht". Die Zeugnisse der Schüler waren entsprechend. Das heißt, "Lehrermangel resp. faule Lehrer = dumme Schüler". Von den reinen Erziehungsmängeln ganz zu schweigen.
Daß die Lehrer und Lehrerverbände nicht schon vor zwanzig/dreißig Jahren über die Mißstände in deutschen Schulen laut geschrien (!) haben, erscheint mir unverständlich. Ebenso auch die Gewerkschaft GEW (aber denen liegt (Zuschauerperspektive) ohnehin mehr an ihrem parteipolitischen- und Geldbeutelinteresse).
Wir werden nahezu täglich an die Behauptung erinnert, daß unsere Eltern resp. Großeltern ausgemachte Dummköpfe gewesen sein müssen, als sie sich mit großer Mehrheit für das NS-Regime entschieden. Und das Fazit lehrt uns ja auch, daß Mehrheiten keineswegs immer Recht haben. Merkwürdig jedoch, wie einst, so suchen wir in unserer Zeit wieder nach den "demokratischen" Mehrheiten und behaupten deren Richtigkeit, obwohl doch gerade diese uns erst in den eklatanten Bildungsschlamassel hinein geritten haben. Und nun, sozusagen als Streicheleinheit für das tumbe Volk, auch noch das umfassende Gespräch mit anders Denkenden verweigern. Ist das unsere "Demokratie" ? Oder vielleicht nur ein degenerierter Haufen, der seine eigene Identität verloren hat ? -
Die fast schon verkommene deutsche Kultur-, Familien-, Bildungs- und Schulpolitik ist eine Sache, die man nicht mit einem Dreh oder mit halbgebildeten Hilfskräften beenden kann. Sie braucht Generationen, um da wieder heraus zu kommen

24 Kommentare

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Zu den Lehrern an den Schulen kam nun auch noch ein neuer Bedarf hinzu, nämlich Lehrer zu finden, die Deutsch als Fremdsprache anbieten konnten.
Da wurde händeringend gesucht, viel Geld angeboten und das Ergebnis war erschreckend.
Kamen in solche Kurse am Anfang 20 Migranten, waren es nach 2 Wochen nur noch 2.

Auch dieses Problem hätte man bedenken müssen, denn sprachlos kommt man vielleicht durch die Nacht, aber ansonsten ist das DIE Brücke für integrationswillige Menschen.

Ohne eine spezielle sprachliche Vor-Ausbildung von Migranten ist normaler Schulbetrieb gar nicht möglich, wird aber den Lehrern zugemutet.
  • 28.08.2018, 09:27 Uhr
EZ, da sind wir einer Meinung. Es ist aber auch an anderen Stellen deutlich, daß unsere Bundes- und Länderpolitiker, was die Kulturpolitiker (Bildung und Familie) anderes im Sinne haben. Es gibt z.B. kaum noch einen Film in TV, der nicht mit englischem Titel und -schlimmer noch- mit englischen Liedtexten untermalt ist. Die Mehrzahl der gezeigten Filme mit vertretbarem Inhalt sind fremdländische Produktionen, vorwiegend amerikanisch. Und schau Dir die modernen Events an - usw. usw. Ich habe gerade erst festgestellt, daß imFacebook plötzlich arabisch geschrieben und gesprochen wird. Zufall ?
ganz gewiß nicht. Das z.B. gehört auch zu den Ursachen, die Du in den Berichten über Demos vermißt. Es hat einmal der Fürst Metternich (wohl der erste "europäische" Politiker) szt. sinngemäß gesagt, "Revolutionen werden nicht unten geboren, sondern oben produziert".
  • 28.08.2018, 12:56 Uhr
Genau so ist es. Vor Kurzem fiel mir ein Bericht in die Hände, aus dem hervorging, dass die UNO schon Anfang 2000 davon sprach, eine monoethnische Kultur sei nicht länger vertretbar.
Ich möchte das nicht weiter ausführen. Jedenfalls darf man manches als Strategie verstehen und nicht als Überraschung!!!

Es ist verständlich, dass die deutsche Kultur, ihr Reichtum an Komponisten, Philosophen, Schriftstellern und Künstlern, IMMER Neid auslöst.

In dem entsprechenden Text wurde auch auf die Möglichkeit hingewiesen, wie das unterbrochen werden könnte.

Also ein groß angelegtes Experiment-.
  • 28.08.2018, 14:55 Uhr
Ja - es sind viele kluge Köpfe unterwegs, um uns -die breizte Masse- beizubringen, wie dumm wir eigentlich sind. Und alle diese Köpfe, so sehr sie auch miteinander zerstritten sind, haben nur das Ziel, uns von ihren Theorien zu überzeugen. Meinungsaustausch = Pustekuchen. Das gilt dann auch für das Thema Nahdenken.
Du hast das Thema Chemnitz angesprochen und wunderst Dich dabei über Ursache und Wirkung. Dioe Sache ist doch ganz einfach. Unseren Politikern ist es gar nicht Recht, wenn das Volk einig ist. Sie leben mit und von dem Streit in der bürgerlichen Gesellschaft. EDrst hetzen, damit es Streit gibt, dann Demonstrieren, damit sich der Streit austoben kann. Das hat System. Warum beispielsweise müssen die Genehmigungen für Demonstrationen immer zeitlich übereinstimmen ? Wieso kann man nicht sagen, heute links, morgen rechts oder wie auch immer, nur eben getrennt ? Nicht doch, das würde ja zu Einigkeiten führen und die sind ungesund, jedenfalls für Politiker und zur Zeit noch auch für die GroKo.
M;an spricht vom Hass gegen Ausländer. Ehrlich gesagt, ich kenne keinen Hass, auch nicht i9n meiner Verwandtschaft, nicht in Freundschaften und nicht in Bekanntschaften. Aber wir sind uns einig, daß es dringend einer klaren
Gesetzeslage für, mit und gegen Ausländer bedarf. Aber dann müßten die Politiker ja umdecken, müßten ihren althergebrachten und völlig veralteten Kurs ja ändern. Und das willon sie nicht, denn dann gäbe es ja Frieden im Volke, also Gift für die Politik.
  • 28.08.2018, 16:52 Uhr
  • 28.08.2018, 16:54 Uhr
Apropos UNO. Liebe Edith, da hat die Uno also für viele Millionen Mark oder Dollar eine Untersuchung gestartet und ist nun zu der Erkenntnis gekommen, daß fast alle kriegführenden Staaten inhumanes Verhalten auf sich vereinigen.
Welch eine Erkenntnis. -
Hätten sie sich die Berichte der Betroffenen Menschen durchgelesen, die es ja zu Hauf in allen Gazetten zu lesen gibt, dann hätte es solcher Untersuchung nicht bedurft. Das Geld hätte man für Besseres ausgeben können. Und die Erkenntnisse, längst vorhanden, hätte man schon sehr viel früher in der Vollversammlung verhandeln können - falls es überhaupt dazu kommt. Denn in der UNO sitzen sie ja auch, die politischen Holzköpfe .
  • 28.08.2018, 16:58 Uhr
Hier kommt die neueste Parteinahme des WL-Teams:
Unter dem Titel "TÜRKEN RAUS - wenn das stimmt..." bezogen auf eine Meldung, man habe in Wiesbaden eine vier Meter hohe Statue von Erdogan aufgestellt.
Angeblich im Zuge einer "Biennale" als Kunstwerk, den Umständen nach eine jedenfalls überaus fragwürdige Angelegenheit. In dem Beitrag habe ich das Verhalten der des Wiesbadener OB und das der Türken kritisiert und kommentiert. Ihr wißt, daß ich stets den Weg sachlicher Darstellung suche, ohne rassistische oder konfessionelle Ressentiments.
Das Team hat den Beitrag samt folgenden Kommentaren anderer User gelöscht.
Die im Posteingang gemeldeten Kommentare sind mir nicht zur Kenntnis gelangt, sie wurden unterschlagen.
Begründet hat das Team seine Handlungsweise mit der "Annahme" (Zitat: Wir sind der Meinung...), daß es sich bei meinem Beitrag um einen "hetzerischen" Artikel handelt. Das ist natürlich nicht der Fall.
Daß es auf der Ebene öffentlicher Diskussion im WL Meinungen und Stellungnahmen gibt, die man -im Verhältnis zu meinem Beitrag- als durchaus rassistisch, und ketzerisch kriminell bezeichnen kann. Solche Beitzräge aber werden nicht gestrichen.
Bei der Entscheidung des WL-Teams handelt es sich zweifelsfrei um eine parteiische = voreingenommene Stellungnahme des Teams, offenkundig mit dem Ziel, ein durch und durch sachliches Meinungsbild aus vermutlich anderer Überzeugung nicht zur Diskussion zuzulassen. Das heißt, wieder einmal wurde von dem WL-Team ein "Maulkorb verhängt" und damit die öffentliche Diskussion verhindert, mindestens erheblich gestört.
  • 29.08.2018, 09:40 Uhr
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"Ist das unsere "Demokratie" ? Oder vielleicht nur ein degenerierter Haufen, der seine eigene Identität verloren hat ? -"
Ich gehe langsam immer mehr zu der Meinung über, dass genau das der Fall ist. Habe diese Entwicklung 40 Jahre hautnah erlebt.
  • 27.08.2018, 12:14 Uhr
Durchaus richtig, JSg. Wenn man die Geschichte vierzig Jahre miterlebt hat, dann findet man seine Meinung. Danach heißt es dann aber - prüfen, denken und bei nächster Gelegenheit, dem Ergebnis entsprechend "richtig" wählen.
  • 27.08.2018, 12:30 Uhr
Schon geschehen.
  • 27.08.2018, 12:31 Uhr
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Das jetzige Thema "Lehrermangel" zeugt davon, wie verblödet doch viele Stelleninhaber sind. Nichts ist leichter zu handhaben als festzustellen, wieviel Lehrer benötigt werden, wenn man sich die Geburtenzahlen vor 6 Jahren anschaut. Die Summe der Geburtenregister sich geben läßt und die Zahlen durch 20 dividiert, somit hat man die Anzahl der benötigten Lehrkräfte dazu zu rechnen sind alle Lehrer die aus dem Dienst ausscheiden. Selbst solche Erkenntnisse zu verarbeiten sind in D anscheinend nicht möglich. Das Alles im Zeitalter von Computer und Internet. Das im so reichen Deutschland, was ist nur aus D geworden???
  • 27.08.2018, 10:20 Uhr
Durchaus richtig, der Bedarf an Lehrkräften läßt sich sehr leicht nachrechnen.
Das Problem liegt aber ja auch nicht in etwa mangelbehafteten Rechenkünsten der Akteure. Es liegt in der verschrobenen Zielsetzung der Bundes- und Länderregierungen. Parallel haben wir dazu ja auch die Behauptung, den Regierungen fehle das nötige Geld, was nicht minder blödsinnig ist. Familie, Erziehung der KInderund Bildung, das wird von den Politikern mindestens als nebensächlich betrachtet. Kinder haben (glücklicherweise) noch keine Wählerstimme. In der schon fast irrsinnigen Zielsetzung der Parteien (Parlamentarier) rangieren die Aufgaben der Kulturpolitik hintenan.
Die Urteilsfähigkeit der Parteien und ihrer Politiker endet dort, wo deren kulturell eng begrenzte Ansprüche enden und die vordergründig egozentrisch ausgerichteten Macher das Sagen haben. Wo kein Widerspruch ist, da gibt es auch keine Diskussion. Und die Rangfolge der Themen ergibt sich weniger aus dem Bedarf, als aus der vermeitlichen Pflicht zur Befriedigung gebener Wähleransprüche - in erster Linie der Presse und der Wirtschaft (sprich Industrien). Wie schon wiederholt an anderer Stelle gesagt, wir in Deutschland haben zwar formalrechtlich eine Demokratie, de facto aber die Diktatur einer differenziert parteipolitischen Minderheit. Damit sind wir nicht weit entfernt von dem, was die "Demokraten" dem NS-Regime bei jeder Gelegenheit vorwerfen.
  • 27.08.2018, 10:54 Uhr
Auf der anderen Seite, wie wurde vor der letzten Bundestagswahl von beinahe allen Parteien gepredigt wie wichtigt die Bildsungspolitik bzw. die Aus- und Weiterbildung für die Menschen ist - soll das Ganze ohne Geld gehen? Wissen ist doch auch ein Produktionsfaktor, der wohl auch Geld kosten darf.
  • 28.08.2018, 11:25 Uhr
Richtig, PH, auch Wissen ist ein Produkt - in diesem Falle gelenkt von der Bildungspolitik. Aber wie in allen Produktionen, so auch hier - ohne Investition geht gar nichts. Und zwar auch dann, wenn man weniger als nötig investiert.
Wer bei einem Bedarf von 100 nur 50 zu geben bereit ist, produziert Murx. Da darf man sich über die unzureichende Qualität des Produkts nicht wundern.
  • 28.08.2018, 12:43 Uhr
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Ist Euch endlich klar, warum die AfD solch einen Zulauf hat und immer mehr erstarkt?
Neeeiiin es ist sicher nicht unsere braune Vergangenheit! Ihr seid es, die GROKO Politiker, ob Schwarz, Rot, oder GRÜN, die durch Rhetorik, Dialektik und dem Verstecken hinter einem korrekturbedürftigen Grundgesetz, der AfD und natürlich auch Pegida den Nährboden geschaffen haben in dieser nach 68er Bildungsmisere.
  • 26.08.2018, 14:04 Uhr
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Die dummdreisten, korrupten und kriminellen Pseudoeliten in Politik und Wirtschaft sind der Erfolg dieser Bildungsmisere. Und das Volk, ich habe es schon einmal geschrieben, sie lesen aber sie verstehen nicht. Sie hören aber sie erkennen die Lügen nicht. Eine dumme und ungebildete Masse lässt sich leichter lenken. Ja böse sind die, die Wahrheiten sagen.
  • 26.08.2018, 13:55 Uhr
Überall sind nur noch „erbärmliche Feiglinge“, „erbärmliche Politiker“ am Werk, die so weit vom Volk entfernt sind, wie die Erde vom Mars, oder ich von Merkel
  • 26.08.2018, 14:00 Uhr
wize.life-Nutzer
Aus meiner Sicht war der allergrößte Fehler der etablierten Parteien der mitgliederfangende Ausspruch für die AFD und Pegida: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Die Mehrheit der Deutschen trägt diesen Satz nicht mit!
Warum wohl? Weil er: a. eine frech vorgetragene Lüge war und ist, da half und hilft auch keine nachträgliche Rhetorik. b. zu unserem Grundgesetz konform ist hinsichtlich der Religionsfreiheit in Deutschland. Nur, hat das dem Volk geholfen? Hat das dem Volk gereicht? Hat das das Volk überzeugt? Bei Weitem nicht!!!Wir haben in unserem Grundgesetz ein Problem eingebaut, das es zu beseitigen gilt. Und jetzt bin ich am Ende meiner langen Vorrede zum Thema Rhetorik und Dialektik angelangt. Jetzt kommt keine Rhetorik und Dialektik, jetzt kommt eine klare und direkte Beschreibung des Islams in Deutschland und anderswo: Der Islam ist eine gewalttätige Religion. Punkt und nichts weiter! Wollen wir uns hier in Deutschland hinter unserem Grundgesetz verstecken, nur um dies nicht auszusprechen, die Wahrheit über den gewalttätigen und frauenfeindlichen Islam? Das Bildung Desaster zeigt es uns jetzt mit aller Härte, vom Lehrermangel einmal ganz abgesehen. Wer will denn heute noch Lehrer werden um von einer fremden aggressiven Religion von Schülern nebst Eltern ständig bedroht zu werden.
  • 26.08.2018, 14:41 Uhr
RL und JM.
Hier geht es aber um ein gesamtdeutsches Problem, das auch und insbesondere letztlich die gesamtdeutsche Wirtschaft betrifft. Davon sind wir alle mehr oder weniger betroffen. Die Lösung oder Nichtlösung des Problems wird weit in die Zukunft reichen, möglicherweise sogar über den Bestand oder Untergang unseres deutschen Staates entscheiden. Das ist Familienpolitik, alldieweilen die Familie, als kleinste Zelle der staatsbürgerlichen Gesellschaft, ihre Ordnung finden muß. Derzeit herrscht in unserem Land eine katastrophale Zerreißprobe.
Wo die kleinste Zelle krank ist, da verliert sich der Wert des ganzen Körpers. Solche Probleme lassen sich nicht mit parteipolitischen Parolen und Auseinandersetzungen lösen. Wichtig ist es daher, den politischen Parteien und den Parlamentariern deutlich zu machen, daß sie sich endlich (umgehend) zu ihren Aufgaben bekennen und diese angehen müssen. Es ist wohl nicht davon auszugehen, daß die GroKo die nötige und vor allem die richtige Energie hat oder gewinnen könnte. Hier wird es kaum zu einer Besserung kommen, ohne eine friedliche Rebellion, ohne den überzeugenden Widerspruch gegen die herrschenden Zustände und gegen die allerseits ungewollte und ungeliebte GroKo. Die vertrödelt nur Zeit, Geld und Chancen, ohne -um was es auch geht- zu vernünftigen Lösungen zu kommen.
  • 26.08.2018, 22:29 Uhr
In Kürze erscheint ein weiteres Buch von Sarrazin, das genau dieses Thema be-leuchtet. In seinem ersten hat er ja vieles vorausgesehen und musste deshalb von seiner Partei Prügel beziehen. Ob es nun zu einem Parteiausschluss kommen wird, ist noch nicht klar.

Sarrazin, Wendt, Buschkowsky, Robin Alexander, Hamed Abdel-Samad ... alles Verschwörer.
  • 28.08.2018, 09:32 Uhr
Wer in Deutschland gegen den Strom schwimmt, das sind die Menschen die oftmals nur die Wahrheit äußern, der wird von den Parteien verunglimpft und die Mehrheit der Menschen tut es den Parteien gleich. Eine Diskussion über diese strittigen Themen in der Öffentlichkeit ist nicht erwünscht. Gerade diese Art der Politik schadet der Demokratie und das Ergebnis sieht man jetzt gerade wieder in der Stadt Chemnitz. Die Polizei muß den Unmut über die miserable Politik ausbaden.
  • 28.08.2018, 11:37 Uhr
Rolf,
"Der Islam gehört zu Deutschlandf" war der Spruch eines zurückgetretenen Alt/Jung-Bundespräsidenten, der ihn proklamierte, um in zukünftigen Geschichtsbüchern gerühmt zu werden.
Die etablierten Parteien haben das dann übernommen.
  • 28.08.2018, 11:59 Uhr
Peter, was ich überhaupt nicht verstehe, ist ständig diese Verwechslung von URSACHE und FOLGE.

Es wird nur über diese Aufmärsche gesprochen und dabei total vergessen, w a r u m sie entstanden sind.

Wenn ein ranghoher Politiker am Rand eines Stadtfestes auf brutalste Weise ermordet worden wäre, würde ich gern mal die Reaktionen in der Öffentlichkeit voraussehen wollen.
  • 28.08.2018, 12:03 Uhr
Auf das neue Buch von Sarrazin darf man wohl gespannt sein, weniger dazu auf das Verhalten der Journaille. Deren Verhalten und Stellungnahmen kennen wir doch schon vorab - erfahrungsgemäß, sozusagen. Ehedem hatten wir die Fahne Schwarz-Weiß-Rot. Was daran so böse gewesen sein woll, ist mir wirklich bis heute nicht klar. Die rein philosophische Betrachtung für eine Veränderung damals hat sich jedenfalls bis heute im Volke als elementarer Bestandteil des Bewußtseins nicht durchgesetzt. Nun haben wir Schwarz-Rot-Gold. Auch dessen Philosophie ist weitgehend unbekannt, Man weiß jedoch, daß Schwarz für die vorgeblichen (Christ)-Demokraten steht, Rot für die Linken (von rosa bis knallrot) und Gold für die harmlosen Zeitgenossen, die sich nicht rühren, so lange es ihnen persönlich gut geht. Anderen Denkrichtungen haben keinen Platz auf der Fahne. Das sind die, über die man herzieht und die man in den Schmutz tritt. Das sind (so die Journaille) die Zeitgenossen, die trotz Stimmenzahl keine Stimme haben und auch nicht der Rede wert sind. Per Saldo nennt man das eine Mehrklassengesellschaft, ähnlich dem indischen Kastenwesen. Und dazu gehört jeder, der es wagt, etwas anderes
auch nur zu denken.
  • 28.08.2018, 13:50 Uhr
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