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Chemnitz: Seehofer legt Finger in die Wunde - "Wäre auch auf die Straße gegangen"

News Team
Beitrag von News Team

Bundesinnenminister Horst Seehofer nach Verständnis für die Demonstranten in Chemnitz. Der "Rheinischen Post" sagte der CSU-Politiker:


Ich wäre, wenn ich nicht Minister wäre, als Staatsbürger auch auf die Straße gegangen.

Die Migration nannte er die "Mutter aller Probleme". Allerdings, so Seehofer, hätte er "natürlich nicht gemeinsam mit Radikalen" demonstriert.

Kampf gegen Rechtsextremismus muss kompromisslos geführt werden


Rechtsradikalismus habe in Deutschland nichts verloren. Der Minister betonte daher auch, dass das Zeigen des Hitlergrußes strafrechtlich belangt werden müsse.


Das Vorgehen des Rechtsstaates gegen Rechtsextremismus muss kompromisslos geführt werden. Diese Leute sind nicht mit Diskussionen zu besänftigen.

Nach dem Mord an einem 35-jährigen Deutschen in Chemnitz hatte es in der Folge eine Reihe von Aufmärschen, rechter und linker Gruppierungen gegeben. Es kam zu rassistischen Ausschreitungen.