Aufregung Chemnitz

Beitrag von wize.life-Nutzer

AUFREGUNG CHEMNITZ,
ein Beitrag von >Gerd Quedenbaum.

Nun werden Sie man nicht gleich komisch, wenn Sie diesen Beitrag lesen. Ich bin weder Mitglied, noch vertrete ich die AfD oder eine ähnlich gelagerte Gruppe. Ausdrücklich: Ich habe auch keine Beziehung zur Linken oder (was nich schlimmer wäre) zu den Grünen.
Die Geschichte Chemnitz, so traurig sie auch ist, hat sich inzwischen so hochgeschaukelt, daß kaum noch jemand genau weiß, was das alles soll.
Daß sich die Politiker der Altparteien, mit Bundespräsident und Kanzlerin, mit Parlament und der Journaille, derart aufregen, das ist keineswegs ungewöhnlich. Geht es doch um deren eigene Positionen. Andernorts schon steht geschrieben, daß sich hier das Beispiel Weimarer Republik wiederholt. Richtig, das denke ich auch. Nur mit dem Unterschied, daß es damals man gerade Telefon und Radio gab, die Journaille aber fröhliche Urständ feierte.
"Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte". Das genau ist die Position der aktiven Politiker samt Parteien und Parlamend mit Repräsentanten in Deutschland. Und die fremdländischen Gruppierungen mischen freudestrahlend mit. Geht es doch wieder einmal bei den Deutschen um deren eigenen Hals.
Es ist doch schlicht unverständlich, daß man eine mindestens 13% der Bevölkerung umfassende Partei einfach vom politischen Gespräch ausschließt und in aller Öffentlichkeit mit gerade den Ekel erregenden Mitteln bekämpft, die eben unsere Altparteien und deren Helden verurteilen. Hört doch endlich auf, den im übrigen undefinierten "Rechten" jeden nur denkbaren oder auch gegebenen Dreck in die Schuhe zu schieben. Und hört endlich auf, jeden dummen Spruch, aus welcher Ecke auch immer, mit großem Geschrei anzuprangern. Die Reihe der "dummen Sprecher" und Sprüche ist bei den Altparteien wesentlich größer, als bei den sogenannten, aber undefinierten "Rechten". Das freilich übersehen sie wissentlich und im Verbund mit der ihnen hörigen Journaille.
Die Altparteien, in der staatsbürgerlichen Gesellschaft, in Parlament und in Regierung, begeben sich in eine ziemlich gefährliche Nähe zur NS-Zeit und damaligen Praktiken, die jedoch keineswegs allen "Nazis" persönlich angelastet werden können und eben so ihre Sonnen- wie Schattenseiten (von mir aus tiefschwarze Seiten) hatte. Die großen Fische damaliger Zeit konnte man nur begrenzt fassen, dafür hält man sich nun "Beifall heischend" an die klitzekleinen, jene zumeist übertölpelten Fischlein, Und das über siebzig Jahre post Action. Heute wird zwar nicht mehr physisch gemordet (was ich als keineswegs sicher betrachte), dafür aber werden alle verfolgt und verurteilt, die mit den Praktiken gegenwärtiger "deutscher Demokratie" nichts am Hut haben. Und diese Art von Verfolgung durch Ausgrenzung, Verleumdung und Hetze, ist weitaus schlimmer als der faktische Mord. Ich gönne jedem dieser erbärmlichen Schreihälse, daß sie nur einmal einen Tag in solcher Haut stecken würden. Die, in ihrer Hinterhältigkeit, würden bei solchem Erlebnis vermutlich zusammen brechen.
In Sachen Chemnitz wird jetzt nur die Sommerpause genutzt, den schon lange sitzenden Keil zwischen den staatsbürgerlichen Gruppen weiter einzuschlagen. Und an diesem scheußlichen Spiel beteiligen sich denn auch noch die Repräsentanten des Staates. Obwohl es doch gerade deren Sache sein sollte, für Frieden und Freiheit im Lande zu sorgen. Pustekuchen. Dabei geht es ihnen nur um das eigene Fell. Und weil sie sonst nichts Ordentliches beizusteuern haben, hetzen sie die Bürger gegeneinander.
Feine Gesellschaft - nein, Pseudodemokratie in übelChemnitzster Form.

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