Pegida-Kundgebung Oktober 2015
Pegida-Kundgebung Oktober 2015Foto-Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_75824442/akif-pirincci-haelt-hassrede-gegen-moslems-bei-pegida-kundgebung.html

Akif Pirincci: Zur Person

Beitrag von wize.life-Nutzer

Seit 2012 schreibt Akif Pirincci Artikel in rechtsradikalen, nationalkonservativen Medien. Außerdem tritt er in Burschenschaften und bei Pegida in Lesungen auf. Seine Einstellung kann als rechtsextrem und natürlich islamfeindlich bezeichnet werden.

Die Ansicht von Achgut-Autoren: Tobias Kaufmann meint, Pirincci benutze die Standardrhetorik der NPD und anderer Neonazis. Jochen Gabler sieht in ihm einen Volksverhetzer von Goebbels’scher Perfidie.

Pirinccis Machwerk ‚Deutschland von Sinnen‘ verwendet eine derbe, polemische Ausdrucksweise, wird im Brockhaus als menschenverachtend und hasserfüllt resümiert und richtet sich gegen Frauen, Homosexuelle und – natürlich – Migranten, die er bei seinen Lesungen ebenso beschimpft wie Politiker.

Obwohl er ein häufiger Freier bei einer Prostituierten war, veröffentliche er in ‚EF‘ einen Schmähbrief gegen die Frau.

Auch der Sozialwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß wurde von Pirincci geschmäht. Pirincci darf diese Äußerungen bei Androhung einer Strafe von 250.000 € nicht wiederholen.

Bei einer Pegida-Veranstaltung im Oktober 2015 verstieg er sich zu der Äußerung, dass man dem Regierungspräsidenten schulterzuckend die Ausreise empfehlen könne, wenn er nicht pariere. Und weiter:
„Es gäbe natürlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“
Außerdem bezeichnete er in seiner Rede Politiker als „Gauleiter gegen das eigene Volk“, das heutige Deutschland als „Scheißstaat“ und Asylbewerberinnen als „flüchtende Schlampen“. Muslime würden „Ungläubige mit ihrem Moslemsaft vollpumpen“, es drohe eine „Moslemmüllhalde“ in Deutschland. Bündnis 90/Die Grünen nannte er eine „Kinderfickerpartei“ und den Sprecher der Erfurter Moschee einen „Moslemfritzen mit Taliban­bart“, der mit der deutschen Kultur so viel gemein habe „wie mein Arschloch mit Parfümherstellung“.

Sogar der Pegida-Gründer Lutz Bachmann entschuldigte sich für diesen „unmöglichen Auftritt“ Pirinccis.

2015 erhielt Pirincci einen Strafbefehl in Höhe von 8.000 € wegen Beleidigung. Im März 2017 erhielt er wegen einer Hetzschrift mit dem Titel „Freigabe des Fickviehs“ eine Strafe von 5.100 €. Wegen seines Pegida-Auftritts wurde er im September 2017 nach einem Geständnis wegen Volksverhetzung zu einer Strafe von 2.700 € verurteilt.

Wegen seiner Hetzkommentare wurde er auch schon auf Facebook gesperrt.

Dennoch wird er immer wieder zu AfD-Veranstaltungen eingeladen.