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GUTER JOURNALISMUS ist anders

08.09.2018, 23:31 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

GUTER JOURNALISMUS IST ANDERS,
ein Beitrag von Gerd Quedenbaum.

Michael Goetschenberg heißt der Mann. Er nennt sich einen Terrorismusexperten für das ARD. Da hat er sich in einem Artikel zu der Sache Chemnitz zu Wort gemeldet und den Verfassungspräsidenten Maßen angegriffedn. Maßen habe sich zum Fürsprecher der AfD gemacht, in dem er die Echtheit eines Videos bezweifelt, nach dem wohl eine Horde von Rechtsextremisten einen jungen Afghanen verfolgt habe. Damit zugleich habe er, Maßen, allen anderen anderslautenden Stimmen widersprochen.Die anderslautenden waren und sind immer nioch führende Politiker, darunter auch die Bundeskanzlerin.
Gegen Goetschenbergs Berichterstattung an sich ist ja nichts einzuwenden, aber er benutzt den Bericht zu einem eindeutig böswillige Stimmung machenden Kommentar. In dem Sinne nämlich, daß er Maßen gewissermaßen Amtspflichtversäumnis vorwirft und den Mob, der sich in Chemnitz so daneben benommen hat, mit der AfD gleichsetzt. Das ist Journaille.
Der Verfassungsschützer Maßen hat ja nicht etwa über speziell das Video berichtet, sondern lediglich erklärt, daß er Zweifel an dessen Echtheit habe. Wobei man beachten muß, daß Maßen der Amtsträger ist und natürlich auch über einen Stab verfügt, der ihm zuarbeitet; d.h. seine Meinung kommt ja nicht von ungefähr. Nun gut, das Video ist in der Untersuchung und man wird abwarten müssen, was dabei heraus kommt.
Setzen wir aber doch mal den Fall, daß Maßen (von Amts wegen) recht hat, das Video ist tatsächlich eine dann vermutlich zielgerichtete Konstruktion, Da haben aber doch vorher schon alle politischen Großkopfeten ihre voreiligen Beschuldigungen und mehr als nur häßliches Zeugs "gegen die Rechten" und "gegen die AfD" losgelassen. Was wohl möchte Herr Goetschenberg, der Experte, dem Amtsträger Maßen nach dem angenommenen Ergebnis dann vorwerfen. Etwa daß er die eben bezeichneten Goßkopfeten habe ins Messer laufen lassen, daß er sie nun bloß gestellt habe und was sonst noch. Ja - doch, so ist Journaille. Falsch wie die Nacht, immer sticheln und hetzen.
Und dann diese behauptete oder auch hintergründig vorgeworfene Beschuldigung, daß die Rechten mit der AfD identisch seien. Woher nimmt der Mann denn dies Wissen ? In Chemnitz sind vielerlei Gruppen beteiligt gewesen. Rechte, Linke, Rote und undefinierte Krawallmacher.
Sogar die Polizei vermag diese Gruppen nicht alle zu bestimmen und die Grenzen dazwischen nachzuvollziehen. Herr Goetschenbverg aber weiß und behauptet. Wie kommt der denn dazu ?
Isdt er da gewesen und hat die Beteiligten "Übeltäter" befragt ? Ganz sicher nicht.
Journaille.
Goetschenberg hat sich einfach an den Schreibtisch gesetzt und seine Tirade geschrieben. Würde er ordentlich recherchiert und würde er, der Experte,einen sauberen Beitrag geschrieben haben, dann müßte sein Kommentar anders lauten.
So kann man ihm nur sagen, daß Vermutungen und Argumente keine Beweise sind. Selbst das, was er vermeintlich beweisführend angegeben hat, ist nicht weniger zweifelhaft wie das ominöse Video, dessen Untersucxhung ja noch gar nicht abgeschlossen ist.
Mit böswillig gehässigen Anschuldigungen kommen wir nicht weiter. Klüger wäre es, die Journalisten insgesamt würden sich von der Milch gebenden Kuh, den Politikern, befreien und ihre Arbeit so verrichten, wie man es von einem guten, aufgebengerechten Journalisten erwarten darf, auch und insbesondere dann, wenn man sich selbst einen "Experten " zu nennen wagt.

7 Kommentare

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Lieber MMS,
haben Sie schon wieder Hamburg vergessen? Wieviele wurden von den linken Störenfriede verhaftet und mit welchen Strafen belegt? Hier wird doch mit zweierlei Maß gemessen, merken Sie das nicht - nur weil der CDU/CSU wie auch der SPD die Wähler weg laufen. Dazu kommen noch solche Kommentare von Kauder und Co in dem das Volk als Mob bezeichnet wird. Dabei sitzt der Mob teilweise in Berliin im Bundestag.
  • 10.09.2018, 19:39 Uhr
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Die Generalstaatsanwalktschaft hält das Video für echt. Natürlich sind die Rechten mit der Afd identisch, schließlich ist die AfD eine rechtspopulistische Partei. AFD lief gemeinsam mit PEGIDA auf., weiterhin Pro Chemnitz, eine rechtsextremistische Vereinigung, zweitens auch "Kaotic Chemnitz", ebenfalls Rechtsextremisten, Hooligans, Neonzis und Wutbürrger, die blind bei deni Rechten mitgelaufen sind. Natürlich gab es auch Gegendemonstanten, Anstände, linke usw. Aber die rechten Parolen kamen nun mal immer von den Rechten.
  • 09.09.2018, 16:59 Uhr
Festgfahrene Ansichten muß man nicht beantworten.
  • 09.09.2018, 18:58 Uhr
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ARD?
ist das nicht der "Verein" der sich ständig für ihre fehlerhafte Berichte entschuldigen muß?
""Tagesthemen" entschuldigen sich für Fehler in Chemnitz-Bericht"
Quelle: https://www.huffingtonpost.de/entry/...11db3dab10e
der andere "Haufen" ist auch nicht besser:
"ZDF VERSCHWEIGT FDP-KANDIDATUR
Peinliche Wahlkampf-Panne beim „heute journal“
Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/p...0.bild.html

wie bezeichnet die AfD noch unsere Qualtätsmedien?
  • 09.09.2018, 08:39 Uhr
Journaille, ie schon gesagt. Das ist die Symbiose zwischen Politik und Medien.
Facit, es werden Meldungen verbreitet, von denen niemand genau weiß, ob sie auch richtig sind. Entschuldigen kann man sich nachher. Alerdings bedenkt dabei kein Beteiligter, daß das Kind dann längst in den Brunnen gefallen ist.
Man sollte es nicht übersehen, die Radikalisierung in der Bundesrepublik ist von dieser Symbiose verschuldet - und sie setzt sich fort, so lange bei den Parteien und Politikern nicht endlich der Verstand einsetzt.
Demokratie verwirklicht sich im praktischen Tun, nicht in der Verkündung von Parolen und Falschmeldungen.
  • 09.09.2018, 09:58 Uhr
Ich vermute mal das 50 % wegen der Musik da waren. Weitere 40 % waren Linke, Grüne und SPD-Parteimitglieder die auf Anforderung dahin gekarrt wurden. Den Rest von 10 % waren junge Chemnitzer die sich gefreut haben über diese Abwechslung im tristen Alltag.

Ja das ist unsere Presse. Jeden Tag aufgeil.. an Nazis, Rechten und allem was Quote bringt. Die wirklich wichtigen Nachrichten laufen spät Abends, in den Dritten, zu Zeiten wo die Arbeitnehmer schlafen. Zum Beispiel das sich die EU zu einem der größten Sklavenlager auf der Welt entwickelt. Spanien nutzt die Illegalen schamlos aus.Gewallt unmenschliche Lebensumstände in den Obst und Gemüseplantagen an der Tagesordnung. Italien das gleiche Bild, Illegale in Plastehütten ohne jede Versorgung. Auch Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem solchen Sklavenzentrum. Billiglöhner aus dem Osten, Illegale im Schwarzmarkt der Drogen der Diebes,- und Räuberbanden und ein Heer von nicht gebildeten und ausgebildeten wie von den Konzernen gewünscht. Obwohl die Politik erkannt hat das viele der Maßnahmen der Agenda 2010 mit Zeitarbeit, Werkverträgen und anderen Sklavenähnlichen Arbeitsverträgen für die Menschen katastrophal sind, wird von den Verantwortlichen ( SPD Nahles so wie von dem Neuen Heil) nur von wir müssen das verbessern oder neu regeln nur geschwafelt. Nein sie wollen es so zum Wohle der Konzerne. Beispiele gibt es zu Haufen, so wie die Banken, die wir mit geschätzt 1 Billion bis jetzt gerettet haben, die bauen schon wieder eine neu Blase auf, mit ihren Schattenbanken die dank der von den Banken selbst geschriebenen Gesetzen nicht kontrollierbar sind. Nein was hier passiert hat mit Demokratie nichts gemein. Die EU beteiligt sich mit ihren Agrarsubventionen selbst im Bereich von Geldwäsche durch Finanzierung der Maffia. Für mich sind die Politiker in Deutschland und der EU zur Zeit Unterstützer krimineller Vereinigungen. Die krassesten sind aber mal wieder die der SPD und da besonders der FM Scholz. Erst will er endlich die IT Steuerflüchtlinge zur Kasse bitten und dann auf Intervention aus ängstlichen und USA hörigen Regierungskreisen nun doch nichts unternehmen.

Nein Chemnitz ist nur eine weitere Ablenkung von korrupten und kriminellen Machenschaften. Das die Journaille da mit spielen ist auch nicht Neu.
  • 09.09.2018, 13:20 Uhr
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Es zählt zu den Merkmalen der deutschen Medienlandschaft, dass Missstände in der Berichterstattung oft gemeinschaftlich zu spät erkannt werden. Und dass, selbst wenn Fehlentwicklungen bereits ausgemacht wurden, Rückfälle in die kritisierten Handlungen nicht lange auf sich warten lassen. So ist es mittlerweile eigentlich Konsens, dass Beschimpfungen, Arroganz und erhobene Zeigefinger keinen einzigen "Fremdenfeind" zum Besseren bekehren können im Gegenteil. Dennoch verfielen die großen deutschen Medien nach den Unruhen von Chemnitz fast kollektiv in pauschales Sachsen-Bashing, warfen "Nazis" und verunsicherte Bürger in einen Topf und spulten die allzu bekannte Palette an Beschimpfungen, Arroganz und erhobenen Zeigefingern ab. Analyse der sozioökonomischen Auslöser der Verunsicherungen in Chemnitz? Absolute Fehlanzeige. Besonders hervorgetan hat sich dabei Jakob Augstein in einem infamen Kommentar, "Jakob Augstein hat es gut. Der millionenschwere Verlagserbe und Vorzeigelinke hat offenbar allen Grund, auf Menschen herabzuschauen, die beim Spermienlotto keine sechs Richtigen mit Zusatzzahl hatten. 'Pimmel mit Ohren', so nennt er die 'stiernackigen Männer' aus den Videos aus Chemnitz in seinem denkfaulen Spiegel-Kommentar zu den Vorkommnissen."
  • 09.09.2018, 07:34 Uhr
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