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Zum Status quo des „Rechtsruck“ in Deutschland

Zum Status quo des „Rechtsruck“ in Deutschland

10.09.2018, 09:45 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

„Was deutsch und echt, wüsst' keiner mehr,
lebt's nicht in deutscher Meister Ehr'“.

(Hans Sachs in Wagners ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘)
(Nürnberg … das müsste doch in den rechten Ohren klingen …)
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Ein Aspekt zum Status quo des „Rechtsruck“ in Deutschland … (Stand 09/2018)
Für Interessierte, und für Betroffene
(OTS-Meldung vom 10.09.2018)

>> OTS = Original Text Service in verschiedener Schreibweise, Bezeichnung bei Nachrichtenagenturen für „Presseaussendungen im Originalwortlaut“. Daneben eine eingetragene Marke von news aktuell (dpa) und als APA-OTS ein Tochterunternehmen der Austria Presse Agentur. <<
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Essenz:
- Wer sind die Anhänger der AfD, und wie denken diese "Wutbürger"?

_ Die Befürworter einer "Willkommens- bzw. Multi-Kulti-Kultur" sind für die Mehrheit der AfD-Anhänger (51%) "Vaterlandsverräter".
_ Ein Drittel (33%) der AfD-Sympathisanten meint, Deutschland brauche wieder einen "starken Führer" und ein Viertel (24%) sieht im Nationalsozialismus durchaus auch "gute Seiten".
_ AfD-Anhänger wollen eine andere Republik.

_ Verlierer der Woche: AfD (-2%punkte). Gewinner der Woche: Die Linke (+2%punkte).

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--> Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
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Mediengruppe RTL/Bundesregierung/Fernsehen/Innenpolitik/Partei/OTS/
RTL/n-tv-Trendbarometer: 52% der AfD-Anhänger lehnen das politische System ab - 71% denken: "Deutsche werden es noch bereuen, dass Merkel an die Macht kam" –
Wahltrend: Linke +2%, AfD -2%, SPD 16%
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Köln (ots) - AfD-Anhänger wollen eine andere Republik
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Unter dem Eindruck der Ereignisse in Chemnitz halten mehr als die Hälfte aller Bundesbürger (52%) das Ausmaß des Rechtsextremismus' in Deutschland und die Gefahr rechtsextremer Gewalttaten für das wichtigste Thema - weitaus wichtiger als die Themen Zuwanderung, Rente und Donald Trump (jeweils 9%). Wer sind die Anhänger der AfD, die diese rechte Protestwelle mitträgt, und wie denken diese "Wutbürger"? Die Auswertungen der im Rahmen des RTL/n-tv-Trendbarometers erhobenen Daten von AfD-Anhängern sowie Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz belegt, dass sich die AfD-Sympathisanten erheblich von der großen Mehrheit der Wahlberechtigten nicht nur in den alten, sondern auch den neuen Bundesländern und selbst von denen in der AfD-Hochburg Sachsen unterscheiden.

So ist die AfD wie alle bisherigen rechtsradikalen Bewegungen in Deutschland eine Männer-Partei: Nur 27 Prozent ihrer gegenwärtigen Anhänger sind Frauen, 73 Prozent Männer. Weit über die Hälfte (56%) hat keinerlei kirchliche Bindungen. Die Hälfte (49%) verortet sich selbst im rechten politischen Spektrum. Über die Hälfte (52%) ist zudem mit dem im Grundgesetz verankerten demokratischen System an sich nicht zufrieden (von den übrigen Wahlberechtigten nur 20%).

Nicht bestätigt wird durch die vorliegenden Daten die häufige Vermutung, bei AfD-Anhängern handele es sich um gesellschaftlich und ökonomisch "Abgehängte". Das Haushaltsnettoeinkommen der AfD-Anhänger ist ebenso hoch wie das der übrigen Wahlberechtigten und liegt durchschnittlich bei über EUR 3.000,--. Obwohl es den meisten AfD-Anhängern ökonomisch nicht schlechter geht als allen Wahlberechtigten, rechnen 71 Prozent von ihnen mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland. Von den Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz haben deutlich weniger (37% in ganz Deutschland; 34% in Sachsen) pessimistische Wirtschaftserwartungen.

Starke fremdenfeindliche Elemente finden sich bei den Einstellungen der AfD-Anhänger gegenüber den Flüchtlingen. Während von den Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz nur 22 Prozent in ganz Deutschland und auch nur 23 Prozent in Sachsen angeben, die Zuwanderung verursache bei ihnen Angst, geben das 77 Prozent der AfD-Anhänger an. Und dass die Deutschen "um ihr Land kämpfen müssen", weil "Flüchtlinge Unruhe und Gewalt in unser Land" bringen, meinen 59 Prozent der AfD-Anhänger, aber nur 8 bzw. 10 Prozent der Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz in ganz Deutschland bzw. in Sachsen. Materielle Nachteile durch Flüchtlinge haben nach eigenen Angaben nur 7 Prozent aller und 8 Prozent der sächsischen Wahlberechtigten ohne AfD-Nähe gehabt, während das von AfD-Anhängern deutlich mehr (39%) angeben. Die Befürworter einer "Willkommens- bzw. Multi-Kulti-Kultur" sind für die Mehrheit der AfD-Anhänger (51%) "Vaterlandsverräter".

Knapp drei Viertel (71%) der AfD-Anhänger sind zudem davon überzeugt, dass die Deutschen "den Tag noch bereuen werden, an dem Merkel an die Macht kam". Ein Drittel (33%) der AfD-Sympathisanten meint, Deutschland brauche wieder einen "starken Führer" und ein Viertel (24%) sieht im Nationalsozialismus durchaus auch "gute Seiten" (von allen übrigen Wahlberechtigten meinen das nur wenige - 4% in ganz Deutschland und 5% in Sachsen).

Drei Viertel der AfD-Anhänger (76%) sind auch davon überzeugt, dass die "deutschen Medien" von "ganz oben gesteuert" werden "und meist nur unzutreffende Meinungen" verbreiten. Das glauben ansonsten nur 17 Prozent aller und 21 Prozent der sächsischen Wahlberechtigten. 76 Prozent der AfD-Anhänger glauben, dass die meisten Ostdeutschen die Ziele der AfD und von Pegida unterstützen - doch die vorliegenden Daten zeigen, dass dies überwiegend nicht der Fall ist.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Es zeigt sich, dass die AfD keinesfalls, wie sie vorgibt, die Meinungen der Mehrheit des Volkes repräsentiert, sondern nur die einer Minderheit, die anfällig ist für fremdenfeindliches und völkisches Gedankengut. Selbst in ihren Hochburgen im Osten des Landes denkt die große Mehrheit nicht so wie die Minderheit der AfD-Anhänger."

SPD auf neuem Tiefstand
Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer ändern sich die Werte aller Parteien gegenüber der Vorwoche (mit Ausnahme der kleinen Splitterparteien). Verlierer der Woche: AfD (-2%punkte). Gewinner der Woche: Die Linke (+2%punkte). Union und FDP gewinnen je einen Prozentpunkt, während SPD und Grüne je einen Prozentpunkt verlieren. Bei einer Bundestagswahl ergäbe sich derzeit folgende Stimmverteilung: CDU/CSU 31 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 16 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 15 Prozent (8,9%), Linke 10 Prozent (9,2%), AfD 14 Prozent (12,6%). 5 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 27 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Die AfD verliert aufgrund des sich formierenden Widerstands gegen Gewalt von rechts, die Linke profitiert vom Medienecho über Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung 'Aufstehen'".
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Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zur Struktur der AfD-Anhänger und ihren Einstellungen basieren auf einer Analyse von im Rahmen des RTL/n-tv-Trendbarometers im Juli und August 2018 befragten 3.820 AfD-Anhängern und 11.100 Wahlberechtigten ohne AfD-Präferenz sowie einer aktuellen Befragung im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 3. - 7. 9. 2018 (2.009 Befragte, davon 1.003 in den alten Bundesländern, 303 in Sachsen und 703 in den übrigen neuen Bundesländern).

Die Daten zur Parteienpräferenz wurden vom 3. - 7. 9. 2018 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.507 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

OTS: Mediengruppe RTL Deutschland
newsroom: http://www.presseportal.de/nr/72183
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_72183.rss2

Pressekontakt:
Alessia Maier
Mediengruppe RTL Deutschland
Telefon 0221 - 45674103
alessia.maier@mediengruppe-rtl.de

Ansprechpartner bei forsa
Dr. Peter Matuschek
Telefon 030 - 62882442

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100755 Sep 18

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91 Kommentare

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Zitat:
Was deutsch und echt, wüsst' keiner mehr,
lebt's nicht in deutscher Meister Ehr'“.

Und da , liegt die ganze Misere drin.
Die Regierung erklärte die Öffnung der EU Grenzen mit dieser Begründung " Wir haben keine Fachkräfte mehr "
Nun es zeigte sich, das die, die kamen ( Naher Osten ) auch keine Ausbildung hatten, aber nun , eine Bereitschaft der deutschen Unternehmen fanden. auszubilden.

Wenn ich an die Worte eines großen Bundeskanzlers H. Schmidt denke, zum Thema Einwanderung der da sagte
"Wir haben in dieser EU " Menschen die bereit wären hier zu arbeiten " --kann ich auch nicht verstehen , das wir Menschen aus einem total anderen Kulturkreis als in Europa üblich , hier aufnehmen . Selbst Peter Scholl Latour warnte dafür , das diese Völkergruppen in Europa nicht passen und Schwierigkeiten vorprogrammiert wären. Ja , sogar den Frieden im Lande gefährden können.
  • 10.09.2018, 17:47 Uhr
danke Püppi K. - danke für Deinen Beitrag..... was wir hier in Deutschland immer mehr haben, ist kein Frieden mehr - Messerstechereien, Vergewaltigungen und Sachbeschädigungen.....nehmen immer mehr zu.
  • 11.09.2018, 20:56 Uhr
aber keiner ist schuld..... - ist halt so.... wird selbst in unserer Hauspresse nicht mehr erwähnt.... - ist halt so.... - dank nochmal für Deinen Beitrag.
  • 11.09.2018, 20:57 Uhr
Es geht hier gar nicht um Einwanderung, sondern schlicht und einfach zunächst mal um das Asylrecht, das im Grundgesetz festgeschrieben ist. Statt immer und ewig für jedes Problem, das wir in D längst hatten, einen Schuldigen zu suchen, sollten wir unsere Regierung darin unterstützen, eine Lösung im Rahmen der Menschenrechte zu finden. Wer Schutz braucht, sollte ihn bei uns finden - und wer Verbrechen begeht, sollte bestraft werden. Aber unsere Sicherheitsorgane und die Justiz sind oft hoffnungslos überfordert. Meint denn einer, es gibt hierzulande auch nur eine Partei, die es besser machten würde???? Die sozialen Probleme UND die Flüchtlingsproblematik auf HUMANE Weise lösen? Aber für all jene, die "Ausländer raus" brüllen, steht Humanität ohnehin nicht auf der Agenda.
  • 14.09.2018, 21:41 Uhr
Heidi ich kann Dir nicht zustimmen. Dieses Asylrecht wurde von der Bundeskanzlerin missbraucht.
Menschen die ohne Pass , und nachvollziehbare Identität in Europa- Deutschland einreisten, können kein Recht auf Asyl bekommen.

Kein Land der Welt, würde wie Merkel ,die eigenen deutschen Gesetze mit einer Entschuldigung " Man muss ein freundliches Gesicht zeigen " aushebeln.

Man hat alles unter Asyl gestellt, und das war grob fahrlässig ! Denn das entsprach nicht den Asylgesetzen die wir hatten, und das ,für ganz andere Umständen.
  • 15.09.2018, 11:36 Uhr
Hast du denn auch einen brauchbaren Vorschlag, wie man denn hätte verfahren sollen, nachdem tausende Menschen schon in D waren oder zumindest in der EU und auf den Weg hierhin? Zurückschicken??? Wohin denn??? Oder abknallen, wie es einige Hohlköpfe der AfD-Führung (http://www.faz.net/aktuell/politik/f...044186.html) und kürzlich erst wieder den sächsische AfD - fordern?
Jeder andere Kanzler hätte in der gleichen Situation genau so handeln müssen, wie es Frau Merkel getan hat, wenn er die Menschenrechte Ernst nimmt!!
Diese Hasstiraden gegen Frau Merkel (übrigens ich selbst wählte sie nicht, sondern traditionell Grün, ) schaden dem Ansehen unseres Landes mehr als sie nützen. Und kein kleiner Mann hätte mehr Geld in der Tasche, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Was andere Länder betrifft: England, Frankreich, Schweden - alle hatten oder haben eine ähnlich humane Flüchtlingspolitik.
Nun sollten wir auch weiterhin Vertrauen in die Demokratie haben und dafür sorgen, dass jene, die Schutz brauchen, ihn auch bekommen und die anderen auf dem Rechtsweg das Land wieder verlassen müssen. Das geht nicht Ratz-fatz, außer man wirft alle demokratischen Vorstellungen über Bord.
Altersarmut, Kinderrechte, Mietwucher, prekäre Arbeitsplätze stehen auf einem ganz anderen Blatt, da dürfen wir dem Herrn Schröder mal einen Beschwerdebrief schreiben; denn den haben wir die Spaltung der Gesellschaft zu verdanken.
Allen sein angeraten, vor dem Meckern erst mal gründliche Informationen einholen und das Sägen an unseren demokratischen Grundwerten zu unterlassen.
  • 15.09.2018, 12:48 Uhr
Zitat:Jeder andere Kanzler hätte in der gleichen Situation genau so handeln müssen, wie es Frau Merkel getan hat, - Ende-

Nein Heidi, unsere früheren Bundeskanzler haben sich in den Krieg nicht eingebracht.
und brauchten dafür auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Dazu kommt, das Merkel den Befehl gab, EU Grenzschützer wieder zurück zuschicken. Obwohl unsere Verteidigungsarmee ihre Pflichten erfüllt hätten, nach UNSEREM GESETZ vor 2005 . Danach , hebelte Merkel so gut wie alles aus, was für sie hinderlich war.

Es ist gut , das Merkel und das TV sie nur " die Kanzlerin " nennt . Und nicht wie in allen 70 Jahren davor " die Bundeskanzler/in " denn das, wird ja scheinbar ignoriert.
Das Deutschland aus eigenständigen Länder besteht , worin Merkel die vom Bund die Kanzlerin ist.
Darum, ist ihr Verbrechen , die Länder für ihre Öffnung für Flüchtlinge und , die sich so nennen verbrecherisch zu sehen.
  • 15.09.2018, 13:06 Uhr
Da hast du dir aber ganz schön was zusammengestrickt. Korrekter wirds dadurch auch nicht - und geht voll an den Tatsachen vorbei.
Als unter Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder Flüchtlinge aus den damaligen Kriegsgebieten kamen, dann wurden diese auch aufgenommen. Und zwar kamen 1956 jede Menge Ungarn, dann die vietnamesischen Bootsflüchtlinge, danach Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien usw.
Es waren nicht so viele, deshalb waren die Probleme auch nicht so groß. Nun dauert es halt länger, weil Mitarbeiter in den Behörden wachsen ja nicht automatisch nach. Das ganze Gerede,"Hätte, wäre, wenn.... " bringt gar nichts.
Wir sollten uns mal an das "Wir schaffen das" erinnern; denn wir, d. h. diejenigen, die ehrenamtlich oder auch nur moralisch dahinter stehen, haben wirklich schon viel geschafft, jedenfalls haben diese Deutschland größere Dienste erwiesen als die grölenden "besorgten Bürger".
Frau Merkel eine Verbrecherin zu nennen ist wirklich ein starkes Stück, pass auf, dass das dir nicht um die Ohren fliegt.
So viel Nachsicht mit beleidigenden Kommentaren wie Frau Merkel, haben andere nicht.
Aber deine letzten 3 Sätze versteht man ohnehin nicht,
  • 15.09.2018, 14:34 Uhr
Ich unterschreibe JEDES Wort von Dir, wize.life-Nutzer und ergänze:
(habe ich schon häufiger geschrieben)
Wenn nur jeder einen einzigen Flüchtling und dessen Geschichte kennen würde, sähe die "Lage"/"Stimmung" in Deutschland anders aus!
UND:
In keinem anderen EU-Land leben die Menschen besser als in diesem Land; damit meine ich auch die soziale Versorgung.

UND:
Dass ausgerechnet in den neuen Bundesländern, obwohl dort die niedrigste Flüchtlingsrate zu verzeichnen ist, die Menschen - zum Glück nicht alle! - auf die Straßen gehen, mit vom Hass verzerrten Gesichtern menschenverachtende Parolen artikulieren, entsetzt mich - entsetzt mich so sehr, dass ich es fast bereue 1989 geholfen zu haben... aber da ich ein "Gutmensch" bin, belasse ich es bei dem "fast"!
  • 21.09.2018, 21:19 Uhr
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Ich finde, man sollte die Begriffe "rechts" und links" endgültig auis dem Verkehr ziehen, denn sie sind zu SCHLAGwörtern geworden, denen ein beliebiger Wert unterstellt werden kann.

Man braucht auch nur seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen, um zu erkennen, dass hier leider das Pferd immer von hinten aufgezäumt wird. W e r ist denn dafür verantwprtlich, dass eine neue Partei entstanden ist? Wieso hat sich dieselbe Situation in Schweden ereignet. SChweden hat die meisten Flüchtlinge aufgenommen, Deutschland wohl die zweit-meisten.
Was antwortet eine Schwedin, als man sie fragt, wen sie gewählt hat. Sie möchte keine Zunahme von Gewalt in ihrem Land . Ist doch wohl verständlich, oder?

Ich erlebe in einer Kleinstadt mit 160 000 EInwohnern seit 3 Jahren, dass das beliebte Freizeitzentrum "Neckarwiese" zu einem "Angstraum" geworden ist, zu einem von mehreren.

Warum bekämpft man eine neue Partei , statt sich zu fragen, was die Gründe für ihr Entstehen waren? Statt sein eigenes Tun zu reflektieren, wird die kritische Partei nur mit Häme überschüttet.
Soviel Blindheit aufseiten der etablierten Parteien wird allmählich unerträglich.
  • 10.09.2018, 17:14 Uhr
Jedenfalls hoffe ich, dass ich normal bin: Jeder hat ein Recht auf einen fairen Prozess, auch so ein Arschloch wie Bin Ladens Leibwächter. Das unterscheidet den Rechtsstaat vom Unrechtsstaat. Nicht verstehen kann ich, warum sich diese Person jahrelang in Deutschland aufhalten durfte. Das Versagen des Rechtstaats ist nicht darin begründet, dass Gerichte Recht durchsetzen, sondern in der Untätigkeit unserer Politik.
  • 10.09.2018, 17:37 Uhr
Eben dem Chaos, das aus der Überzahl der Asylbewerber entstanden ist. Immer noch 700 000 abgelehnte, abzuschiebende im Land, und keine Lösungsansätze dafür.
  • 10.09.2018, 17:40 Uhr
Und das schlimmste ist , viele Straftaten hätten verhindert werden können, wenn man alle die Straffällig geworden sind, sowie verurteil sind, abgeschoben hätten
  • 10.09.2018, 17:47 Uhr
Die bürokratischen Hürden sind eben zu hoch. 1. haben die Leute keine Ausweise, 2. will das Herkunftsland die Personen nicht zurück haben, 3. müssen die Abzuschiebenden NICHT im Gefängnis, sondern in einem anderen abzuschließenden Haus vor dem Abflug versammelt werden 5. müssen sehr viele Sicherheitskräfte (oft ein Drittel der ganzen Gruppe) mitgenommen werden. Aber da mangelt es eben auch an verfügbarem Personal.

Was das Ganze kostet, interessiert schon niemanden mehr. Ich habe den Betrag von 38 000 € in Erinnerung behalten, die für den Transport des Leibwächters von Osama Bin Laden nötig waren ! ! !
  • 10.09.2018, 18:20 Uhr
habe ich dich jetzt richtig verstanden, daß es billiger ist, daß die 700.000 abgelehnten Asylbewerber in Deutschland zu belassen, statt jeden einzelnen für 38.000.- € in seine mutmaßliche Heimat zu verbringen, wo diesem abgelehnten Asylbewerber mutmaßlich Schlimmes angetan wird, da das mutmaßliche Herkunftsland nicht tolerant mit intoleranten Staatsbürger umgeht, sondern sie so behandelt, wie sie es "verdient" haben?
Anders gesagt, manchmal habe ich schon Verständnis dafür, daß in bestimmten Ländern Dieben die Hand abgehackt wird ...
spätestens nach dem zweiten mal hat sich das Thema erledigt ...
  • 11.09.2018, 01:14 Uhr
Tommy, ich habe nicht die Summe ausgerechnet, deshalb kann ich Deine Frage nur so beantworten, dass , wenn schon nach einer langen Prozedur jemand als subsidiär anerkannt wird, dieser auch das Land verlassen sollte.
Warum denn überhaupt sonst irgendwelche Befragungen und Klagen, wenn man doch hierbleiben darf.

Dieser abgeschobene Leibwächter wird ja gar nicht im Heimatland gefoltert. Also ist es doch ok.
  • 11.09.2018, 11:44 Uhr
"wenn schon nach einer langen Prozedur jemand als subsidiär anerkannt wird, dieser auch das Land verlassen sollte. "
das wäre logisch, jedoch steht dem entgegen, daß dieser Personenkreis seine engsten Familienmitglieder nachholen darf.
Insoweit stellt sich die Frage, wie groß die Motivation dann ist Deutschland zu verlassen.
Einmal mehr möchte ich auf Frau Kramp-Karrenbauer hinweisen:
"Es ist genau das System des Förderns und Forderns, das wir bei Hartz IV bei unseren eigenen arbeitslosen Bürgern einsetzen - und niemand kann verstehen, warum wir das nicht auch konsequent in der Integrationspolitik anwenden."
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute...rn-100.html
überspitzt gefragt, ist es zielführend, daß Flüchtlinge ein Recht auf Faulheit haben?
wohl kaum ...

Rottweil
Flüchtlinge sollen im Juni einziehen
"Von den zwölf neuen Wohnungen sind bereits elf vergeben. Flüchtlinge, die derzeit noch in Übergangsunterkünften im Stadtgebiet untergebracht sind, sollen hier eine langfristige Bleibe bekommen. Die Stadtbau Rottweil erstellt das Gebäude in der Überlinger Straße 64, die Kosten beziffert Stadtbauchef Peter Hauser auf rund 2,19 Millionen Euro. Das Besondere: Das Projekt wird zu 25 Prozent bezuschusst, nach zehn Jahren kann es dann dem freien Mietwohnungsmarkt zugeführt werden."
Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/i...fedb56.html
da versteht so mancher Hartz4-Bezieher die Welt nicht mehr ...
die AfD hingegen freut sich über die willkommene Wahlkampfhilfe ...
  • 11.09.2018, 12:12 Uhr
Deswegen finde ich sollte jeder Abgeordnete und jeder Regierungsvertreter einmal im Monat eine Bürgerbefragung in seinem Wahlkreis durchführen, damit diese Leute, die über das Geld verfügen, über die Nöte der Bürger informiert sind.
Sie leben abgehoben und abgeschirmt im Überfluss und machen es sich zu bequem, indem sie alle Schuld an der Verwahrlosung in die rechte Ecke schieben.

Das k a n n eben nicht hingenommen werden, und so wird es zu Aufruhr kommen, unter total falschen Vorzeichen.
  • 11.09.2018, 14:45 Uhr
lach und danke für Deinen Beitrag...... Abgeordnete und Regierungsvertreter ganz nahe am Bürger? Die wollen alle nur ihre Euros im Trockenen haben.., hier in Bayern gibt es genug Namen zu nennen.....
Und trotzdem ist der Filz zu gross...... uns Bürgern wird es nur mit "Nichtwählen" gelingen..... vlg ich
  • 11.09.2018, 21:02 Uhr
oder "Anderswählen" - smile
  • 11.09.2018, 21:03 Uhr
Ich würde mal sagen anders wählen denn die da Oben tun nichts für das Volk Die wollen uns noch mehr schröpfen werden wir dieser tage erleben.Neue Steuer werden erhoben aber das Kleine Volk kann sie ja bezahlen.Alle die die bis jetzt gewählt haben die sollen für die anderen Zahlen das wäre Gerechtigkeit denn sonst lernen die nie und verblöden noch mehr.
  • 11.09.2018, 21:27 Uhr
danke Peter - anders wählen -natürlich - ich hoffe, dass die Bayern das wählen, was sie so untereinander "kundtun" - Söder wird sich schwer tun....- trotz Kreuzen und "bayerischem Dialekt" an Schulen als Unterrichtsstunde...
  • 12.09.2018, 20:07 Uhr
@ Tommy B. - eine unserer Töchter arbeitet in einer Stadtverwaltung in Baden-Württemberg. Die Stadt vermietet gerade "stadteigene" Wohnungen an unsere neuen Migranten. Quadratmeterpreis: 10 Euro.., wird alles vom Staat bezahlt..., ist schon schade, dass unsere alleinerziehenden Mütter hier in D niemals diese Chance erhalten werden bzw. erhalten haben. Es gibt immer "solche" und "solche".
  • 12.09.2018, 20:44 Uhr
Wenn man alles genau durchdenkt dann kommt nur noch die AFD oder die Linke in betracht was soll man sonst wählen.
  • 13.09.2018, 21:54 Uhr
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hmmm ne Menge Zahlen - an einigen davon habe ich so meine Zweifel.
  • 10.09.2018, 16:28 Uhr
Knight, es sind statistische Auswertungen von Zahlen und Mengen, wie sie üblicherweise bei solchen Umfragen angewandt werden. Statistik sagt Dir ja auch etwas, wenn ich mich richtig erinnere ...

Ob sie immer zweifelsfrei sind, lässt sich als Außenstehender nicht uneingeschränkt bewerten. Aber davon, dass sie unzweifelhaft sind, gehe ich mal aus. Die Herkunft und Methode sind ja im Beitrag genannt.
  • 10.09.2018, 17:18 Uhr
in der Sonntagsfrage liegt die Union mit 29 Prozent vorn (-1 Punkt im
Vgl. zum Deutschland Trend Anfang Juli). Das ist der tiefste Wert, der
im ARD-Deutschland Trend je für die Union gemessen wurde. Die SPD
erreicht unverändert 18 Prozent (+/-0). Die AfD kommt auf 17 Prozent
(+1). Das ist der höchste Wert, der für die AfD im
ARD-Deutschland Trend gemessen wurde. Die FDP kommt auf 7 Prozent
(-1), die Linke auf 9 Prozent (+/- 0) und die Grünen auf 15 Prozent
(+1). Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch
dieser Woche 1.508 Wahlberechtigte bundesweit befragt. Mit zusammen
47 Prozent ist es der geringste Rückhalt in der Wahlbevölkerung, der
bisher für Union und SPD gemeinsam im ARD-Deutschland Trend gemessen
wurde.
  • 10.09.2018, 17:24 Uhr
Hier die aktuellen Zahlen, damit keine Missverständnisse aufkommen : https://www.wahlrecht.de/umfragen/
  • 10.09.2018, 18:50 Uhr
wize.life-Nutzer Ja Statistik is mir wohl als Teilgebiet der Mathematik bekannt, aber auch der Spruch:
Traue keiner Satistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Gelassener ausgedrückt: man sollte schon vorsichtig mit solchen Zahlen umgehen.
  • 10.09.2018, 18:54 Uhr
Das sind keine Statistiken, Knight. Das sind Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen durch die renomiertesten Institute unserer Republik.
  • 10.09.2018, 20:14 Uhr
Und wieviel wert sind solche Statistiken?wer gibt öffentlich zu,die AfD zu wählen?Die Dunkelziffer ist viel höher.
  • 10.09.2018, 21:37 Uhr
Noch einmal: Das sind keine Statistiken !
  • 10.09.2018, 21:44 Uhr
Umfragen.Das macht keinen Unterschied.
  • 10.09.2018, 21:47 Uhr
Also sind solche Umfragen für die Katz. Dann könnte man sie sich ja auch sparen. Manchmal denke ich, das wäre sowieso besser. Ich kann nämlich dieses Triumphgeheul bei jedem Prozentpünktchen das die AfD nach oben klettert nicht mehr hören. Selbst, wenn sie in der einen Woche einen Punkt verlieren, eine Woche später wieder einen dazugewinnen, schreien die Fans juchu. Ein ständiges Auf und Ab.
  • 10.09.2018, 21:57 Uhr
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Gestern war Tag des offenen Denkmals. Ich war im jüdischen Museum in Gailingen am Hochrhein. In dieser Gegend war bis in die 1920-er Jahre die jüdische Bevölkerung sehr stark vertreten - wegen der liberalen Politik der badischen Regierung. Teilweise waren 50 % der Bevölkerung jüdischen Glaubens. Sie haben friedlich mit dem christlichen Bevölkerungsanteil zusammengelebt und waren ebenso wie diese deutsche Staatsbürger.
Das änderte sich schlagartig im Nazi-Deutschland. Diejenigen, die nicht bis Mitte der 30-er Jahre fliehen konnten, wurden in KZ's verschleppt und ermordet.
Wenn ich die Schreihälse, den rechten Mob von Chemnitz und anderswo und dazu die "besorgten Normalbürger" sehe, die ihnen zuwinken, wird mir himmelangst. Es ist nicht mehr nur ein wenig Rechts, sondern rechtsradikal mit allen Optionen, bis hin zum Völkermord, der da in den Köpfen von Menschen herumschwirrt und in Rattenfängermanier Hitlers Rassenlehre wieder salonfähig machen will.
Ich verstehe nicht, dass es auch nur einen einzigen Normalbürger gibt, der diese Gefahr nicht sieht. Wollt ihr euch wirklich von diesen Schlägertypen regieren lassen?
  • 10.09.2018, 12:15 Uhr
Wenn man inzwischen nicht mal mehr Heimat oder Volk sagen darf, nur, weil irgendwelche dämlichen Politiker diese Begriffe für ihr Schmierentheater verwendet haben, läuft echt was schief.
  • 10.09.2018, 17:38 Uhr
Da stimme ich dir zu. Diese Begriffe dafür zu missbrauchen Wählerstimmen zu generieren für krude Ewiggestrigenpolitik, alles was dem nicht zustimmt als linksgrünversifft und Vaterlandsverräter zu diskreditieren, Menschen auszuklammern (wie zB mich) weil sie keine "Biodeutschen" sind... - ja das ist in der Tat ein Schmierentheater. Und das lasse ich mir nicht länger gefallen ! Als jemand der sein Leben lang dem deutschen Staat gedient hat
lasse ich mir von denen doch nicht meine Heimat verbieten, indem man mir ins Gesicht brüllt: Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.
  • 10.09.2018, 19:08 Uhr
Wer ist schon Biodeutsch, also ich schonmal nicht und ich traue mir zu behaupten, wenn man genauer hinschaut die sog. "Biodeutschen" auch nicht.
Deutsch sein heisst für mich das GG und die anderen Gesetze zu achten, die Kultur und progressiven Traditionen mitzutragen und nicht zuletzt Deutsch zu sprechen.
  • 11.09.2018, 09:04 Uhr
Richtig. Und deswegen ist dieses ganze Getue auch völlig daneben. Ich möchte nicht nur akzeptiert sein, sondern als das gesehen werden was ich bin: Ein deutscher Staatsbürger und vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft. Ebenso wie mein Schwiegersohn, der damals aus dem Kosovo flüchten musste und heute nur noch am Namen als Nichtdeutscher zu erkennen ist. Und als Polizist ebenfalls seiner neuen Heimat dient.
  • 11.09.2018, 11:33 Uhr
  • 11.09.2018, 11:36 Uhr
  • 11.09.2018, 12:05 Uhr
ebenfalls:
  • 11.09.2018, 14:00 Uhr
  • 21.09.2018, 21:25 Uhr
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ich finde es immer "toll" wenn man uns erzählen will, wie der Wähler der AfD, oder der CDU angeblich tickt.
Das Wahlvolk ist, man glaubt es fast nicht, keine homogene Masse, die man so leicht einordnen kann.
Warum gibt es wohl bei der SPD einen linken und einen rechten Flügel?
Weil sie etwa alle der gleichen Meinung sind?
wie dem auch immer sein mag, jetzt wissen wir, empirisch belegt, wie der AfD-Wähler angeblich denkt ...

"Merkel will AfD-Wähler zurückgewinnen"
Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschl...-merkel-afd

anscheinend glaubt unsere Bundeskanzlerin das alles nicht, oder will sie, wenn sie die AfD-Wähler für die CDU vereinnahmt hat, ganz gewaltig nach rechts rücken, vielleicht sogar Seehofers CSU rechts überholen?

"Wahltrend: Linke +2%, AfD -2%, SPD 16%"

Neueste Wahlumfrage zur Bundestagswahl von INSA
CDU gewinnt 0,5% hinzu liegt jetzt bei 28,5%
die AfD gewinnt ebenfalls 0,5% hinzu, liegt jetzt 1% VOR der SPD mit 17%
SPD verliert 0,5% kommen nur noch auf 16% ...
Quelle: https://dawum.de/Bundestag/INSA/
  • 10.09.2018, 12:11 Uhr
Tommy, deshalb steht im Beitrag oben "Ein Aspekt zum Status quo ...", und nicht alle Aspekte.
  • 10.09.2018, 12:28 Uhr
wize.life-Nutzer
Das ist neu für die Links-Grünen/-innen, dass sich Menschen nicht mehr ohne weiteres mit der Nazi-keule einschüchtern lassen, ihre Meinung öffentlich zu machen. Jahrelang hats gut funktioniert, plötzlich nicht mehr. Jetzt sind Argumente gefragt. Da kann ich gut verstehen, wenn in der links-grünen Ecke Ratlosigkeit aufkommt.
  • 10.09.2018, 17:14 Uhr
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Vielen Dank für diesen Beitrag. Zeigt er doch, dass WL kein Spiegel der Gesellschaft ist, sondern lediglich Heimat der Lautstarken. Und auch das Auftreten der Rechten in Chemnitz und anderswo verleitet dazu, falsche Schlüsse zu ziehen. Subjektive Wahrnehmung und objektive Fakten klaffen auseinander. Wobei: Die Tendenz ist klar erkennbar. Und die Rechten werden nicht aufgeben. Kein Grund also, sich entspannt zurück zu lehnen.
Dass ich mich ausgerechnet von denen als "Vaterlandsverräter" betiteln lassen muss nehme ich persönlich !!! Jeder Ehrenamtler, und sei er nur Kassier im örtlichen Sportverein tut mehr für sein Land, als diejenigen, die Parolen grölend und Flaggen schwenkend bei Pegida mitlaufen. Diese Deutschenhasser, die alle hassen die nicht Ihrer Meinung sind, diese Verächter unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung sind es nicht wert, sich auf heuchlerische Art und Weise mit unserer Flagge zu präsentieren.
Wir sind mehr !!!
  • 10.09.2018, 11:00 Uhr
Jawoll, MW. Das haben die Nationalsozialisten immerhin bewiesen und begründeten damit ihre Diktatur. Mehrheit ist alles - oder nicht ?
Im Gegensatz dazu schaffen es heute unsere "freiheitlichen Demokraten" diktatorisch tätig zu sein, wobei sich natürlich auch die Interessenslage verschoben hat - hin zum Subjektivismus. Das aber ist keine neue, sondern nur eine andere Form, ein anderes System der Volksgemeinschaft.
Die Nationalsozialisten waren von ihrer Meinung überzeugt - und mit ihnen die Mehrheit des Volkes. Nun sind die sogenannten "Demokraten" von der Richtigkeit ihrer Meinung überzeugt. Und was geschieht ? - sie machen selbst in Diktatur. Verfolgt werden nicht mehr die Juden - glücklicherweise, dafür aber die Rechten und viele andere, das sind zumeist Leute, die man fraglos alle in einen Sack steckt. Titel: "AfD, rechtes Gesindel".
Genügt dieser Hinweis? Dann möchte ich jetzt als nächstes Thema den Titel "Mehrheit" vorschlagen.
Daß Mehrheit nicht immer recht hat, beweist die Menschheitsgeschichte tausendfach. Aber tausendfach beweist es auch, daß nahezu alle Systeme
des menschlich-gesellschaftlichen Daseins zu jeder Zeit bereit waren, ihr "Mehrheitsrecht" durchzusetzen, mit Brudermord und Krieg. Wie heißt es doch so schön in dem alten, in der Demokratie geborenen Lied, "Unstete Fahrt habt acht, hab acht, die Welt ist voller Morden...".
Es gibt natürlich ein auch manchenorts praktiziertes Friedensangebot. Das nennt man Gespräch - das ist übrigens, falls vergessen, ein Grundprinzip der "Demokratie".
In unserem Lande heute man vergessen, das Gespräch zu führen. Man hat die
"Rechten", die ja keineswegs alle AfD-Anhänger sind, von Anfang an von jedem Gespräch ausgeschlossen. Das ist denn ja wohl "Beschißdemokratismus". Wer dem Bruder das Gespräch verweigert, ihn sogar verfolgt, der zerstört die Familie.
Der ist exakt das, was die solcheart verfolgten Brüder den Machthabern unsere Tage vorwerfen - "Vaterlandsverräter" ! Und dagegen empört man sich je nach Bildung, oben mit feinem, geziertem Wesen und schönen Worten, unten -wie man es nicht anders versteht- mit dem Knüppel in der Hand; "und willst Du nicht mein Bruder sein...".
Nun gut, man hat in der Vergangenheit vieles versäumt und bildet sich heute sogar ein, mit etwas mehr Geld auch etwas mehr Kultur schaffen zu können. Das ist natürlich Unsinn. Ein in Unruhe versetztes Volk hat vieles, aber gewiß keine Feinfühligkeit, keine kulturelle Entwicklung. Wieso also hetzen unsere
Machthaber gegen Rechts, wieso suchen sie nicht das Gespräch, wieso prügeln sie sich sogar untereinander. Na - ganz einfach, sie wollen keinen Frieden, denn der würde ja die Zwielichtigkeit ihrer verdorbenen "Demokratie" deutlich machen. Wie gesagt, wer dem Bruder das Gespräch verweigert... ! -
  • 10.09.2018, 16:38 Uhr
Verfolgt werden Muslime, Schwarze, Roma - alle die nicht deutsch aussehen, aber nicht von der Regierung sondern von einem rechtsradikalen Mob, der sich anmaßt, für die Deutschen sprechen zu wollen. Wenn eine einzige Regierung tolerieren würde, dass dieser Mob "Ausländer raus" schreit und nicht einschreitet, dann hat diese Regierung den Anspruch auf die höchsten Werte der Demokratie verspielt, nämlich den SChutz der Menschenrechte - und der steht in jedem Fall höher als eine "Meinungsäußerung", die sich als Hetze gegen bestimmte Gruppen offenbart.
  • 10.09.2018, 16:59 Uhr
Naja, HP, mit einem Brett vor dem Kopf kann man sich nicht unterhalten.
  • 10.09.2018, 17:04 Uhr
Der Rechtsruck wird doch von der Politik forciert und von fragwürdigen Richterentscheidungen. Wer kann denn das noch nachvollziehen das eine Richterentscheidung es möglich machen soll das ein Bin Laden Leibwächter der übrigens seit 2005 von Steuergelder lebt wieder nach Deutschland zurückgeholt werden soll. Welcher normale Mensch kann das verstehen.
  • 10.09.2018, 17:40 Uhr
wize.life-Nutzer
Wenn aber die Migration zu Zuständen führt, die es unmöglich macht, geltendes Recht durchzusetzen, wie sie schreiben, dann muss eben die Migration besser reguliert werden. Oder man muss die Maßnahmen wie Altersbestimmung, Handyscan usw. rigider durchführen.
So wie Sie argumentieren, hat der Rechtsstaat kapituliert.
  • 10.09.2018, 17:44 Uhr
Dies alles rechtfertigt aber keine rechtsradikale Hetze und erst recht noch keine Gewalt. Natürlich muss alles besser reguliert werden - aber wir wissen ja, die Behördenmühlen mahlen langsam - und zu besseren Zeiten wurden Stellen bei Behörden wie Gerichten und Polizei abgebaut, das fliegt uns jetzt alles um die Ohren. Aber ist dies ein Grund, herumzubrüllen und den Hitlergruß zu zeigen?
  • 10.09.2018, 19:58 Uhr
Herr Quedenbaum, wer sich so ausdrückt wie Sie das tun, den nehme ich - Verzeihung - schon lang nicht mehr ernst!
  • 10.09.2018, 19:59 Uhr
Da muss ich aber auch sagen - eine Diskussion, bei der jemand der sich sachlich äußert mit dem "Brett vorm Kopf" - Argument begegnet wird ist in der Tat sinnlos ! Eine solche Diskussionskultur mag ich nicht !
  • 10.09.2018, 20:17 Uhr
Ich habe seit ein paar Jahren das Gefühl das unsere freiheitliche Gesellschaft sich an einem Scheideweg befindet. Welche Werte gelten? Es gibt eine schleichende Einflussnahme durch den Islam. In der Rechtssprechung, im Kindergarten, in den Schulen im öffentlichen Leben. Hier ein Beispiel aus Österreich das aber auch für Deutschland gelten wird.
https://www.oe24.at/oesterreich/chro...n/348069830
Ein weiterer Punkt ist unsere westliche Führungsmacht, die USA. Lauthals wird verkündet das es für unserewestlichen Werte kämpft. Dasselbe Land überfällt den Irak ohne Zustimmung der UNO.
Wie sieht die Zukunft aus.
  • 10.09.2018, 21:56 Uhr
Dann, HP, muß ich wohl deutlicher werden. Sie reden in Ihren Kommentaren viel dummes Zeug und vor allem stets an dem gegebenen Thema vorbei. Dabei ist klar, Sie haben nur die Absicht zu stören und ihre eigenen Ideen an den Mann zu bringen. Unterschwellig verbreiten sie überdies eine Meinung, die man als persönlich beleidigend ansehen muß. Sie provozieren und wundern sich dann, daß man Ihnen eine entsprechende Antwort erteilt. Dies hätten wir nicht nötig, wenn Sie sich -wie alle anderen- mit dem anstehenden Thema sachlich auseinandersetzen würden. Ich weiß nicht, wie man Menschen Ihren Schlages begegnet. Mir ist das zu fremd und Ihr Verhalten ist mir einfach zu dumm.
  • 10.09.2018, 22:12 Uhr
MW, ich mag das auch nicht. Aber die Frau HP benimmt sich wie ein kleines Kind. In meinem Beitrag war nicht ein Wort von den Ereignissen in Chemnitz. Es war ein gegenüberstellendes Resümee politischer Verhältnisse. Die Einwendungen von HP dagegen waren eine Argumentation, die an der Aussage meines Artikels absolut vorbei ging und nur geeignet war, die Diskussion zu stören. Wer so etwas macht, sollte doch besser ein eigenes Thema schreiben. Dazu aber reicht es bei dieser Person anscheinend nicht.
  • 10.09.2018, 22:18 Uhr
Haben Sie noch mehr von dieser Sorte auf Lager, Herr Quedenbaum? Nur zu! Jeder blamiert sich selbst so gut er kann!
  • 10.09.2018, 22:55 Uhr
Werner, glaubst du wirklich, das die USA besonders unter Trump von den europäischen Parlamenten wirklich noch als Führungsmacht angesehen werden.?
  • 10.09.2018, 22:57 Uhr
Heidi, schon, zumindestens als militärische Macht in der NATO.
Aber die Welt ist im Umbruch. Das wird noch Konsequenzen haben für uns alle.
Links oder rechts, auch so eine Begrifflichkeit die neu gedacht werden muss.
Können wir uns vorstellen auch mit Russland oder China viel enger zusammenzuarbeiten? Müssen wir unseren Standpunkt, hinsichtlich den Menschenrechten, im Umgang mit China oder Russland neu ausrichten? Die eigenen Werte bewahren, aber den anderen in seiner Welt so akzeptieren wie sie sind.
  • 10.09.2018, 23:17 Uhr
Ja, das müssen wir wohl! Wir sind nicht der Nabel der Welt. Und es wäre schön, wenn sich die Menschen guten Willens weltweit zusammentäten, um mehr Lebensqualität für alle zu schaffen ----- auch wenn es nur ein Traum ist, aber Träume haben die Welt schon oft verändert.
  • 11.09.2018, 00:06 Uhr
Wer - wie hier in zahlreichen Kommentaren geschehen - der AFD und ihren immer mehr ins politisch Rechtsrextreme abdriftenden Führungskräften mit ihren kruden Parolen das Wort redet, wer sich gar dagegen ausspricht, diese verheerenden Entwicklungen mit demikratischen Mitteln zu bekämpfen, der hat die Zeichen der Zeit wirklich nicht begiffen und ebnet miar seiner Unterstützung einer wahrhaft geführlichen Minderheit den Weg zur Macht.
  • 14.09.2018, 11:19 Uhr
Ein inkompetes Pauschalurteil. Darauf muß man nichjt antworten.
  • 14.09.2018, 14:59 Uhr
Finde ich nicht ! Wo er recht hat, hat er recht. Auch ich habe mittlerweile mehr und mehr erkannt, dass diese Partei tendenziell gefährliche Strömungen aufweist. Und jeder, der diese Partei unterstützt, leistet dieser Gefahr für unser Land und unsere Demokratie Vorschub. Es ist ein Unterschied, ob ich gewisse Verhältnisse anprangere und hier eine Veränderung erreichen will, oder ob ich mich einer Bewegung anschließe, die in Teilbereichen zwar meine Meinung vertritt, ansonsten aber das völlige Gegenteil von dem vertritt, was ich mir für meine und die Zukunft meiner Kinder wünsche.
Ich wasche mir meine Haare nicht mit einem Shampoo welches die Haare seidenweich und glänzend macht, wenn es krebserregend ist.
  • 14.09.2018, 15:30 Uhr
Das ist hübsch formuliert, hat nur einen Haken. Sie übersehen, daß es hier längst nicht mehr darum geht, gewisse Verhältnisse anzuprangern - das machen wir ja schon seit -zig Jahren. Und die Demokratie hat sich überhaupt nicht darum gekümmert, hat vielmehr den alten Schludrian weiterschludern lassen und jede gegenstehende Stimme ohne Anhörung verhöhnt.
Sie predigen mit Ihrer Antwort Demokratie ? Dann haben Sie sich in der Adresse geirrt. Wir leben in einer Minderheitendikatatur, die zwar formalrechtlich zustande gekommen ist, sich ansonsten jedoch einen Dreck darum kümmert.
Dreizehn Prozent Wählerstimmen nur abzulehnen, weil man den eigenen Dreck nicht erkennen will, das ist schon ein ziemlich starkes Stück.
Ich gehöre keiner Partei an, schwöre jedoch auf die wahre Demokratie, aber die ist in Deutschland längst dem propagierten Nächstenhass zum Opfer gefallen.

Unsere gegensätzlichen Meinungen haben wir schon vorher ausgetauscht, ich denke, das sollten wir nicht wiederholen.
  • 14.09.2018, 17:40 Uhr
Rechnen sollte man zumindest können! Minderheitsdiktatur?? Wo 85 % der Bürger hinter einer der demokratischen Parteien, ganz gleich ob CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke oder FDP stehen? Nur 15 % rennen der rechten Strömung hinterher, die ihr Verständnis von Demokratie, die niemals eine ist, den restlichen 85 % aufdrängen wollen - und das mit sehr viel Geschrei und auch mit Gewalt, wie man gesehen hat. Unsere Regierung für Fehler zu kritisieren und Vorschläge zur Verbesserung zu machen - das ist Demokratie, sie zu verleumden ist einfach nur fies.
Und nun können Sie, Herr Quedenbaum, wieder nach dem Brett vorm Kopf Ausschau halten - und ehe Sie es mir attestieren, würde ich an Ihrer Stelle erst mal nachsehen, ob es nicht an Ihrem Kopf angenagelt ist.
Und noch etwas: falls sie wieder einige Verbalinjurien mir gegenüber ausbrüten - ich bin rhetorisch noch ein paar Nummern besser.
  • 14.09.2018, 19:46 Uhr
Also was ist die wahre Demokratie? Das erinnert mich irgendwie an den wahren Glauben. Was ist der wahre Glaube? Was ist die wahre Liebe?
Das sind alles philosophische Fragen. Hier geht es doch um die reale Politik.
Da halte ich mich an die Fakten. Im Parlament sind alles demokratisch gewählte Parteien. Insofern lege ich ersteinmal den gleichen Maßstab an. Die AfD hat eine Sonderrolle. Sie sind neu, müssen auffallen, müssen auf sich aufmerksam machen, haben noch keine parlamentarische Erfahrung. Was mir aber diese Woche aufgefallen ist, das es sich bessert. Einige Redner vielen mir positiv (Sachverstand) auf.
Dieser Kommentar wird wieder für Aufregung sorgen😉
  • 14.09.2018, 20:27 Uhr
Das, was wir haben ist Demokratie. Und zwar indirekte Demokratie. So, wie es die Schweiz handhabt mit der direkten Demokratie, mag bei 8 Mio Einwohnern noch gangbar sein, bei 82 Mio jedoch nicht mehr.
Die, die wir gewählt haben, sitzen im Parlament und bilden die Regierung - und die Mühlen mahlen leider oft sehr langsam. Aber so ist es nun mal. Demokratie ist es auch, dass man auf die Straße gehen kann und f r i e d l i c h demonstrieren. Mir passt auch nicht alles. Man muss auch seine Meinung frei äußern dürfen - aber alles hat seine Grenzen - und die Grenzen sind die Menschenrechte!!!!! Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und das sollten sich - auch und vor allem hier - einige Menschen, die zur älteren Generation gehören, und von denen man etwas mehr Weisheit erwarten dürfte - gehörig hinter die Löffel schreiben.
  • 14.09.2018, 21:33 Uhr
WK
Der Begriff Demokratie ist in sehr vielen Beiträgen (auch im Internet) zweifelsfrei definiert. Mit Philosophie hat das nichts zu tun. Nur wenn es um die reale Politik geht, dann sind es die Poltiker, die permanent zu interpretieren und zu argumentieren suchen, natürlich im Sinne ihres Wollens. Und da ist es leicht, zu taktieren, um schließlich durchzusetzen auch gegen den Willen der Wähler.
Das aber ist es nicht was im Einzelnen in der BRD groß beanstandet wird. Man beanstandet die Grundhaltung unserer Politiker, die sich gegen die Demokratie orientieren, eben in dem Sinne, daß sie sich selbst für klug und allwissend geben (nicht minder dumm und hinterhältig im Verein mit der Journaille), gleichzeitig aber bereit sind, einen relativ großen Stimmenanteil auszklammern, weil man um das eigene Wohl fürchtet. Das z.B. hat mit Demokratie überhaupt nichts mehr zu tun. Und mit Dank für Ihre Feststellung kann ich auch nur bestätigen, ja - die AfD-Vertreter haben auch gute Ideen. Eben gerade deshalb ist ein allzu billiger Frevel, wenn die Guten, die vermeintliche Demokraten, sich erlauben, denen das Gehör und die Debatte zu verweigern, das Volk jedoch aufzuhetzen und zugleich Teile de Wählerstimmenda auszuschließen. Würde man sich von Anfang an (d.h. seit Beginn der BRD) als demokratisch erwiesen haben, statt zu verdammen und zu verfluchen, dann wäre der heutige Spuck gar nicht denkbar. So hat man uns in nahezu siebzig Jahren in den Salat hineingeritten und unsere ach so demokratischen Politiker hohnlachen über das so leicht zu beeinflussendeführende, tumbe Volk. Die Hetze geht weiter - und da fragt es sich eben, wer ist denn wirklich dumm.
  • 14.09.2018, 22:29 Uhr
"Der Begriff Demokratie ist in sehr vielen Beiträgen (auch im Internet) zweifelsfrei definiert"

Der hier Zitierte beweist in jedem seiner Beiträge und Kommentare, dass für ihn nur und aussschließlich seine - sehr eigenwillige - Definition von Demokratie Gültigkeit besitzt. Damit widerspricht er natürlich sich selbst, denn eines der Hauptmerkmale der Demokratie ist und bleibt nun mal, dass die Mehrheitsmeinung ausschlaggebend für politische Entscheidungen ist. Daher ist die Behauptung, eine Minderheit würde in der BRD gewaltsam 'unterdrückt', völlig aus der Luft gegriffen.
Die zahlreichen Kommentare des Zitierten zeigen, dass dieser ein tiefliegendes Mißtrauen gegen demokratische Vorgänge und Zustände aufweist.
  • 15.09.2018, 11:18 Uhr
Minderheitenausschluß durch Verleumdung , Wettbewerbsverzerrung und Mehrheitsdiktat. Dat sind Demokraten, wat ?! -
  • 15.09.2018, 18:37 Uhr
Ja, so geht Demokratie. Auch wenn man es so formuliert. Man könnte es auch anders ausdrücken.
  • 15.09.2018, 18:45 Uhr
Ja, man könnte auch Beschißdemopkratie dazu sagen. Denn das, was diese Leute wollen, ist nichts anderes den Brudermord. Das ist widerlich.
  • 15.09.2018, 20:04 Uhr
@Friedhelm:
"... dass die Mehrheitsmeinung ausschlaggebend für politische Entscheidungen ist."

Das ist sicher richtig und wichtig. Und es funktioniert, solange die demokratischen Grundstrukturen intakt sind. Sie können aber leider auch bei wachsenden "Wechselstrukturen" (von Unzufriedenen) aufweichen, sich selbst verstärkend durch Populismus und Verblendung (das Wort hat zwar gewisse Ähnlichkeit mit Verblödung, ich verwende es aber in diesem Kontext lieber nicht ... ).
Es gibt auffällige Assoziationen zur gegenwärtigen Lage der Nation und der Situation Deutschlands in dunklen Zeiten ... (ich weiß, solche Vergleiche eignen sich nur bedingt, aber sie haben es auch nicht verdient, verdrängt zu werden).

wie es damals begann:
>>Bei den Reichstagswahlen am 14. September 1930 wurde die NSDAP mit 18,3 Prozent der abgegebenen Stimmen zweitstärkste Partei hinter der SPD. (...) Trotz der Regierungsbeteiligungen wurde sie weiterhin als Opposition gegen das „System“ wahrgenommen. (...) In „nacktem Populismus“ versprach sie jeder gesellschaftlichen Gruppe, genau ihre Wünsche zu erfüllen. (...) Integrierendes Element dieser widersprüchlichen Forderungen waren der radikale Nationalismus der Partei und ihre Volksgemeinschaftsideologie, die man je nach Publikum unterschiedlich auslegen konnte. (...) Durch ihre breit adressatendifferenzierte Propaganda gelang es der NSDAP, Wähler in allen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten zu gewinnen. (...) Die Wahlerfolge sind auch auf die erfolgreiche Mobilisierung von Nichtwählern zurückzuführen, welche den bis dahin regierenden Parteien nicht mehr zutrauten, die Weltwirtschaftskrise zu überwinden. (...)

In dieser Situation gelang es Franz von Papen, den Reichspräsidenten zu einer NSDAP-DNVP-Koalition unter einem Kanzler Hitler zu überreden. Von Papen glaubte, Hitler „zähmen“ zu können. Am 30. Januar 1933 führte dies zur formal legalen „Machtübergabe“ (später als „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten bezeichnet).<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Nation...lge_ab_1930
  • 19.09.2018, 11:42 Uhr
Peter: Deine Infos sind das reinste Nachschlagewerk
  • 19.09.2018, 13:11 Uhr
Man sollte annehmen - und noch besteht zumindest die Hoffnung -,, die deutsche Bevölkerung sei duch die Erfahrungen aus damaliger Zeit hinreichend gewarnt, um nicht erneut den falschen Versprechungen eines 'charismatischen Führers' zu erliegen. Höchste Wachsamkeit alle demokratischen Politiker ist allerdings geboten.
  • 19.09.2018, 13:22 Uhr
Du kennst doch sicher die Redewendung ... "wishful thinking" ... +
https://dictionary.cambridge.org/de/...ul-thinking
  • 19.09.2018, 13:39 Uhr
Auch wenn derzeit kein charismatischer Führer in Sicht ist - der Wähler neigt dazu, seiner favorisierten Richtung Eigenschaften anzudichten, von denen nie die Rede war. Das stelle ich in Diskussionen immer wieder fest. Wo der Wunsch zum Vater des Gedankens wird, entstehen Luftschloss-Parteiprogramme, die man selbst irgendwann für wahr hält. Und gegen solche Phantasiegebilde helfen auch keine Argumente, so stichhaltig sie auch sein mögen.
Eine populistische Partei muss garnicht erst versprechen zB die Altersarmut abschaffen zu wollen oder die Banken an die Kandare zu nehmen. Anprangern genügt und der geneigte Wähler fügt es in sein Gebilde ein wie einen Mosaikstein. So entsteht nach und nach ein Zerrbild, das mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Und dieses Zerrbild wird dann gewählt. Alles was diesem nicht entspricht wird ignoriert und verdrängt.
Das ist das Brandgefährliche derzeit.
  • 19.09.2018, 14:23 Uhr
  • 19.09.2018, 15:37 Uhr
PP. um 11.42 h
Von welcher Mehrheitsentscheidung reden wir eigentlich ? Mehrheiten entscheiden über Parteien und Fraktionen, aber nun kommt es: Mehrheitsentscheidungen im Parlament und zu Tagesfragen kommen -oder sollten kommen !!! - unabhängig von Parteien und Fraktionen. So jedenfalls will es das Grundgesetz. Und was haben die Parteien daraus gemacht ?. Der einzelne Abgeordnete ist von seiner Stimmtreue zur Fraktion verpflichtet. Paßt er sich nicht an, dann wird er die Quittung alsbald zu spüren bekommen. Da haben wir schon wieder den "und willst Du nicht mein Bruder sein...". Somit ist unsere Demokratie eone verkorkste Demokratie, weil sie dem Abgeordneten eben das abspricht, was eigentlich sei9nes Amtes sein sollte, nämlich die Unabhängigkeit, die freie Willensentscheidung.
In der Diskussion geht es um die Mehrheit der Parteien untereinander mit der Behauptung, Mehrheit entscheidet wer gut und wer böse ist. Und eben das hatten wir schon mal.
Bei dem Zustand unserer jetzigen Demokratie (die dem Grunde nach gar keine mehr ist) verfälscht die als maßgeblich bezeichnete Mehrheitsbehauptung das Bild. Jede Partei, die als solche zugelassen ist (siehe Parteienmgesetz) gilt nach dem Grundgesetz als demokratisch, so lange ihr nicht das Gegenteil nachgewiesen ist. Und sie hat Anspruch darauf, als solche be- und geachtet zu werden. Welche Partei heute auch das Theater gegen die AfD damit als begründet behauptet, sie sei die größere Einheit und habe damit das Recht, über Gut und Böse zu entscheiden, nicht willkommene Konkurrenten ausschließen zu wollen, der ist ein Feind der Demokratie, betreibt den Brudermord.
  • 19.09.2018, 18:48 Uhr
MW um 14.23 h
Eben eben, da liegt der Hase im Pfeffer. Das ist das Ziel der politischen und der medialen Kampagne v o r der Untersuchung und maßgeblichen Entscheidung des zuständigen Gerichts. Vorverurteilung auf Grund früherer Erfahrung. Suche Parallelen, für die es aber nach geltendem Recht gar keinen Anhalt gibt.
Die Altparteien werden es schwer haben, der AfD das nachzuweisen, was sie via Mobbing vorwerfen. Mit dieser Praxis aber betreiben sie exakt das, was sie den Nationalsozialisten nach so langer Zeit immer noch nachsagen.
Ich bin erschüttert, wie nachtragend, wie feige und Hinterhältig sich die Demokraten heutzutage verhalten. Aber wenn sie sich nur aus der Mehrheit, nicht im Betragen behaupten können, dann freilich taugt unser ganzes ohnehin schon morsche System überhaupt nichts.
  • 19.09.2018, 19:08 Uhr
aufgemerkt !!!
"Ein paar Korrekturen und Reförmchen werden nicht ausreichen. Aber die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich angehen. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen."
https://www.zeit.de/2018/39/afd-rech...der-gauland
  • 21.09.2018, 15:50 Uhr
Weiter oben hatte ich ja bereits beschrieben, dass in Deutschland früher schon mal eine rechtspopulistische Partei mit 18 Prozent "für die Wende" sorgte ...

"Wäre am Sonntag Bundestagswahl, wäre mit einer großen Koalition keine Mehrheitsregierung mehr möglich: Union und SPD kämen derzeit zusammen nur noch auf 45 Prozent der Stimmen. (...)
Laut ARD-Deutschlandtrend würden in der sogenannten Sonntagsumfrage 18 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Rechtspopulisten stimmen."
https://www.zeit.de/politik/deutschl...st-seehofer
  • 21.09.2018, 15:57 Uhr
Mir macht das große Angst !
  • 21.09.2018, 16:09 Uhr
so richtig wohl ist mir auch nicht dabei ...
  • 21.09.2018, 16:15 Uhr
"Jo, denn schiet Di man nich in'e Büx."
Angst machen gilt nicht, Vorsichtig sein schon. Ich frage mich, was soll diese Spökenkiekerei mit der Frage "was wird sein, wenn..." Ist denn unser Bruder, unser Nachbar oder was auch immer, ein böser Mensch ? Natürlich nicht. Wir haben allesamt das gleiche Interesse. Wir wollen, daß es uns und unserem Staat gut geht. Wie wäre es, wenn wir die Sache einmal aus dieser Sicht angehen würden, wenn wir eben den, der unser Bruder, Nachbar oder was auch immer er ist, einmal sagen lassen, was er wie bewirken will.
Mobben, Draufschlagen, Verurteilen, das sind keine Argumente, sondern fraglos der Beginn eines Krieges, egal welche Formen und Ziele er haben wird.
Seit siebnzig Jahren wird in unserem Land jede "rechte" Regung ignoriert und bei jeder Gelegenheit verdammt. Es ist keine neue, sondern eine uralte Menschheitsregung, daß sich empört, wer von Macht unterdrückt oder gar erdrückt wird.
Erst haben sich die Linken Jahrelang empört - ohne Erfolg. Jetzt wird es heftiger, weil eine rechte Regung mit der vorgenannten Erfahrung aufgestachelt
zur nächsten Empörung kommt.
Revolution ? - Nein, das ist nicht anzunehmen. Ein Volk, das sich in ein Art von Dämmerzustand befindet (ohne Rückgrat, ohne Pulver, ohne Antrieb), es macht keine Revolution. Man übt sich mehr im Brudermord, womit nicht das Töten, sondern das Ausgrenzen und Verachten des Nächsten gemeint ist, wo man selbst die eigene Mutter nicht mehr kennt.
Ist es das, was Ihr wollt, ist es das, was wir wollen ? Nein, natürlich nicht. Aber -verdammt nochmal- warum redet Ihr denn nicht mit denen, die Euch suspekt erscheinen ?
Besserwisserei und Streiterei führt zu nichts. Das spielt nur denen in die Hände, die ein durch und durch subjektives Interesse an unserem Unfrieden haben.
Der lachende Dritte mag ein Sieger sein, aber er wird damit stets ein ungeliebter Sieger und ein Opfer seiner selbst werden.
  • 21.09.2018, 16:36 Uhr
Das ist ja alles nichts neues. Ich bin ein Mensch der mit jedem redet, der reden will. Leider hat sich durch gewisse Kräfte in unserem Land eine Gesprächskultur breitgemacht der ich nicht mehr bereit bin zu folgen. Wenn selbst hochintelligente Menschen mit Doktortitel verbal übergriffig werden und mit Attributen wie zB "linksgrünversifft" aufwarten, dann haben sie sich so weit von meinem Niveau entfernt, dass ich eine Diskussion für überflüssig erachte.
  • 21.09.2018, 19:48 Uhr
Dem kann man eigentlich nur zustimmen. Es stellt sich nur die Frage, was kommt danach. Schweigen ist kein Argument. Da muß man sich wohl gelegentlich auch mal einen Ordnungsruf erlauben. Nur - um einen einigermaßen adäquaten Gesprächspartner zur Ordnung rufen zu dürfen, muß man wohl sehr geschickt sein, im Umgang mit Worten. -Und was den Niveauverlust angeht -ach, du liebe Zeit- gibt es denn heute im Umgang mit einander überhaupt noch so etwas wie Niveau ?
  • 21.09.2018, 20:06 Uhr
Ja, das gibt es. Selten geworden, aber es gibt noch Menschen mit denen man trotz differenter Meinung diskutieren kann. Dabei spielt oft Bildung eine untergeordnete Rolle, sondern Anstand und Respekt. Mit solchen Menschen ist ein Austausch eher möglich, als mit gebildeten Egomanen.
  • 21.09.2018, 20:16 Uhr
Achja, zugegeben - es gibt noch niveauvolle Gespräche, aber sie sind seltener geworden. Die Zahl der Egomanen zähle ich schon gar nicht mehr - das ist ingesamt betrachtet wohl auch eine Frage der Generationen. Anstand und Respekt sind Fragen der Kinderstube. Naja - inzwischen streitet man ja auch schon darüber, wer für die Erziehung der Kinder zuständig ist, Eltern oder Lehrer. Auswüchse der Verhältnisse im Widerstreit zwischen Haben und Nichthaben, gepaart mit einem unermeßlichen Anspruchsdenken, in dem die
Familie und deren Aufgaben hintenan gestellt werden. Ich habe in meinem ganzen Leben einen Satz noch nie so oft gehört wie heute. "Tut mir leid, keine Zeit..."
  • 21.09.2018, 22:18 Uhr
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