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SPD-Chefin Nahles will Maaßen-Deal neu verhandeln

Beitrag von wize.life-Nutzer

Koalition: Das Vertrauen ist dahin. Es wurden in diesen Tagen in Berlin außergewöhnliche Briefe und Mails geschrieben. Generalsekretärin an alle CDU-Mitglieder, Parteivorsitzende erst an Bundestagsabgeordnete, dann an sämtliche Genossinnen und Genossen Die Inhalte gleichen sich sehr bis auf die Zuweisungen von Verantwortung und Schuld. Sonstiger Tenor: Der Maaßen-Deal sei zwar unerträglich, eigentlich uneigentlich aber müsse er unbedingt sein. Sonst nämlich Neuwahl. Gruß Kramp-Karrenbauer. Man hört, seit Dienstagabend, wie sich die AfD in sämtlichen verfügbaren Fäusten lacht. Nichts, aber auch gar nichts haben Gauland und Weidel und Compagnie tun müssen im Fall Maaßen, außer: einfach nur da sein. Die bloße Existenz einer rechts populistischen jetzt 18 Prozent-Partei, die Inhalte durch Parolen und aufgezählten Tatsachen substituiert, lässt dem Koalitionären Spitzenpersonal den Angstschweiß rinnen. Und bringt es um allen Verstand. Wegen all dieser Unfasslichkeiten und noch allerhand weiteren müssen die Koalitionäre eine Neuwahl fürchten. Nicht wegen der AfD. Deren ganzes Programm ist ja angeblich nur, um von fremden Fehlern zu profitieren. Haben sie doch den Beweis für das von ihnen behaupteten Versagen des „politischen Systems“. Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles will nach dem massiven Widerstand in ihrer Partei die geplante Beförderung des bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen neu mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer verhandeln. Das geht aus einem Brief von Nahles an Merkel und Seehofer hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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