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Der Kapitän verläßt als letzter das sinkende Schiff !

27.09.2018, 00:49 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

DER KAPITÄN VERLÄSST ALS LETZTER DAS SINKENDE SCHIFF !
ein Beitrag von Gerd Quedenbaum.

Unsere Bundeskanzlerin hat erklärt, sie werde die Mißtrauensfrage im Parlament nicht stellen. Das ist verständlich, da sie doch gewiß mit einer Niederlage rechnen müßte. Das heißt aber auch, daß sie an ihrem Posten fest hält, dabei wohl wissend, daß das Geländer ihrer Brücke sehr morsch geworden ist. Und das heißt weiter, daß sie die Groko nicht aufgeben will, wohl weniger aus gesamtgesellschaftlichen als aus parteipolitischen Gründen. Müßte sie sich doch Sorgen machen, nicht allein um das ihr wichtigere Wohl der CDU, sondern auch um das der CSU und -keineswegs zuletzt- der SPD. Diese drei sind in der Groko vereint, hätten zur Zeit bei Neuwahlen beste Aussichten auf die Schlafsessel der Opposition. Und so viel ist zur Zeit gewiß, sie sind alle drei auf einander angewiesen. Also sorgt sich unsere Kanzlerin auch nur um diese drei. Und - natürlich ja -man hätte dann bis zu Neuwahlen noch ein wenig Zeit, den politischen Keil zwischen den Staatsbürgern, den Wählern, ein wenig weiter zu treiben. Keine Sorge, Herrschaften, die Journaille steht schon bereit !
Also, Ihr Politiker in Amt und Würden und wirtschaftlichem Wohllstand, um was geht es euch denn eigentlich. Um das Wohl unseres Staates, oder um das Wohl Eurer Parteien, die ja an sich und dem Grunde nach nichts anderes sind, als lächerliche, darin aber machtgierige Minderheiten. Seid Ihr Demokraten ?
Dann, bitte, verhaltet Euch auch so, zum Wohle unseres Staates. Und laßt Eure Kanzlerin wissen,
daß wir Staatsbürger mehr von ihr und von Euch erwarten, als Ihr bislang zu geben bereit gewesen seid. Dummschwätzer können wir an jeder Straßenecke finden, dafür brauchen wir Euch ganz sicher nicht !

Ob unsere Machthaber im Sinne unserer deutschen Staatsbürger wirklich guten Willens sind, werden wohl morgen und übermorgen erfahren, wenn Herr Erdogan, s.Z. Staatspräsident der Türkei, bei uns auf Staatsbesuch weilt. Da fragt man sich doch schon grundsätzlich, wieso ist die Bundesregierung überhaupt bereit, einen Despoten dieser Art auf "Staatsbesuch" mit allen Ehren einzuladen. Dessen Anliegen sollte doch vordergründig ein Europäisches sein. Wieso also reist er denn nicht nach Brüssel ? Wieso nach Berlin ? Da erzähle uns doch bitte niemand von türkischen Staatsbürgern, Landsleuten und Freunden, deutsche Freunde -als Helfer in seiner ganz persönlichen Not- hat er ohnehin nicht.
Der kommt zu uns, weil er unser Geld nötig und obendrein ein, nein - gleich mehrere Probleme mit seinen Staatsbürgern hat, hier und in der Türkei.

Und ob unsere Machthaber wirklich guten Willens sind, im Sinne unserer gebeutelten Demokratie, das könen sie denn ja mal beweisen, bei Verhandlung der anstehenden nächsten Punkte im Parlament. Im Augenblick nur erinnert an den nächsten Unfug, den sich der BGesundheitsminister hat einfallen lassen mit den terminoffenen Stunden der Ärzte.
Das ist z.B. auch ein typisches Zeichen unserer Bundesregierung, für den Umgang mit den Anliegen der Bürger: Hochgejubelte Flickschusterei statt dringend nötiger Problemlösung.

Damit wären wir wieder am Anfang dieses Kommentars, "der Kapitän verläßt als letzter das sinkende Schiff". Halten Sie sich nur schön fest, Frau Merkel. Das Schiff sinkt und ein toter Kapitan braucht sein Patent nicht mehr.

7 Kommentare

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Kommt nach der Pattex-Heide jetzt die Pattex-Merkel?
  • 27.09.2018, 05:46 Uhr
Durchaus möglich, wenn die Fraktion und das Parlament nicht reagieren. Denn dann sind die Wähler auf den nächsten Wahlgang angewiesen - und der ist noch lange hin.
  • 27.09.2018, 09:44 Uhr
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"Unsere Bundeskanzlerin hat erklärt, sie werde die Mißtrauensfrage im Parlament nicht stellen. "
natürlich wird sie das nicht tun ... schließlich könnte es ja sein, daß sie keine Mehrheit bekäme, und dann wäre Schicht im Schacht.
Also dürfen wir uns auf weitere 3 Jahre "freuen" wo wir schlecht regiert werden und der zerstrittene Haufen, Groko genannt, allen voran Angela Merkel, den Wähler überzeugt AfD zu wählen ...
Zur Zeit bekäme die AfD 18%, die CDU/CSU 27% laut Wahlumfrage von Insa ...
das sind nur noch 9% Unterschied!
Bei der BT Wahl 2017 waren es noch über 20% gewesen ...
Wenn die Groko so weiter macht, dann schafft sie es, daß Alice Weidel 2021 zur Bundeskanzlerin gewählt wird ...
Danke Frau Merkel, daß Sie alles dafür tun, daß Alice Weidel ihre Nachfolgerin wird ...
Sie werden dann in die Geschichte als die Kanzlerin eingehen, die es ermöglicht hat, daß die AfD in Deutschland die Macht ergriffen hat.
  • 27.09.2018, 02:24 Uhr
Naja, Tomy, so schlimm wird es wohl mit der AfD nicht werden. Und ob es grauslich werden könnte, ist bloß eine Frage der Angst, die uns aus verdrehten Geschichtsbüchern eingebläut wurde. Wie die Kommunisten und den Sozialisten, so sollte man auch den sogenannten "Rechten" das Recht auf eine andere, eine veränderte Meinung einräumen. Mich stört es ohnehin, daß stets gegen die "Braunen" gewettert wird (ohne die richtig zu kennen) und von den Roten (siehe DDR) kaum noch niemand spricht, obwohl die nicht einen Deut besser waren. Keine Sorge, Frau Weidel wird ganz gewiß keine Bundeskanzlerin werden, selbst dann nicht, wenn die AfD entgegen allen Aussichten einmal Regierungspartei werdenn würde - was gewiß noch lange Zeit dauern kann.
  • 27.09.2018, 09:41 Uhr
Guten Morgen Tommy,
mit Deinem Verständnis liegst Du richtig, denn in der DDR gab es so etwas nicht zu prüfen, ob das Vertrauen zu Ihr noch vorhanden ist. Also muß man ihre Unterstützer in den Ländern bei deren Wahlen abstrafen, in dem man diesen Personenkreis nicht mehr wählt. Wenn die CSU in Bayern, CDU in Hessen die Wahlen verlieren, dann kommt Dampf in den Kessel.
  • 27.09.2018, 10:20 Uhr
Umfragen Hessen (#ltwhe)
https://www.wahlrecht.de/umfragen/la.../hessen.htm
bekäme die CDU 28%, würde also 10,3% verlieren
die SPD bekäme 23 % verlöre somit 7,7%
die Chlorophyll Jakobiner kämen auf 17% gewännen also 5,9%
und die AfD käme auf 14%, 9,9% mehr, als bei der letzten Landtagswahl ...
  • 27.09.2018, 10:39 Uhr
Beide GroKo-Parteien haben jeweils noch 3 - 5 % zuviel an Zustimmung. Es sollte darauf geachtet werden , daß zwei Parteien nicht auf 50% + kommen.
  • 27.09.2018, 11:15 Uhr
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