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Drei mögliche Szenarien für Merkels politische Zukunft

Drei mögliche Szenarien für Merkels politische Zukunft

27.09.2018, 20:42 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wer sich vor der Wahrheit fürchtet, der fürchtet sich in Wirklichkeit vor sich selbst.
Zu Lügen braucht es auch Menschen, die diese Lügen glauben.

Szenario 1: Merkel hält durch Es wäre nicht das erste Mal, dass Merkel einen Angriff auf ihre inhaltlichen Vorgaben oder Autorität mit den Schultern weg zuckt – erst jüngst zerbrach im Asyl streit mit CSU-Chef Horst Seehofer fast die Fraktion, dann die Koalition, aber nicht Merkels Geduld. Nach der zweiten Einigung im rufschädigenden Ringen um Verfassungsschutzchef Maaßen wagte es CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer sogar, Merkels „Führungsstärke“ zu loben.

Nach seinem Wahlsieg erklärte auch Brinkhaus: „Ich habe den Willen, sie zu unterstützen“. Die Fraktion stehe „ganz fest hinter Angela Merkel.“

Forderungen der FDP, sie müsse per Vertrauensfrage ihre Autorität beweisen, wies Merkel schon zurück: Dazu gebe es ein „ganz klares Nein“, sagte ihr Sprecher am Mittwoch.

Auch etliche Unions-Promis ergriffen sofort für sie Partei: NRW-Regierungs- und CDU-Chef Armin Laschet betonte, Merkel habe das Vertrauen der Fraktion, die nur Veränderung an ihrer Spitze gewünscht habe; CSU-Minister Andreas Scheuer sah „kein Erdbeben“, nur eine faire und demokratische Abstimmung. Viele folgten, darunter Hessens Ministerpräsident Bouffier, die Frauenunion und der Koalitionspartner: Für die SPD sei ein stabiler Partner wichtig, sagte Parteivize Manuela Schwesig am Mittwoch.

Szenario 2: Merkel übergibt die Macht
Doch so einfach ist es nicht. Renommierte Politologen wie Jürgen Falter und Oskar Niedermayer erklärten den Vorgang zum Ausdruck tiefsitzender Unzufriedenheit in der Union, sprachen von Misstrauensvotum, Kanzlerdämmerung, „Erosion ihrer Machtbasis“.

Die eingesetzte Dynamik könnte sich bald verstärken: Wenn im Oktober in Bayern und Hessen gewählt wird und die Union so einbricht wie Umfragen es andeuten, wird man Merkel die Schuld geben. Der Druck wird wachsen. Immerhin wird im Mai das Europaparlament und im Herbst ist in drei Ost-Bundesländern gewählt, wo die AfD stärkste Kraft werden könnte. Das könnte Panik in der Union auslösen – und Merkel sich dem Druck entziehen, indem sie die wohl für einen späteren Zeitpunkt geplante Machtübergabe an einen Nachfolger ihrer Wahl vorzieht: Bereits auf dem CDU-Parteitag im Dezember in Hamburg wird die neue Führung gewählt.

Schon nach Kauders Niederlage winkte CDU-Innenexperte Armin Schuster mit dem Zaunpfahl: Merkel habe jetzt die Chance, „diese Zeit der Wachablösung, des Übergangs in die Zukunft“ aktiv zu moderieren.

Will sie ihrer Abwahl vorausgekommen, könnte sie ihre Vertraute Kramp-Karrenbauer schon jetzt ins Rennen schicken, deren Berufung zur Generalsekretärin bereits als Weichenstellung dafür galt.

Plausibel ist, dass dann auch ein konservativer Gegenkandidat und Merkel-Kritiker wie Gesundheitsminister Jens Spahn antritt. Spahn kommentierte die Brinkhaus-Wahl vielsagend mit einem Kanzlerinnen-Zitat: Merkel habe selbst gesagt, dass dies für sie eine Niederlage gewesen sei. Er selbst fände es besser, die Regierung kümmere sich mehr um Sachthemen – und zählte seine eigenen auf. Spätestens wegen des Brinkhaus-Effektes muss man mit Spahn rechnen.

Je nachdem, wie gut der neue CDU-Chef auch CSU und SPD vermittelbar ist, kann er sich dann im Bundestag zum Kanzler wählen lassen. Verweigert sich ein Koalitionspartner, käme es zu Neuwahlen.

Szenario 3: Merkel wird gestürzt
Falls Merkel die Nerven hat, im Dezember noch einmal selbst anzutreten, würden das ihre Kritiker als Aufschub des Wechsels um zwei Jahre verstehen – und müssten handeln, um zur nächsten Bundestagswahl einen Kanzlerbonus aufzubauen.

Spahn könnte Merkel herausfordern. Oder jemand, mit dem noch keiner rechnet, so wie es bei Brinkhaus war. Auch Merkel wurde nur als Übergangskandidatin gewählt, das könnte der CDU im Dezember wieder einfallen. Auch dann wäre offen, ob sich ein Nachfolger im Bundestag durchsetzt – oder eine Neuwahl folgt. „Die Partei muss also laufen lernen, muss sich zutrauen, in Zukunft ohne ihr altes Schlachtross den Kampf mit dem politischen Gegner aufzunehmen.“ Das waren 1999 die Worte von Angela Merkel, die sie schrieb, bevor sie selbst Parteichefin wurde – damals völlig überraschend.

Seibert verkündet: Merkel stellt keine Vertrauensfrage im Parlament

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht trotz ihrer überraschenden Niederlage bei der Wahl des Vorsitzenden der Unionsfraktion keine Notwendigkeit, die Vertrauensfrage im Parlament zu stellen. Dies sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

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31 Kommentare

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...und am Ende dieser Vermutungen usw. kommt alles anders . . .
  • 03.10.2018, 12:40 Uhr
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Szenario 4: Merkel wird vom Volk verjagt.
Betrachtet man das letzte Jahr so ist die Zustimmung für diese Person um die Hälfte gesunken. Ein weiteres Jahr mit Fehlern und murkselei und die Straßen sind voll mit Demonstranten. Auch die Fehlerzuweisung aus Kreisen der Wirtschaft nehmen zu. Nein diese Frau hat ihren Höhepunkt gehabt und es wird Zeit dass sie sich auf ihr Altenteil zurück zieht.
  • 28.09.2018, 12:43 Uhr
Zu diesem "Volk" zähle ich mich nicht - und auch kaum einer meiner Bekannten.
  • 28.09.2018, 13:14 Uhr
Liebe Heidi,
die Geschichte wird Merkel einmal bezeichnen als Kanzlerin, die ihr eigenes Volk verkaufte! Wir können es ja abwarten, vielleicht kommt alles viel schneller als wir es erwarten, wenn die nächsten Landtagswahlen für die CDU mit Pauken und Trompeten negativ ausgehen, dann kommt Dampf in dne Kessel! Es kommen noch lustige Zeiten.
  • 28.09.2018, 14:00 Uhr
Wenn wir es nicht schaffen, statt eine Schlammschlacht aufzuführen zu kooperieren, statt Ängste zu schüren gemeinsame Lösungen zu suchen, wird es vielleicht gar keine Geschichtsbücher mehr geben, weil es keine Menschen mehr geben wird, die sie lesen können.
Die ganze Menschheit ist ungeheuer egoistisch geworden. Dass es so was wie Teilen gibt und dass das nicht nur Klatschnachrichten bei Facebook sind, ist wohl ganz und gar verloren gegangen.
  • 28.09.2018, 16:07 Uhr
Liebe Heidi,
vor einem Atomkrieg hat jede Nation Angst, weil nur Sekunden später der Gegenschlag ausgelöst werden würde. Kein Volk würde diesen Irrsinn überleben. Das wissen auch alle die in der Politik nach Macht streben, genau wie der einfache Mensch auf der Straße.
Aber selbst wenn alles friedlich bleibt werden immer weniger Kinder das Lesen und das Gelesene richtig interpretieren können, lt. der Pisa Studie. Deutschland degeneriert sich. Vom Volk der Dichter und Denker bleibt in der Zukunft nicht mehr viel übrig. Der Mensch der am egoistischsten ist doch unsere Patexdame die an ihrem Stuhl festklebt. Sie ist für die Entzweiung der Deutschen die Hauptverantwortliche. Sie verschleisst Parteien und ihre eigenen guten Parteimitglieder wie andere ihre Socken. Sage es mal den Menschen die nur 800 oder 1.000 € an Rente bekommen, daß sie teilen sollen, für wen eigentlich?
  • 29.09.2018, 11:31 Uhr
Nun mal schön der Reihe nach: Die Pisa-Studie ist eine ganz andere Baustelle. Wenn die Eltern nicht wie hypnotisiert ständig auf ihre Handys starren, sondern selbst lesen und vorlesen würden, würden auch die Kinder zum Lesen angehalten. Aber das steht hier nicht zur Debatte.
Und es muss gar kein Atomkrieg sein, der die Menschheit an den Rand der Ausrottung bringt, Umweltzerstörung durch Raubbau und Bürgerkriege, die ganze Völker (Jemen) an den Rand der Ausrottung bringen, und die immer mehr um sich greifen, reichen völlig, dass die Menschheit weitestgehend von der Erde verschwindet - und die paar Überlebenden in entlegenen Regionen fangen wieder bei Null an.
Und was die Schuld an den wirtschaftlichen Problemen betrifft: Da schau mal lieber selbst ins Buch neue Geschichte und lies nach, was Schröder in Bezug auf Sozialabbau alles angerichtet hat.
Teilen bedeutet ja auch nicht, denen die wenig haben, noch etwas wegzunehmen. Glaubst du denn, ein Kleinrentner hätte mehr in der Tasche, wenn es die Flüchtlingskrise nicht gegeben hätte?
Pustekuchen: Aber die Schuld musst du nicht bei der Regierung suchen, sondern beim ausufernden Raubtierkapitalismus. Und da ist es um so notwendiger, das die Regierung der demokratischen Länder zusammenarbeiten, um da eine Kehrtwende zu erreichen. Mit "Merkel muss weg"-Parolen spielen wir nur den Feinden der Demokratie in die Tasche.
  • 29.09.2018, 12:00 Uhr
Die Menschen die Weltweit auf die Straßen gehen und gegen Regierungen, Versklavung, Enteignung und Entrechtung protestieren sind keine Feinde der Demokratie. Es sind Menschen die dieses Unrechtssystem der Turbokapitalisten und ihre Unterstützer wie Merkel und Konsorten über haben. Die Länder Afrikas, über Jahrzehnte von denen ausgebeutet, die Heute mit Milliarden an Steuergeldern ihre Fehler, die diese Massenfluchten mit ausgelöst haben bereinigen wollen. Südamerika, hungernde Menschen ausgebeutet und Versklavt von kriminellen Banken der USA. Dazu kommen die Despoten die sich Weltweit an ihren Völkern bereichern und überall stehen die sogenannten Demokraten dabei und beteiligen sich an diesem perversen Spiel. Menschen sind in dieser Welt nur noch Kostenfaktor, Material zur Gewinnmaximierung. Die Perversesten sind dabei die sogenannten nach westlichen Werten agierenden Volksverräter der EU, die mit kriminellen Machenschaften und Programmen die Menschen in Abhängigkeit und Armut geführt haben. Der Satz uns geht es gut hält nur solange wie das auf Schulden aufgebaute Wachstum noch hält. Bei der nächsten Krise werden wir ein Beben erleben das die Glaspaläste einstürzen. Wir brauchen keine Kriege, wir haben schon genug davon und die Gier nach immer mehr Reichtum weniger wird die Gesellschaft zerreißen.
  • 29.09.2018, 13:00 Uhr
Auf die Straße gehen und protestieren oder gewalttätig randalieren und Hassparolen grölen sind auch wieder 2 verschiedene Schuhe. Auf die Straße gehe ich demnächst selber, da ich mich der Protestbewegung "Aufstehen" angeschlossen haben.
Aber was heute gegen Frau Merkel angezettelt wird, hätte sich gegen Kohl und Schröder, die viel mehr Flurschaden angerichtet haben, keiner getraut. Mag das vielleicht daran liegen, dass das Kerle und Merkel eben eine Frau ist?
  • 29.09.2018, 13:29 Uhr
Was hat denn nun ein Weltuntergangsszenario a la Atomkrieg mit Merkels überfälliger Ablösung zu tun?
Geht es vielleicht noch irrationaler ?

Merkel hat bemerkenswerte Fehler angehäuft, um deren Folgen sie sich nur mit inhaltsleeren Worthülsen kümmert, der gravierendste davon 2015.
Ihre Strategie des demoskopiegeleiteten Opportunismus (Habermas) hat die Union ideel entkernt und bis zur Unkenntlichkeit beliebig gemacht, das Wählerpotential ist von über 40% auf 28 % geschrumpft, rechts von der Union bildet sich die stärkste Oppositionspartei.

Also dringend Zeit, sich um eine neue Leitfigur in der Union zu kümmern.
Oder unterzugehen wie die Democratia Christiana in Italien, die auch niemand mehr vermisst.
Ohne einen einzigen Schuss, geschweige denn Atombomben.
Albern.
  • 29.09.2018, 20:27 Uhr
So, wie sich die rechts neben der CDU aufgestellte "Opposition" präsentiert, ihr Paktieren mit Möchte-Gern-SS-Schlägertrupps, ihre Methode Angst und Hass zu säen, ihre sozialpolitische Konzeptionslosigkeit: Da sind mir 10 Angela Merkel lieber als einer von denen.
  • 29.09.2018, 21:07 Uhr
Subtrahiert mal Deine Übertreibungen und Erfindungen, so bleibt vielleicht doch noch ein Körnchen Wahrheit und meinetwegen auch noch so etwas wie ein demokratischer Konsens im homöopathischen Bereich.
Aber Nibelungentreue gegenüber einer völlig versagt habenden Bundeskanzlerin, die genau für diese Zustände - wie unterschiedlich auch immer wir das bewerten - zuständig ist, zumal wenn frau grün wählt, ist logisch nicht nachvollziehbar.
Aber Logik ist wohl die letzte Kompetenz, die derzeit in der Politik gewünscht ist.
  • 29.09.2018, 21:23 Uhr
Wenn du deine Übertreibungen und Erfindungen auch mal überprüfst, tue ich das - aber auch nur vielleicht - auch gelegentlich, aber dann muss ich sehr viel Zeit haben.
  • 29.09.2018, 21:29 Uhr
Dann zeige doch mal auf, wo ich übertreibe oder irgendetwas erfunden habe.
Meine Fakten kannst Du überall abrufen, dein Atomkriegsstuss ist nur Erfindung einer kontaminierten "Intelligenz".
  • 29.09.2018, 21:33 Uhr
Die Planetenfrau... lebt in ihrer Regenbogen welt !!
  • 30.09.2018, 13:10 Uhr
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Es haben sich ziemlich viele Politikerkollegen gefunden, die am Stuhl von Frau Merkel sägen, allen voran Seehofer und damit eine Stimmung geschaffen, die immer mehr Leute glauben lässt, Frau Merkel sei die schlechteste Wahl als Kanzlerin.
Der Meinung bin ich nicht. Sie hat Fehler gemacht - aber wir haben zur Zeit niemanden, der es besser könnte.
Was von Seiten der AfD kommt, ist nur Angst schüren mit ihrer Ausländerfeindlichkeit. Klare politische Ziele: Fehlanzeige! Nur die Aussagen der Spitzenpolitiker dieser Partei sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen: Weitere Anhebung des Rentenalters, weitere Aushöhlung des Arbeitsrechts und der Sozialleistungen....
Seehofer und Co. geht es um die eigene Macht - und wenn die Koalition zerbricht, gibt es Neuwahlen. Und danach`?
Sind wir denn schon wieder so weit, dass "das Volk (die selbsternannten Schreihälse)" nach einem Führer rufen?
Dann gute Nacht Deutschland!
  • 28.09.2018, 08:23 Uhr
ES war nicht nur Seehofer, der sie auf ihre vielen Fehler gleich im September 2015 aufmerksam gemacht hat - schon 2005 hat die SPD ihr vorgeschlagen, ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild einzuführen. Damals war sie noch ABSOLUT gegen jede Einwanderung und lehnte ab.
2015 hat es Gabriel erneut versucht, da meinte sie, man könne darüber nachdenken - aber nichts geschah.
Jetzt herrscht überall Mangel an Lehrlingen und nun wird ein Gesetz gemacht, dem eine andere Bezeichnugn gegeben wird, um das ganze Getue zu vertuschen.

Nachdem also Tausende unkontrollliert ins Land kamen, die den Ansprüchen der Arbeitgeber nicht genügen, sie verlassen nach 3 Monaten ihre Lehrlingsstelle, weil keine ausreichenden Sprachkenntnisse vorhanden sind, ist nun große Not in der Wirtschaft da.

Man muss sich doch nun wirklich nicht eine Fata Morgana schaffen, Heidi-. Es genügt, die Augen aufzumachen.
  • 28.09.2018, 08:45 Uhr
Gezielte Einwanderung und Asyl für Verfolgte und Kriegsflüchtlinge sind zwei völlig verschiedene Schuhe.
Als uns 2015 die Lawine überrollte, konnte keiner absehen, wohin das führen sollte. Es war ein Akt der Humanität, hinter dem den meisten standen - in der Hoffnung, dass alle anderen EU-Ländern ihren Verpflichtungen nachkommen und Flüchtlinge aufnehmen.
Was zB. Polen und Ungarn aufführen, erfüllt mich mit Wut - sie haben m. E. alle Rechte auf Mitgliedschaft in einer demokratischen EU verwirkt.
Es konnte sich auch keiner vorstellen, dass der Flüchtlingsstrom genutzt wird, um Terroristen einzuschleusen.
Jeder andere demokratische Kanzler hätte ähnlich handeln MÜSSEN, wie Frau Merkel.
Was bringt es denn, sie heute abzusägen? Nach wie vor meine Frage: Wer macht es besser?
Statt gemeinsam zu überlegen, wie aus der Misere rauskommen, wird nun eine ekelhafte Schlammschlacht aufgeführt.
  • 28.09.2018, 09:30 Uhr
Heidi, 1 Woche unkontrollierte Einwanderung hätte genügt, danach scharfe Kontrollen . DAS war übrigens auch das Resultet der Regierung. Nachzulesen bei Robin Alexander, Hauptstadtkorrspondent und Kenner der Situation, war dabeigewesen.

Selbstverständlich unterscheidet man Asylanten von "gezielter Einwanderung". Das ist doch wohl jedem klar.
ABer die Regierung glaubte sehr wohl, unter den Asylanten die vielen Arbeitskräfte zu finmden. Deshalb ja auch immer wieder die Ablehnung eines ordentlichen Einwanderungsverfahrens.

Aber ich möchte da gar nicht mehr diskutieren. Die Situation ist mehr als verfahren, und jemand wird versuchen müssen, der Lage Herr zu werden.
Es sind ja nur 20% anerkannte Flüchtlinge, Heidi. Ist doch wohl klar oder?
  • 28.09.2018, 10:44 Uhr
Heidi, du bist im Irrtum.
Bereits 2015 war absehbar was kommen würde. Hinter verschlossenen Türen erfolgten heftige Diskussionen.
Ein damals führender Politiker der SPD warf bereits damals die Worte: Unterbringung der zu erwartenden Zuströme,Dauerzustand,Nachzug für Angehörige u.s.w.in den Raum.
Letztendlich wurde er geopfert und von der eigenen Partei verbrannt.
Gegensätzlich zu Allen hier schreibenden Usern bin ich tagtäglich mit Politikern konfrontiert.Das bringt mein Job mit sich.
Frau Dr. Merkel lebt in ihrer eigenen Welt,geprägt von Hegemonie.
Freiwillig wird sie ihren Platz nicht räumen.
Eine Kanzlerin die lediglich Irritationen,auf der ganze Welt,hinterlässt ist eigentlich untragbar.
Neuwahlen oder ein Interregnum können die gewaltigen Probleme nicht sofort lösen.Da wird sich nichts ändern.
Deutschland steckt bereits zu tief in einem Debakel.Alles wird beschönigt,getürkte Bilanzen,leere Versprechungen, Zusagen an andere europäische Staaten,so wie auch an die EU haben uns bereits an einen Abgrund gesteuert.
Ein weiteres Agieren dieser Regierung treibt uns ungebremst in eine Pleinpouvoir.
  • 28.09.2018, 11:05 Uhr
Um die Kanzlerin, die angeblich weltweit nur Irritation hinterlässt, werden wir auch weltweit beneidet.
Wenn etwas hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, wie du sagst, kannst du nicht wissen, was dort beschlossen wurde, denn da warst du sicher nicht dabei.
Sicher haben wir Probleme, wie z. Zt. fast jedes Land weltweit. Was aus Populismus wird, sehen wir an den USA. So einen Typen will wohl hier keiner.
Schlammschlachten oder gar Verleumdungen und Hetze sind jedoch der schlechteste Weg, Probleme zu lösen.
  • 28.09.2018, 13:12 Uhr
Weltweit beneidet werden wir nur von Ländern die von ihrer Großzügigkeit unseren Steuergeldern profitieren.
Ich kenne die unverblümte Meinung,die in sehr vielen Ländern herrscht.
Nicht aus Medien und Erzählungen vom Sofa,sondern vor Ort.
Diese Türen waren für die Öffentlichkeit geschlossen,
Weil du nur das lesen willst was du willst überliest du geflissentlich meine Anmerkung,was mein Job ist.
  • 28.09.2018, 13:19 Uhr
Leon, natürlich ist die gesamte Situation so verfahren, dass niemand einen Ausweg weiß. Deshalb beschäftigt sich die Regierung seit einem Jahr mit sich selber.
Alles andere bleibt liegen. Allein die Sicherheitslage ist so brisant! Über 600 000 Abzuschiebende bleiben im Land, bekommen Hartz IV. Von wegen Flüchtlinge.!
Dass Menschen mit einer Rente von 670 € auskommen müssen (Hart aber Fair v. MOntag) interessiert niemanden. Und da wundert man sich noch, dass es eine Spaltung in der Gesellschaft gibt.

Dass man die Worte Nazi und Rechtsextreme als Knüppel benutzt, zeigt, dass man sonst nichts mehr aufzubieten hat, um die Gesamtsituation zu verbessern.
  • 28.09.2018, 13:22 Uhr
Edith, du kennst meinen Job,und du weist ich darf mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Darum kann ich nur schreiben,ich widerspreche dir nicht.
  • 28.09.2018, 13:25 Uhr
  • 28.09.2018, 13:36 Uhr
Ja, Leon, ich verstehe nach wie vor nicht, dass man als POLITIKER nicht über eine gehörige Portion WEitsicht verfügt.
Und dass man die christliche Nächstenliebe so missbraucht. ! Dass die Kirchen dieses unsägliche Spiel mitmachen, zeigt die ganze Verlogenheit.

Aber der bittere Kelch wird geleert werden müssen.
  • 28.09.2018, 13:42 Uhr
Sie haben schon einen vorausschauenden Weitblick,aber mit stetiger Ignoranz verweigern sie sich selbst.
Was die Kirchen umsetzen ist Blasphemie.
Deutschland wir sich,wenn es weiterhin diesen Weg beschreitet,nie mehr erholen,weil wir vereinnahmt werden.
Frauen anderer Nationalitäten schreien jetzt schon :wir gebären euch tot.
Bis dahin finanzieren wir deren Lebensunterhalt.
  • 28.09.2018, 13:57 Uhr
Ich frage mich, wer das je gehört hat: Dass Frauen anderer Nationalitäten schreien: "Wie gebären euch tot!"

Solche Behauptungen werden lediglich verbreitet, um Angst bei etwas weniger gebildeten Menschen zu erzeugen. Keiner hat wohl diesen Satz je wirklich gehört. Was soll das? Löst man so Probleme, indem man mit dem Finger immer auf die anderen zeigt: "Ihr seid die Bösen"???
Und ich frage mich, wie sich das mit der Einstellung jener verträgt, die andererseits behaupten, sie wissen, dass wir alle EiNS seien.
Aber anscheinend gibt es die Eins A --- die lieben guten Europäer und die EINS B, die "Anderen".....
PS: Ich kenne eine Menge Frauen anderer Nationalitäten, die als Altenpflegerinnen, auch im privaten 24 -Stunden Dienst bei reichen deutschen Senioren für einen Hungerlohn arbeiten, oder in Krankenhäusern und Altersheimen schuften, bei Lidl oder Aldi an der Kasse sitzen und putzen gehen.
  • 28.09.2018, 23:22 Uhr
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Wie Christan Wilp (?) die Situation nach der Wahl von Brinkhaus kommentierte, - n-tv -, überraschte mich. Da spürte man fast eine Art Erleichterung aus seinen Worten heraus.
Dass überall von Götterdämmerung oder den Ratten, die das Schiff verlassen gesprochen wird, ist ein Indiz dafür, dass sich die Situation zuspitzen wird.
Heute gab es eine Karikatur in der RNZ: Kanzlerin Merkel schreitet voran, während der Blazer sich im Rücken in tausend kleine Stofffetzen auflöst.
D a s hätte niemand vor einem halben Jahr gewagt.

Ich denke, Martin Zoller, wird recht haben. Er hat vor einem Jahr vorausgesagt, ihr ginge es "vor Weihnachten" schlecht. Seine Prognosen stimmen bislang immer. Der Parteitag könnte ein Anlass sein.

Vielleicht tritt sie aus gesundheitlichen Gründen zurück, auch das ist möglich.

Falls es einen Nachfolger gibt, ist er nicht zu beneiden.
  • 27.09.2018, 21:19 Uhr
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Frau Merkel verfolgt eine ganz bestimmte Strategie.
  • 27.09.2018, 21:16 Uhr
ist ja auch nicht schwer, wenn man sich mit Familienpackung Pattex am Stuhl festgeklebt hat ...
  • 28.09.2018, 06:07 Uhr
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