Hitlers Großneffe: Das denkt der 69-Jährige über Merkel und ihre Politik
Hitlers Großneffe: Das denkt der 69-Jährige über Merkel und ihre PolitikFoto-Quelle: Unsplash

Hitlers Großneffe: Das denkt der 69-Jährige über Merkel und ihre Politik

News Team
Beitrag von News Team

Bis vor 20 Jahren wusste kaum einer, dass es sie noch gibt, die Verwandten des ehemaligen deutschen Diktators. Mit dem Selbstmord Adolf Hitlers und Eva Brauns am 30. April 1945 dachten viele, die Familie Hitler wäre untergegangen. Doch sie lebten weiter. Nicht in Europa, sondern in den USA. 1930 war die Familie ausgewandert.

Ihren ursprünglichen Nachnamen verwenden sie heute nicht mehr. 1946 ließen sie ihn in die englisch klingende Variante „Hiller“ umändern, später dann in einen nicht öffentlich bekannten Doppelnamen. Hilters Neffe, William Patrick Hitler, kämpfte während des Großen Kriegs gegen Deutschland, dafür soll der Diktator ihn gehasst haben. Eines seiner Söhne, Alexander, sprach neulich mit der „Bild“.

IM VIDEO | Affäre mit Hitler? Jetzt äußert sich Romys Ex!


Das denkt Hitlers Großneffe über Merkel

Alexander „Hitler“ (69) lebt in einem kleinen Ort auf Rhode Island. Dass er der Großneffe des ehemaligen deutschen Diktators ist, weiß dort kaum einer. Nur die Nachbarin von gegenüber - ursprünglich aus Österreich - kennt das Geheimnis. Und mit Journalisten sprechen sie nie - nicht einmal mit der weltberühmten US-amerikanischen Zeitung „New York Times“.

Gegenüber der „Bild“ wollte Alexander zunächst auch nicht über die Geschichte seiner Familie sprechen. Doch als der deutsche Journalist ihn fragte, was er über Kanzlerin Merkel denkt, sagte er, überrascht von der ungewöhnlichen Frage: „Ich mag sie. Sie ist gut. Sie scheint eine intelligente und schlaue Person zu sein.“

Zu der Frage, wie er Merkels Rolle in der Flüchtlingskrise beurteilt, sagte er knapp: „Die Kanzlerin tut, was sie tun muss.“ Wenn er könnte, würde er sie wählen - ja, auch wenn er kein Anhänger der Demokratischen Partei ist. „Ich stimme immer für die Person, die den besten Job macht.“ In Amerika verpassen sie nie eine Wahl.

Der 69-Jährige ist überzeugter Republikaner, Trump unterstützt er aber nicht: „Die letzte Person, von der ich behaupten würde, dass ich sie bewundere, ist Donald Trump. Er gehört definitiv nicht zu meinen Favoriten“, sagt er. Wie er Trump beurteilt: „Manche Dinge, die Trump sagt, sind in Ordnung“, sagt er. „Es ist seine Art, die mich stört. Und: Ich mag einfach keine Lügner.“

Wie Alexander und seine Brüder mit der schwierigen Geschichte seiner Familie umgeht, ist Teil eines noch nicht veröffentlichten Artikels. Er soll am Montag (8.10.) erscheinen.

Mehr zum Thema