Muss Seehofer nach der Wahl weg? Stoiber und Beckstein haben eine klare Mein ...
Muss Seehofer nach der Wahl weg? Stoiber und Beckstein haben eine klare Meinung

Muss Seehofer nach der Wahl weg? Stoiber und Beckstein haben eine klare Meinung

News Team
Beitrag von News Team

Die ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Günther Beckstein warnen die CSU davor, nach der Landtagswahl vom Sonntag mit Personaldiskussionen zu beginnen. Der Partei droht eine herbe Wahlschlappe und der Verlust der absoluten Mehrheit. Derzeit steht die CSU in Umfragen bei nur noch 33 Prozent.

„Was wir nach der Wahl brauchen, ist Stabilität“, sagt Edmund Stoiber im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. „Und Personalquerelen sind das Gegenteil davon.“ Auch sein Nachfolger als Ministerpräsident, Günther Beckstein, ruft seine Partei in der ZEIT zum Zusammenhalt auf: „Wir sollten Geschlossenheit zeigen. Ein Machtkampf nach der Landtagswahl würde uns allen schaden.“

Seehofer: "Migration Mutter aller Probleme"

Die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten widersprechen damit Stimmen in der Partei, die den Rücktritt des Parteichefs Horst Seehofer nach der Landtagswahl fordern. Dieser stand zuletzt immer wieder in der Kritik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte die schlechten Umfragewerte der CSU als Ergebnis von „Berliner Problemen“ beschrieben. Der CSU-Vorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte diese Kritik zurückgewiesen.

Am 14. Oktober wählen die Bayern einen neuen Landtag. Der CSU droht dabei der Verlust der absoluten Mehrheit.

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