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Angela Merkel räumt Posten
Angela Merkel räumt PostenFoto-Quelle: Pixabay / gemeinfrei

Angela Merkel will Ämter abgeben - Wechsel an CDU-Spitze steht bevor

News Team
Beitrag von News Team

Am 8. Dezember endet eine Ära. Am CDU-Parteitag an diesem Tag will die Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr für den Vorsitz der Partei kandidieren. Mit diesem Schritt zieht sie die Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden der Partei bei den Landtagswahlen in Hessen.

Ihre Entscheidung teilte Angela Merkel am Montagmorgen in der Präsidiumssitzung der Partei mit. Bisher hatte sie auf dem Grundsatz bestanden, dass das Amt der Kanzlerin mit dem Amt der Parteivorsitzenden untrennbar miteinander verbunden sei. Anscheinend hat der ehemalige Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Union, Friedrich Merz bereits seine Bereitschaft erklärt, am 8. Dezember für das Amt zu kandidieren.

Auf derselben Sitzung erklärte Merkel außerdem, nach der laufendem Amtsperiode nicht mehr für den Posten als Bundeskanzlerin kandidieren zu wollen.


Nach Angela Merkels angekündigtem Rückzug von CDU-Vorsitz fordert der Chef der Jungen Union in NRW, Florian Braun, auch den Rückzug von Horst Seehofer. Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) sagte der NRW-Landtagsabgeordnete:

Die große Koalition muss ebenso erkennbare Konsequenzen aus dem desaströsen Auftreten der letzten Monate ziehen. Die CSU täte gut daran Seehofer abzuziehen. Die Union steckt in einer tiefen Vertrauenskrise wie noch nie zuvor. Um die Volkspartei CDU und unsere Wähler wieder in ihrer Breite anzusprechen, braucht es einen personellen Neuanfang. Wir brauchen frische, streitbare Köpfe.

Auch die SPD sollte sich hinterfragen", fügte er hinzu. Braun lobte Merkels Schritt als "die richtige Konsequenz". Er wünsche sich nun, dass sich mehrere Personen um Merkels Nachfolge bewerben. Inzwischen erklärte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion spricht Angela Merkel für ihre souveräne Entscheidung Respekt und Anerkennung aus. Wir freuen uns, dass sie das Amt als Bundeskanzlerin weiter ausüben will.

Wir werden alles daransetzen, gemeinsam mit Angela Merkel und der von ihr geführten Bundesregierung diese Wahlperiode zu einem Erfolg zu machen. Unser Land braucht in dieser schwierigen Zeit Stabilität, aber auch Mut und Ideen für die Zukunft. Die CDU wird mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin, aber auch mit einer personell erneuerten Parteiführung dazu ihren Beitrag leisten.

Angela Merkel hat für die CDU Außerordentliches geleistet und entscheidend dazu beigetragen, dass die Union in unserem Land seit 13 Jahren Regierungsverantwortung tragen kann.

79 Kommentare

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Wer hält dagegen? Ich wette, daß Frau Merkel noch vor Ablauf ihrer Kanzlerschaft "freiwillig" geht!
Es kommt auf die SPD und ihre/ihren Nachfolgeroder Nachfolgerin an.
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Ja, aber sie gibt nicht die Kanzlerschaft ab! Das ist von ihr Kalkül. Sie denkt, wenn ich jetzt sage ich werde nicht mehr ab 2021 kandidieren, werden die anderen mich nicht mehr vorzeitig abschießen. Die werden sich sagen, "Wenn sie sowieso nicht mehr kandidieren will, brauchen wir nur die paar Jahre warten und momentan keinen Druck mehr machen". Wenn die sich nicht verkalkulieren?
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Von der mächtigsten Frau von Europa Abgestiegen fast bis zu Bedeutungslosigkeit also eine null Nummer. Keiner würde sie geh mal wieder wählen außer ein paar ausnahmen die den knall noch nicht gehört haben wählen sie
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Über 50% der Bevölkerung würden hurra schreien, wenn diese Stasi-Tante von allen Ämtern sofort zurücktreten würde und unter Verzicht auf Pensionen den nächsten Flieger nach Südamerika nehmen würde. Fast kein Mensch trauert dieser verlogenen Wendehals-Tante auch nur eine Träne nach. Warum fallen den die Wählerstimmen so gering aus? Weil die CDU, dank Kohl, mit den ehemaligen Stasis kooperiert hat. Bei der SPD sind die Werte darum so niedrig geworden, weil sie das deutsche Volk mit der letzten Bundestagswahl zum dritten Mal betrogen hat. Ich sage nur zwei Worte: Macht- und Geldgeilheit.
hallo jörg, ich stimme dir voll und ganz zu da braucht man nichts mehr zu sagen, dieser kommunist dieser stasi ossi der hat deutschland in den ruin getrieben
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Endlich!
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Nun ja - vielleicht hatte sie ja auch nur Angst, unrühmlich aus ihren Ämtern "gekickt" zu werden und ist mit ihrer Entscheidung dem zuvorgekommen
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Nachruf:

Mama geht, die Asys bleiben.
Danke für dieses Erbe!
Armes DL.
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Die Ära Merkel wird eines Tages von Historikern bewertet werden. Deshalb sind gehässige Schnellschüsse fehl am Platz, da sie weder fundiert noch begründbar sind.

Auf jeden Fall sollte die Leistung dieser Frau anerkannt werden. Sie schaffte es, in der von Männern beherrschten CDU das höchste Amt zu erringen. Gleichzeitig bootete sie sämtliche Widersacher aus.

Im Vergleich mit den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union belegt Deutschland heute den 4. Platz im europäischen „Innovationsanzeiger“ und zählt damit zu den Innovationsführern.

Sie hat, wie jede Führungskraft, natürlich Fehler gemacht. Je nach politischer Einstellung sind das leichte, schwere oder katastrophale. So ist das nun einmal bei Entscheidungen. Welcher Mensch kann guten Gewissens sagen, dass er/sie fehlerfrei ist?
Ihre erbrachten Leistung wird oder will ihr auch keiner anerkennen , nur Sie hat de Zeitpunkt ihres Rückzuges durch Machtgier verpasst . Wäre Sie 2016 nicht noch mal zur Bundeskanzlerin angetreten, hätte Sie heute bessere Karten gehabt und der Bürger hätte Sie sicherlich für ihre geleistete Arbeit besser gewürdigt.
Wer hätte es damals besser machen können? Mir fällt keiner ein. Leider und das ist das einzige, was mir wirklich negativ einfällt, hat sie es versäumt, Nachwuchs heranzuziehen.
Wie gesagt, über die Leistung von Frau Merkel können letzten Endes nur die Historiker befinden. Wir "Normalen" können nur unsere subjektiven Meinungen kund tun, aber das ist geschichtlich betrachtet, uninteressant.
ich könnte mir vorstellen, wenn alles mal zusammenbricht, und so wie es global jetzt zugeht, ist das nicht auszuschließen, wenn evtl. Krieg uns alle überrollt und wenn es ein paar Überlebende gibt, die wieder Geschichtsbücher schreiben, dann wird man über unsere Zeit in Europa als das "goldene Zeitalter" sprechen, das wir aus Neid, Hass, Gier und Hochmut an die Wand gefahren haben.
Und du denkst,dass das Merkel bis jetzt aufgehalten hat?
Digger,du hast es schon gesagt.Sie hat Alle Widersacher weggebissen.Übrig geblieben sind nur die ,...........,Altmaiers . Und es gibt ganz sicher sehr gute Alternativen.
Nicht Merkel, aber eine bis jetzt immer noch funktionierende Demokratie.
Beate, weggebissen klingt so aggressiv. Mein Terminus ausbooten klingt irgendwie netter.
Im übrigen ist das gängige Praxis in der gesamten Menschheit. Wie sonst sollte jemand seine Ideen durchsetzten, wenn Widersacher offen oder versteckt dagegen ankämpfen. Ich jedenfalls bewundere Merkel, wie sie den Machtkampf gegen das Männerbündnis "Andenpakt" gewann.
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Achtung, Witz!!

Es war passiert, Angela Merkel ist gestorben.

Sie kommt in den Himmel und trifft auf Petrus.

Der sagt: „Hallo liebe Frau! Ihnen steht nun eine Entscheidung bevor: Wollen Sie im Himmel bleiben oder in die Hölle?“

Daraufhin Merkel: „Ich würde mir gerne beides einmal ansehen.“ Petrus führt sie zuerst in die Hölle.

Alle Freunde von Merkel sind dort. Sie trinken, feiern ausgelassen und lachen zusammen. Anschließend führt Petrus sie in den Himmel. Dort sitzen die ganzen Engel auf den Wolken, schauen dämlich in die Gegend und spielen monoton auf ihren Harfen.

Schließlich sagt Merkel zu Petrus: „Also wenn das so ist, würde ich lieber in die Hölle. Im Himmel ist es mir viel zu langweilig.“ – „Ihr Wunsch sei mir Befehl…“ erwidert Petrus.

Sie gehen zusammen wieder in die Hölle, doch all ihre Freunde lachen und feiern nicht mehr, stattdessen arbeiten und schufteten sie im Schweiße ihres Angesichts.

„Was ist denn hier passiert?!“ ruft Merkel entsetzt.

„Naja,“ meint Petrus, „das kennen Sie ja: Gestern war vor der Wahl, heute ist nach der Wahl.“
oh, wie gemein!
Das ist nicht gemein, das ist gezeigte Konsequenz.
Wie im Himmel so auf Erden.
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Alles richtige Schritte, nur den wichtigsten Schritt, den Rücktritt hat sie leider nicht geschafft.
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