Merz und das Ende der AfD oder der Anfang vom Wohlstand!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Licht der Hoffnung für Deutschland dürfte mit Friedrich Merz aufgehen und die AfD so zur politischen Randnotiz verkommen lassen – außer wohl im Osten, wo man so schnell seinen Hass als geistiges Kleinod dann doch nicht in einer neuen Hoffnungsgestalt(ung) verschenken möchte.
Merz hat das Zeug das Goldene Sparbuch der Deutschen und die Ablehnung von Flüchtlingen wieder in einem politischen Votivbild zu vereinigen.

Er, der Senior Counsel der Rechtsanwaltssozietät Mayer Brown LLP, der zahlreiche Investoren im In- und Ausland, darunter auch Finanzinvestoren und Hedgefonds betreut u.a. den US-Investor Lone Star. Ein Finanzunternehmen das gern Immobilienkredite aufkauft und die Häuslebauer dann unter massiven Druck setzt bis zur Aufgabe (https://www.swr.de/report/-/id=23345.../index.html), Er der Aufsichtsratschef von Blackrock Deutschland (einer sog. „Heuschrecke“, die sich an einem Unternehmen beteiligt, es auspresst dann wieder verschwindet).

Er der sich in Kreisen bewegt wo Stundensätze im mittleren dreistelligen Bereich üblich sind, dürfte dann einem Haifischkapitalismus zumindest ein deutsches (Finanz)Format aufgeben – deshalb sieht er die Hartz IV Sätze als zu hoch an.

Merz, der Erlöser? „Wenn ich es hart sage und zuspitze, dann würde ich sagen, die Emotion ersetzt momentan die Vision in der Debattenlandschaft in der Republik.“ (so der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen)

Ach übrigens: „Von jedem wirtschaftlichen Aufschwung „… profitieren eigentlich nur – und das haben verschiedene Studien gezeigt – die Superreichen, also nicht die oberen 10 Prozent, sondern insbesondere die oberen 1 Prozent in der Einkommensverteilung, die sich momentan massiv das Geld in die Tasche stecken können, die zum Teil gar nicht mehr wissen, wo sie es überhaupt anlegen sollen, weil man natürlich momentan noch so wenig Geld mit dem Geld machen kann. Und das stapelt sich bei denen scheinbar zu Hause und die wissen überhaupt nicht, was sie damit machen sollen, dass sie profitieren können.“ (Christian Lammert, Professor für nordamerikanische Politik an der Freien Universität Berlin- nachzulesen dieser aufschlussreiche Text unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de...e_id=424275)

Nun aber wenigstens dürfte er das Gespenst der gesellschaftlichen Entwertung in Gestalt einer Anti-Fremden Partei wie der AfD verscheuchen und deren programmatische Leimruteninhalte zu großen Teilen und in neuen Begriffsschöpfungen CDUisieren – ob da eine neues Gespenst in Nadelstreifenanzug erscheint, statt in schwarz-rot-goldener Schlapphutmanier mit brüllenden Lautgehalse?

Und im Ausgang der Frage bleibt die Frage im Halse stecken:“… müssen wir Menschen in diesem Zeitalter Anhängsel des Marktes sein und muss jetzt der Staat sogar noch Anhängsel des Marktes sein?“ (Oskar Negt)

Die Antwort darauf dürfte in etwa so lauten „Wenn man einen Sumpf austrocknen will, darf man nicht die Frösche fragen.“ (Friedrich Merz)

Omnium Sanctorum......