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2019 steht bald vor der Tür - was sich alles ändert
2019 steht bald vor der Tür - was sich alles ändertFoto-Quelle: vorunruhestand.de

Was sich 2019 für Rentner und Vorruheständler ändert

Von Helmut Achatz - Donnerstag, 15.11.2018 - 15:48 Uhr

Erwerbsminderungsrente


Wer wegen einer Krankheit oder Behinderung früher in Rente gehen muss, ist arm dran – daran wird sich 2019 nur marginal etwas ändern. Die Politik hat nur halbherzig und auch nur für „Neu-Rentner“ ab 2019 etwas verbessert. Die Erwerbsminderungsrente steigt ab 1. Januar 2019 auf einen Schlag für Neurentner. Das Rentenpaket sieht vor, dass die sogenannten Zurechnungszeit für neue Erwerbsminderungsrentner ab dem 1. Januar 2019 auf einen Schlag um drei Jahre und fünf Monate steigt.  Neu-Erwerbsminderungsrentner werden rentenrechtlich so behandelt, als wenn sie bis zum Rentenregelalter, sprich bis 65 Jahre plus acht Monate gearbeitet hätten. Für Alt-Rentner bleibt alles beim Alten.

Altersgrenze für Rente ab 63


Ab 2019 steigt die Altersgrenze bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 63 – auf 63 Jahre plus acht Monate. Das trifft Versicherte des Geburtsjahrgangs 1956. Wer 1957 geboren ist, bekommt die „abschlagsfreie Altersrente ab 63“ erst ab 63 plus zehn Monate – und so erhöht sich das Eintrittsalter um je zwei weitere Monate. Voraussetzung für die abschlagsfreie Altersrente mit 63 sind allerdings 45 Versicherungsjahre. Akademiker brauchen gar nicht rechnen, weil sie sowieso nicht auf 45 Beitragsjahre kommen, schließlich wird das Studium nicht angerechnet.

Regel-Altersgrenze steigt


65 war mal – ab 2019 steigt die Regelaltersgrenze, die ausschlaggebend ist für die abschlagsfreie Regelaltersrente, auf 65 Jahre plus acht Monate. Das trifft Versicherte, die 1954 geboren wurden und 2019 Jahr 65 Jahre werden. 1954 Geborene müssen bis 65 Jahre plus acht Monaten arbeiten, 1955 Geborene bis 65 Jahre plus neun Monate … Wer jünger ist, muss noch ein paar Monate länger arbeiten – bis 2031 die reguläre Altersgrenze bei 67 Jahre angekommen ist.

2018 höhere Renten


Aller Voraussicht nach wird die Rente am 1. Juli 2019 steigen – und zwar für Rentner im Westen um 3,18 Prozent und im Osten um 3,91 Prozent, so geht es aus dem Entwurf des Rentenschätzerkreises 2018 hervor. Nach den Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts steigen die Renten bis zum Jahr 2031 um insgesamt 36 Prozent an. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,2 Prozent pro Jahr.

... und was sich sonst noch alles ändert unter vorunruhestand.de

5 Kommentare

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Wo bleibt denn da die "Demokratie" für die Alt-Renter ??? Entweder für alle oder gar nicht!!!
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Lieber Helmut Achatz, ich gehe davon aus das alle ihre Zahlen stimmen. Allerdings gibt es eine große Anzahl von Rentnern an denen gehen all diese Erhöhungen vorbei. Die meisten Frauen mit ihrer Rentenaufstockung so wie die Arbeitnehmer die aus Niedriglohn kommen und ebenfalls Aufstocken müssen, bei denen wird verrechnet. Bei denen bleiben diese Erhöhungen ein Nullsummenspiel. Die Steigerung der ALG Sätze fängt dabei in der Regel nicht einmal die Inflation auf. Leider haben die Bürger immer noch nicht bemerkt wie man sie verschaukelt. Die Wohltaten die diese Regierung dem Bürger offeriert, treffen leider immer nur die Reicheren der Mittel,- und der Oberschicht. Wer Arm ist der bleibt es auch.
... von den 3% Steigerung gehen durch Inflation gleich wieder 2% den Bach runter. Jürgen ich lade Dich von den verbleibenden 1 % ein mit mir ein Glas Bier zu trinken!
Danke, aber ICH kann mein Bier selber zahlen. Lade lieber einen von den Armen in deinem Umfeld zu einem Bier ein, gerade jetzt vor Weihnachten. Oder mal einen der Obdachlosen einfach mal zu einem Kaffee einladen, der freut sich.
Schade, ICH trinke dann eben allein!
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