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Inge Gehlert Landesvorsitzende DEF Bayern
Inge Gehlert Landesvorsitzende DEF BayernFoto-Quelle: DEF

Frauen zur Politik ermutigen

Von Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern - Freitag, 16.11.2018 - 11:21 Uhr

DEF kritisiert geringen Frauenanteil im Bayerischen Landtag


Bayern hat gewählt, aber in den nächsten fünf Jahren werden nur 55 Frauen dem Landtag angehören. Den geringen Frauenanteil von nur 26,8 Prozent im neuen bayerischen Landtag kritisiert der Deutsche Evangelische Frauenbund in Bayern aufs Schärfste. Es beträgt gerade mal ein Viertel und bleibt sogar unter dem Frauenanteil der Wahl von 2013.

„Der sinkende Frauenanteil im Landtag zeigt, dass auch für das passive Wahlrecht von Frauen, nämlich das Recht, zur Wahl zu stehen und gewählt werden zu können, selbst100 Jahre nach seiner Einführung in Deutschland noch Einiges getan werden muss“, so Inge Gehlert, Landesvorsitzende des Deutschen Evangelischen Frauenbundes in Bayern. „Frauen muss noch stärker der Wert ihres Wahlrechts bewusst gemacht werden, dass sie sehr wohl ihre Stimme erheben und etwas ausrichten können,“ so Gehlert weiter.

Der Deutsche Evangelische Frauenbund, Landesverband Bayern hat daher als kommendes Jahresthema „Miteinander reden - miteinander streiten: Demokratie wagen“ gesetzt. In zahlreichen Veranstaltungen will er Frauen zum politischen Diskurs ermutigen, denn Fraueninteressen müssen auch von Frauen vertreten werden. Nicht nur im Landtag, Bundestag oder Europäischem Parlament sind Frauen wichtig, sondern auch in Gemeinde- und Stadträten. Ziel muss es sein, dass die künftig zu wählenden Parlamente – sei es in der Kommune, in Bayern, im Bund oder in Europa - ein gerechteres Abbild der Bevölkerung bieten.

Seit 2015 unterstützt daher der DEF das Bündnis „Parité in den Parlamenten“, auch wenn dessen Popularklage in Bayern bisher nicht den gewünschten Erfolg hatte. Aber das aktuelle bayerische Wahlergebnis zeigt, wie wichtig eine paritätische Aufstellung von Wahllisten wäre, damit Frauen gewählt werden können. „Wie es gehen kann, zeigen die Wahllisten der Grünen und der SPD, die paritätisch aufgestellt sind und so ein noch weiteres Sinken des Frauenanteils im Bayerischen Landtag verhindert haben“, so Gehlert, die weiter fordert: „Alle anderen Parteien müssen an ihrem Verständnis von Frauen und Politik noch arbeiten! Denn wir Frauen, als Teil der Zivilgesellschaft, werden es nicht hinnehmen, wenn Errungenschaften der Demokratie und der Gleichberechtigung in Frage gestellt werden sollten.“

Pressemitteilung des DEF Bayern vom 19. Oktober 2018

8 Kommentare

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Die Damen sind möglicherweise selber schuld.
Wer nicht Parteimitglied ist, kann auch bei der Listenaufstellung für die Wahl keinen Einfluss nehmen.

Gehe ich einmal davon aus, dass 40% der Wählerinnen, die eine gültige Stimme abgegeben haben, nicht darauf geachtet haben Damen zu berücksichtigen.
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Ich finde Frauen haben das gleiche Recht ihre Wünsche auszuleben. Und dazu gehört es auch politisch aktiv zu sein. Eines jedoch lerne ich aus meinem Bekanntenkreis: Frauen sind (leider) nicht so politisch interessiert wie Männer. Es gibt wenige Frauen mit denen man über Tagespolitik argumentativ diskuieren kann. Ab und zu höre ich auch zuviel Mitleid mit Betroffenen heraus und es fehlt auch eine gewisse Härte in der Durchsetzung ihrer Meinung.
In der Geschichte gibt es aber auch viele Beispiele für gelungene Politikerinnen.
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Welche junge Frau hat denn Zeit sich um Politik zu kümmern, wenn sie ein Familie und Kinder haben möchte? I.d.R. muß der Mann für das Geld das eine Familie benötigt sorgen und die Frau sorgt dafür daß die Familie mit diesem erwirtschafteten Einkommen zu recht kommt. Mit dieser Arbeit ist eine Frau voll auf beschäftigt, sonst erleidet die Familie Schiffbruch. Oder die Familie ist so vermögend, daß der Mann Hausmann spielen kann - dann kann die Frau sich der Politik widmen. Die Alternative ist sie bleibt Kinderlos, damit hat sie keine Ahnung was sich in einer Familie für Probleme ergeben.
Also Kinder an die Macht und es gibt keine Kriege mehr.💑🙏🌍
Politiker in einen Boxring und los gehts!😁😂😜
Den Vorschlag die Politiker in den Boxring oder wenn sie Krieg spielen wollen an die erste Frontlinie stellen, dann hätten wir ganz schnell wieder Frieden.
Wir brauchen einen Friedensvertrag und eine Verfassung alles andere ist bla,bla. Normalerweise können wir 500 Jahre in der Geschichte zurück gehen und bei Martin Luther anfangen um zu sehen was richtig und falsch ist.👼😎
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Haben Frauen mit ihrem ewigen Gewinsel denn noch nicht genug Schaden in der Politik angerichtet ?
Aber erst in letzter Zeit oder?🙆🙋😂
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