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CSU-Vorsitzender Horst Seehofer

Rücktritt: Mitte Januar legt Horst Seehofer sein Amt als CSU-Parteichef nieder

Von News Team - Freitag, 16.11.2018 - 13:39 Uhr

Bundesinnenminister Horst SEEHOFER legt sein Amt als CSU-Chef Mitte Januar nieder. Er werde "für den 19. Januar 2019 zu einem Sonderparteitag der CSU mit Neuwahl des Parteivorsitzenden einladen" und "zu diesem Zeitpunkt mein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung stellen", erklärte Seehofer in München.


Im Überblick:

- Seehofer legt sein Amt als CSU-Chef Mitte Januar nieder.

- Bei einem Sonderparteitag am 19. Januar soll ein Nachfolger gewählt werden. Beste Chancen hat derzeit Ministerpräsident Markus Söder.

- Wie lange er noch Bundesinnenminister bleiben will, lässt Seehofer in seiner kurzen Erklärung offen.

In der Erklärung heißt es: „Das Jahr 2019 soll das Jahr der Erneuerung der CSU sein. Ich werde deshalb für den 19. Januar 2019 zu einem Sonderparteitag der CSU mit Neuwahl des Parteivorsitzenden einladen. Zu diesem Zeitpunkt werde ich mein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung stellen. Auf dem Sonderparteitag wird die Parteibasis ausreichend Gelegenheit erhalten darüber zu diskutieren, wie die CSU wieder mehr Vertrauen in der Bevölkerung gewinnen kann. Zur Vorbereitung des Sonderparteitags wird am 17. Dezember 2018 eine Vorstandssitzung der CSU stattfinden.“

Die CSU postete folgende Info auf Facebook dazu:


Die Reaktionen auf Seehofers Erklärung kommen unmittelbar. Ministerpräsident Markus Söder schrieb auf Twitter:


Keine Angaben zur Zukunft als Innenminister


Wie lange Seehofer aber noch Bundesinnenminister bleiben will, ließ er in seiner Erklärung offen. Intern hatte der 69-Jährige aber am vergangenen Sonntag laut Nachrichtenagentur dpa angekündigt, auch dieses Amt vorzeitig abgeben zu wollen - aber auch in diesem Fall keinen konkreten Zeitpunkt genannt.

Eine offizielle Bewerbung für Seehofers Nachfolge als Parteichef gibt es bis dato noch nicht. In der CSU geht man inzwischen mehrheitlich davon aus, dass nur einer dafür in Frage kommt: Ministerpräsident Markus Söder.

9 Kommentare

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Die Schreiberlinge die gegen ihn hetzten, werden eines Tages ihn wieder herbei sehnen, wenn bei der Wahl des CDU Vorsitzes wieder eine Frau es Merkel gleich tut und eine unkontrollierte Massenzuwanderung ohne Kontrollen zu läßt. Dann wird man sich an Horst Seehofer nicht nur erinnern, sondern ihn wieder Sehnsüchtig herbei sehnen!
Da irrst Du aber gewaltig. Seehofer hat die Zuwanderungspolitik von Frau Merkel damals unterstützt. Erst viel später, als alles aus dem Ruder lief, da hat er interveniert.
Seine erste Reaktion auf Frau Merkel kam im September 2015.
Kann sein, aber Seehofer und die CSU haben abgenickt!
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Seehofer wurde systematisch von den Medien demontiert.

Trotz seines richtigen Kompasses, der gelegentlich mit taktischen Pirouetten von ihm einherging, hat er auch 2015 als einer der ersten die Gefahren des moralischen Ausnahmezustands in der Flüchtlingskrise offen ausgesprochen und thematisiert.

Seehofer hatte es danach als seine Pflicht angesehen zu verhindern, dass das Migration-Problem einfach für erledigt erklärt und das Feld den Rechtspopulisten überlassen wird; dabei hatte er auch regelmäßig die Meinung der Mehrheit der deutschen Bürger auf seiner Seite und nicht zuletzt deshalb konnte die CSU ihre Positionen, sei es bei der Obergrenze oder beim Familiennachzug, immer wieder gegen die Koalitionspartner und einen Großteil der Pressemeinung durchsetzen.

Und was sagt man zu den Aussagen von Merz bei der gestrigen Vorstellungsrunde?

„Den einzigen Volltreffer erzielte er mit seiner deutlichen Kritik an der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin, die dem Schröder-Diktum folgte: großes Herz, kein Plan. Er besteht auf der christlich-jüdischen Tradition des Abendlandes. Multi-Kulti erteilte er eine Absage und versprach in Deutschland keine Parallelgesellschaft zu dulden – und das Publikum badete ihn in Applaus“!
Du vergißt leider, dass Seehofer immer wieder den Mund zu voll genommen hatte und dann den Schwanz eingeklemmt hat. Das war der Grund.
Es ist richtig, dass er sich viel konsequenter verhalten und letztlich auch zurücktreten hätte müssen.

Trotzdem ist schon traurig, wie wenig Solidarität Seehofer aus der eigenen Partei jetzt erfährt und immer mehr Gegner sich aus der Deckung wagen und gegen ihn argumentieren, obwohl seine Ansätze vom Grundsatz her gesehen nicht verkehrt waren – und von der CSU doch damals mehrheitlich mitgetragen wurden.
Da ist was dran! Die CSU benimmt sich da doch normal: Der König ist tot, es lebe der König. - Eines ist aber klar, der nächste König wird genauso abgeschossen wie die davor!
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Was hat ihn geritten, derart destruktiv mit der Berliner Regierung und seinem Bayern umzugehen??? Letztlich hat er sich und andere sehr persönlich geschadet.-Gesund ist es nicht!!!
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