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CDU-Chef-Kandidat Friedrich Merz stellt deutsches Asylrecht infrage - SPD-Vize Stegner empört

News Team
Beitrag von News Team

Auf der ersten CDU-Regionalkonferenz in Ostdeutschland buhlen die Kandidaten für den Parteivorsitz um Unterstützer. Friedrich Merz greift den umstrittenen UN-Migrationspakt auf - und macht einen Vorstoß.


Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner entsprach den Forderungen entschieden. "Wir Sozialdemokraten kämpfen für eine gemeinsame humanitäre Flüchtlingspolitik in Europa", sagte Stegner am Donnerstag dem Berliner "Tagesspiegel".

Zustimmung bekommt Merz hingegen vom Europa-Abgeordneten Markus Ferber (CSU). Dieser sagte im Inforadio des rbb: "Wenn ich das richtig verstanden habe, was er gestern gesagt hat, stellt er ja nicht das Grundrecht auf Asyl infrage, sondern das individuelle Grundrecht auf Asyl." Es sei tatsächlich eine Besonderheit, dass hierzulande Asylbewerber aus sogenannten sicheren Drittstaaten nicht pauschal abgelehnt werden könnten, sondern jeder Fall einzeln geprüft werde.