Reparieren - reparieren - reparieren -

Beitrag von wize.life-Nutzer

REPARIEREN - ein Beitrag von Gerd Quedenbaum.
Bezug: Super-Sonntag vom 25.11.2018 / zum "Weltfrauentag" von Benjamin Zilkens.

Frauen sind die leidende Kategorie Mensch, speziell in unserer ach so modernen Gesellschaft. Sie werden physisch und psychisch mißhandelt, alldieweilen die Kinder drum herum stehen und das Treiben ihrer geschiedenen oder auch nicht geschiedenen Eltern bewundern. Das ist doch ein Beispiel gebendes Bild - oder ? -
Natürlich sind wir alle dagegen und manch einer wird sagen, "aber das haben wir doch gar nicht gewollt".- Nein ? - wirklich nicht ? Ich habe da meine Zweifel, denn diese Entwicklung war doch schon vor sechzig Jahren vorher zu sehen. Ein paar dumme Gören machten sich damals auf, der x-Jahrtausende alten Menschheit mitzuteilen, was Sache ist. Und schon war die Politik -um Wähletstimmen bemüht- auch bereit, mit Gesetzeswerken, Gesamtschulen und Kindergäten ab Kleinkindsalter diesen geistig und seelisch armen Menschen gefällig zu sein, ihm nachzuhelfen. Welch eine Wunderwelt ist daraus entstanden.
Alles natürlich hoffnungslos veralterte Treiben der "Alten" ist überholt. Davon -Etheik ade- gilt nichts mehr, allenfalls in dem dummen Geschwätz der Politiker.
Das Ergebnis: Zwanglose Selbsterziehung der Kinder, verlotternde Familien, freie Liebe, Lebenslust und der Verlust des Glaubens an Treueschwüre. Inzwischen sind die Frauen ziemlich freizügig geworden, in Kleidung und Tun. Die Kinder werden zur Erziehung in fremde Hände gegeben, die Verantwortung auf alles "Neue" abgeschoben. Nur selbst keine Lasten tragen. Welch ein wundervolles Leben in der Lach- und Spaßgesellschaft. "Dreckskerl" ist der Vater, "dumme Sau" die Mutter, "blöde Tunte" die Schwester und -wo es gerade paßt- machmal auch der Bruder. Türenschlagen und Verrat an den eigenen Angehörigen sind selbstverständlich. Und damit wir dieses ach so schöne Erziehungsziel auch wirklich nicht vergessen, sind die Medien, allen voran die Fernsehsender, nach Kräften bemüht, dieses hübsche Spielchen pausenlos in ihren unterhaltenden Darbietungen nicht nur zu wiederholen, sondern auch zu loben. Schöne, heile
und ach so supermoderne Welt.
Und nun haben wir den Weltfrauentag, jene Erinnerung, die uns der Herr Zilkens mit seinem Zeitungsartikel vor Augen führt. Brav so.
Ich habe überhaupt nichts dagegen. Allerdings würe es so manchen "Damen" gut tun, besser noch ihren Familien, wenn sie sich ihrer eigenen Erziehung erinnern würden. Oder hat man die auch schon nicht erzogen ? Ich meine das so generativ. Tochter wie Mutter und Mutter wie Großmutter wer kennt das nicht. Immerhin, die oben bezeichnete Entwicklung, ein Faktum, das ist ja schon über sechzig Jahre, also fast drei Generationen in Mode.
Ja - ich stimme Herrn Zilkens zu, im gewissen Sinne aber mit Einschränkung. Es wird allemale so dargestellt, als seien Männer (naturgemäß) böse zu den armen, stets unschuldigen Frauen und diese die geschundenen Opfer. Das aber ist ein verlogens Bild.
Es verschweigt, daß Frau zwat gerne "Mann" sein möchte, mit allen Rechten - selbstverständlich, aber um Gottes Willen nicht mit den zugehörigen Pflichten. Es verschweigt, daß Männer in der menschlichen Gesellschjaft eine x-Jahrtausende alte Rolle eingenommen und auch erfüllt haben, die ihnen jetzt streitig gemacht wird. Der Hans-Wurscht darf zwar die Betten machen, er darf den Garten, das Haus und natürlich das Auto versorgen. Er darf sogar seine Frau verwöhnen. und Geschenke machen. Aber Ansprüche stellen ? - wie kommt der dazu ?
Natürlich, dies Bild der Männer ist ein ebenso verzerrtes Bild, wie das der Frauen. Nicht alle Familien sind so, nicht alle Mütter und nicht alle Väter. Oder - wem die Termina nicht gut genug sind, nicht wie alle "Weiber" und nicht wie alle "Kerle". Sie alle sind in Ermangelung besserer Erziehung, sind mit dem materiellem und dem unmoralischen Angebot dieser verlotternden,
staatsbürgerlichen Gesellschaft überfordert.
Schuld daran aber sind doch nicht die Bürger, nicht die Männer, Frauen und deren Kinder. Schuld sind die Politiker, die mit ihrem Tun, mit ihrer Schmotzerei um die Wählergunst, jederzeit durchaus bereit sind, dieer gesellschaftlichen Entwicklung auch mit Gesetzeswerken und viel Geld zu dienen, so lange es ihren zumeist subjektiven, weniger objektiven Interessen zu Gute kommt. Diese Banausen haben vergessen, daß sie gegenüber der Gesellschaft, gegenüber deren Bestand und deren Wertigkeit eine Aufgabe zu erfüllen haben.
Das, Herr Zilkens vom "Super-Sonntag", haben Sie leider nicht erwähnt. Solche Gedenktage, wie der von Ihnen bezeichnete "Welt-Frauentag" sind dem Grunde nach reiner Unsinn, so lange man nicht die Überzeugungen der Gesellschaft bessert. Dazu gehört gelegentlich auch eine harte, lenkende Hand. Jede Gesellschaft von Weicheiern (entschuldigung für den Ausdruck) ist irgendwo zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht aus sich heraus gelenkt wird.