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Bundesarbeitsminister Heil will mit der Respekt-Rente Altersarmut bekämpfen.

Respekt-Rente gegen Altersarmut: Bundesarbeitsminister kündigt neue Rente für Geringverdiener an

Von News Team - Sonntag, 30.12.2018 - 17:55 Uhr

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat für 2019 die Einführung einer „Respekt-Rente“ für langjährige Geringverdiener angekündigt. Der SPD-Politiker will in der ersten Jahreshälfte einen Gesetzesentwurf vorlegen und damit einen wichtigen Schritt gegen Altersarmut gehen.

Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagte Heil:

Wer ein Leben lang gearbeitet hat muss im Alter mehr haben als jemand, der nie gearbeitet hat.

Im Video|Krankenkasse, Rente, Mindestlohn: Diese 13 Änderungen für 2019 müsst ihr kennen


Laut aktuellen Zahlen der Bundesregierung beziehen derzeit 3,7 Millionen Vollbeschäftigte monatlich weniger als 2000 Euro brutto. Ende 2016 waren es umgerechnet 17,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Vollbeschäftigten. Diese Personengruppe würde von Heils „Respekt-Rente“ profitieren.

Und so hoch soll die Rente sein


Heil verspricht...

...eine Rente, die Lebensleistung würdigt und die zehn Prozent über der Grundsicherung im Alter liegt und zwar für diejenigen, die 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Grundsicherung im Alter können Rentner per Definition der Rentenversicherung beantragen, wenn ihre Einkünfte nicht für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichen.

Seit dem 1. Januar 2018 gelten folgende Bezüge

  • Alleinerziehende und Alleinstehende sowie nicht erwerbsfähige Menschen oder Menschen mit Behinderung, die in einer Wohngemeinschaft leben, z. B. mit den Eltern: 416 Euro
  • Ehegatten und Partner einer lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft: 374 Euro
  • Erwachsene mit Behinderung in stationärer Einrichtung 332 Euro

Laut Heil würde die „Respekt-Rente“ deutlich über diesen Beträgen liegen.

Lesen Sie auch...Rente: Diese Gruppe muss ab 2019 weniger Krankenversicherung zahlen

24 Kommentare

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Was wieder einmal für ein Hirnriss und Verarsche der Masse! Viele finden's auch noch gut?!
Es ist Schwachsinn, weil die gnaze Sache von vorne bis hinten Unfug ist.
'Wer 35 Jahre gearbeitet hat'... Blöd, dass Frauen, die Mama geworden sind, oft genug gar keine 35 Jahre zusammenkriegen.
Dann darf man nicht krank geworden sein, also keinen längeren Arbeitsausfall haben, keine Arbeitslosigkeit etc.pp.

Das einzige, was vor Armut egal von wem hilft, ist eine bedingungslose Grundversorgung in Höhe von gut 1.500 Euro.
Damit kann man sich all das Gehirnschmalz und Politikergeschwätz sparen. Sie geben ein paar Allmosen, damit Ruhe herrscht.
Das Motto heißt doch seit Jahrzehnten 'mit Zuckerbrot und Peitsche', Spaltung, Angsmachererei. Wer auch nur annähernd denken kann, dem sollte das allmählich auffallen. Sahra Wagenknecht fordert die Bevölkerung auf, die gelben Westen anzuziehen und die Finanzelite zu entmachten. Dannkommt natürlich noch mal eine Gesetzesvorlage mit ein bisschen Zückerchen drauf. Es ist nicht zu fassen, wie erbärmlich sich diese Regierung ihrem Volk gegenüber zeigt. Sollen sie sich doch ein anderes suchen!

Meine gelbe Weste liegt im Auto hinter der Windschutzscheibe. Und ja, ich ziehe sie jetzt an!
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Sehr geehrter Herr Bundesarbeitsminister Hubertus Heil,
manche Einsicht kommt zwar spät, aber bei deutschen Politikern dauert eben die Erkenntnis des sozialen Versagens der Groko etwas länger. Besser wäre an Stelle des Herumdokterns, das Bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Der Staat könnte viele Beamte um setzen an Stellen wo noch Bedarf besteht und dabei noch Geld sparen. Das würde der SPD einen Aufschwung geben, der sie wieder in den zwei stelligen Bereich bringen würde. Alles andere ist doch nur wieder eine Augenwischerei und nicht viel dahinter.
Zustimmung
Wieder das schon oft erwähnte Thema...denke niemand sollte unter 1.200€leben müssen im Lande...wenn jemand wie genannt weniger einbehalt hat usw....-Aber für andere sind Milliarden da....schreie nach Mutti...mir wird übel,sie hört dich nicht,denn du bist ja das Volk...Waffen-Rüstung in Milliardenhöhe....Mord.....
Mit alldem Geld könnte man bis 1.200€ aufstocken....gell
Liebe Theresa,
bei einem Bedingungslosem Grundeinkommen von 1200 € bräuchten wir keine ehrenamtliche Schülerspeisung, keine Tafeln, keine Kinderarmut, keine Altersarmut und keine demütigende Äußerungen von den zu gut besoldeten Staatsdiener. Hier wird der Artikel 1 des GG leider nicht für Deutsche aber für Nichtdeutsche angewendet. Über dieses Verhalten der sogenannten Gutmenschen, dürfen wir alle einmal nachdenken. Die für diesen Staat gearbeitet haben werden bestraft, die Müßiggänger die den Sozialkassen auf der Tasche liegen, werden belohnt - das können wir nur durch geschicktes Wahlverhalten ändern. Noch bekommen manche Parteien zu viel Stimmen!
Peter,ganz meine Meinung...ich hoffe sehr,für 2019 weht ein anderer Wind..
und ich bin mir nicht sicher-ob da bei den Wahlen nicht...Be.....dabei ist....
Wäre lange nicht das erstemal...
Vor kurzem wurde von den GM's....gesagt:die Hutbürger sind auch wieder da...
weißt ja,deren Reaktion..
Theresa, meinen sie auf 1200.-- € aufstocken Brutto oder Netto?
>Natürlich Netto was sonst und das ist noch wenig gesagt wenn ich an Österreich denke.
Peter ich hatte eigentlich Theresa gefragt.
Aber ein Grundeinkommen für jeden würde ja bedeuten, dass die Menschen die 30 Jahre und mehr gearbeitet haben, erneut mit den Schmarotzern auf eine Stufe gestellt würden. Fänden sie das sozial gerecht?
Liebe Gerda,
das Bedungungslose Grundeinkommen soll eine Basis sein. Der Mensch der 35 Jahre gearbeitet, hat auch eine höhere Rente wie das Grundeinkommen. Mit dem Grundeinkommen könnte man auch in den Betrieben die Löhne und die hohen Bezüge herunterfahren. Dafür gibt der Betrieb von seiner Wertschöpfung einen Teil ab. Dies bedeutet, daß wir ein vollkommen anderes Sozial- und Steuersystem brauchen. Der nicht arbeitet, erhält nur das Grundeinkommen.
So sehe ich es auch Peter,
Liebe Gerda,ich bin auch für soziale Gerechtigkeit.....wenn gesunde,junge
Menschen sich vor der Arbeit drücken...sollten sie auch nur eine geringe Hilfe
bekommen,denn Faulheit finde ich nach wie vor-ist nicht zu unterstützen..
Aber,es gibt viele Rentner die an die 50 Jahre gearbeitet haben,wurde zuwenig
einbezahlt in bestimmten Bereichen...daher kommen sie nicht über den Monat...und alldenen sollte der Staat mit Aufstockung helfen-auch noch anderen...aber was solls-hier alles aufzuschlüsseln..
Aber alle,die hier reinschneien und die Hände aufhalten-Sozialschmarotzer,...
gar nichts.....Erst dem eigenen Volk die Renten erhöhen,nicht denen,die hier
im Lande noch keinen Finger gerührt haben...
Theresa da gebe ich dir recht auch das ist richtig das es zuviel Sozialschmarotzer gibt und Murksl lässt die immer noch rein anstatt die Rente zu erhöhen..Aber wir haben weder Meinungsfreiheit noch eine Demokratie denn von Oben wird bestimmt was das Volk wissen darf und was nicht.
Gute Nacht zusammen.
Die Rente war in den vergangenen Jahren nicht zu kritisieren, nur hätte sie nicht in den Händen der Politiker sein dürfen. Wie oft wurde die Rentenkasse geplündert? Für fremde Dinge mißbraucht? Auch wäre ein Mann wie Merz als Manager für die Rentenanstalt, eine Möglichkeit eine vollkommene Unabhängigkeit von Politikern zu schaffen. Dann würde das Raubrittertum und die Plünderei der Rentenkasse endlich aufhören.
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Der Grundgedanke ist nachzuvollziehen. Wer 35 Jahre gearbeitet hat, soll mehr haben, als der der nichts oder ganz wenig gearbeitet hat. Im Sinne der Leistungsgerechtigkeit ok. Nur -dann hört die Einstufung doch nicht auf.
Beispiel: Jemand arbeitet 35 Jahre Teilzeit. Und bekommt den Renten-Aufschlag..
Ein anderer arbeitet ebenfalls 35 Jahre. Arbeitet aber Vollzeit-in einer schlecht bezahlten Arbeit. Und erzielt eine Rente die gleich hoch ist, wie die im obigen Fall aufgestockte Rente.
Obwohl er doppelt so viel gearbeitet hat, erfährt er dann keine Aufstockung und hat nur das gleiche Geld-
Das ist dann nicht mehr im Sinne der Leistungsgerechtigkeit.
Fazit: Ein wirklich besseres Rentenkonzept- müsste für alle Rentner gelten. Und nicht nur für eine kleine Teilgruppe.
Irgendwie fühl ich mich an die "Rente mit 63" erinnert.
Hab auch in RV eingezahlt ---- allerdings keine 35 Jahre
jedoch 18 Jahre
Das deutsche Rentenkonzept ist falsch. Einfach das Rentensystem aus Luxemburg uebernehmen ist genug. Wer dort 480 Monate gearbeitet hat bekommt mindestens €1700,- und kann auch schon mit 60 in Rente gehen.
mal ehrlich, du kannst doch das unermeßlich reiche Luxemburg nicht mit dem bitter armen Deutschland vergleichen!
Die Luxemburger sind so reich, daß dort der Mindestlohn bereits vor Jahren auf 13,86 € angehoben wurde ...
bei Menschen ohne Berufsausbildung beträgt der Mindestlohn 11,55€

Zu denken sollte uns geben, daß "Lediglich 12 Prozent der Beschäftigten erhalten in Luxemburg den Mindestlohn (46.000 Personen)."
Guten Abend Tommy,
eines muß ich doch richtig stellen. Wie sagte Frau Merkel: Alle wollen doch zu uns im reichen Deutschland leben - jetzt kommst Du und sagts das Gegenteil? Auch wir in Deutschland könnten einen Mindestlohn von 12,50 € haben, wenn unsere Politker Eier in den Hosen hätten! Denn 180 h x 12,50 € = 2.250 € davon gehen 1/3 ca. 750 € an steuern und Abgaben ab, dann verbleiben nur noch ca. 1500,00 € für Miete, Häusliche und kommunale Abgaben, der Rest muß für das Leben reichen - da bleibt nichts übrig für das Altersruhegeld!?
Laut Arbeitszeitgesetz beträgt die Wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden. Also 173 Stunden im Monat ...
das macht 2162,50 € brutto ...
Lohnsteuerklasse 1 ergibt das 1481,05 € netto ....
Quelle: https://www.brutto-netto-rechner.info/

Der durchschnittliche Mietpreis in München liegt bei 19,44 €/m².
Quelle: https://www.wohnungsboerse.net/miets...enchen/2091
somit reicht der Lohn für eine 76 m² große Wohnung, aber weder für die Nebenkosten, noch für Lebensmittel ...
Für eine gleich große Wohnung zahlt man in Erfurt dagegen nur 569.- €
Der durchschnittliche Mietpreis in Erfurt liegt bei 7,48 €/m².
https://www.wohnungsboerse.net/miets...Erfurt/8967

In Cottbus beträgt der durchschnittliche Mietpreis etwa 5,50 €/m².
https://www.wohnpreis.de/mietspiegel/cottbus
die 76 m²große Wohnung kostet somit 418.- €, also 1063 .- € weniger, als in München ...
Hallo Tommy, wenn Du so genau recherchierst, dann kannst Du uns wahrscheinlich sagen wie alt die Wohnungen sind bzw. ob sie den Stand der heutigen vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Gesetze der ENNV und Energie - Einsparverordnung erfüllen? Bei uns liegen die Mietpreise bei 600 € für 82 m².
ist für mich nicht soooo wichtig, interessant ist, daß zwischen knapp 20,00 € und 5,50 €/m² wohl alles möglich ist. Wobei nicht auszuschließen ist, daß es auch Mieten gibt die erheblich über 20,00 €/m² liegen ...
aber, den Eindruck habe ich bekommen, daß die Mieten in der ehemaligen DDR wohl etwas niedriger liegen als in im Westen ...
ob Wohnungen, die nicht dem heutigen Stand der vorgeschriebenen Gesetze zu extrem hohen €/m² zu vermieten sind, halte ich persönlich für fraglich.
Für Altwohnungen besteht meines Wissens ein Bestandsschutz ...
d.h. als Eigentümer werde ich wohl (noch) nicht gezwungen jeden scheysdreck mitzumachen ...
schließlich wird ein Eigentümer eines 33 Jahre alten W201 Diesel wohl nicht gezwungen, den Motor auf Euro 6 zu bringen ...
Wenn Du ein altes Haus hast, das man von außen schon sehen kann, wirst Du keine Mieter finden. Das Haus nur streichen geht nicht, es muß Wärme gedämmt werden. Kosten zwischen 50 und 125,00 €/m².
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