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Über 11 Mio sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten droht die Altersarm ...

Mini-Rente droht - Mehr als elf Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind betroffen

Von News Team - Donnerstag, 02.05.2019 - 08:54 Uhr

Die Altersarmut hängt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen von Millionen Deutschen. Dass dies keine Panikmacherei ist, verdeutlichen eine Zahl, die das Bundesarbeitsministerium auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion veröffentlichte. Demnach verdienen 11,32 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer derzeit so wenig, dass ihr Rentenanspruch selbst nach 45 Beitragsjahren unterhalb der staatlichen Grundsicherung liegt.

Laut RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem die Antwort vorliegt, ist aktuell ein versicherungspflichtiges Jahresentgelt von mindestens 24.289 Euro nötig, um eine Nettorente oberhalb des durchschnittlichen Bruttobedarfs der Grundsicherung zu beziehen.

Dies bezieht sich allerdings ausschließlich auf die gesetzliche Rente und hat laut der Deutschen Rentenversicherung Bund daher nur begrenzte Aussagekraft, was das Armutsrisiko betrifft. Ein Sprecher sagte dem RND:

Rentnerinnen und Rentner haben in zahlreichen Fällen Alterseinkünfte aus weiteren Quellen, beispielsweise Betriebsrenten, Kapitaleinkünfte oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.

Außerdem könnten niedrige Renten durch Einkünfte eines Partners oder daraus abgeleiteten Ansprüchen auf Hinterbliebenenleistungen ausgeglichen werden.

Im Video | Diese 6 Renten-Gerüchte halten sich hartnäckig, sind aber falsch!

3 Prozent der Rentner erhalten Grundsicherung


2017 lag die Grundsicherung im Schnitt bei 814 Euro pro Monat, wobei es aufgrund unterschiedlicher Lebenshaltungskosten regionale Abweichungen gibt. So bestand der höchste Bedarf in Hamburg (884 Euro), der niedrigste in Sachsen (736 Euro).

Von Rentnern, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, beziehen rund drei Prozent zusätzlich Grundsicherung. Bei ihnen liegen Rente und weitere Einkünfte unter dem Grundsicherungsniveau. Der AfD-Sozialexperte Rene Springer kritisierte im RND die seit Jahren steigende Zahl derer, "die nicht genug verdienen, um im Alter auf eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu kommen."

Niedrige Löhne und atypischen Beschäftigungsverhältnisse sind die Treiber dieser beunruhigenden Entwicklung, die durch Digitalisierung und Automatisierung vermutlich noch deutlich verschärft wird. Ich sehe bei der Bundesregierung kein Konzept zur Bewältigung dieser Herausforderungen.

Arbeitsminister Heil plant Rentenreform


Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will in Kürze einen Gesetzesentwurf für eine Grundrente vorlegen. Damit sollen die Rentensansprüche langjähriger Geringverdienen aufgestockt werden, insofern sie mindestens 35 Beitragsjahre aufweisen können. Erziehungs- und Pflegezeiten werden dabei mit angerechnet.

Insgesamt würden von dieser Reform immerhin drei bis vier Millionen profitieren.

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47 Kommentare

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Wenn man arbeitslos wird, versuchen die "Arbeitsvermittler" beim AA oder JobCenter einen in ein Arbeitsverhältnis bei der Zeitarbeit (Menschenhandel) zu zwingen. Leichte Arbeit! Man geht eben den Weg des geringsten Widerstands. So stimmt dann Statistik wider!!!
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Hartz4 wurde 2004 oder 2005 erfolgreich eingeführt - ich hatte nicht nur einen Bekannten, der damals ganz schnell da rein gerutscht ist - vorher erfolgreich gearbeitet - schnell arbeitslos und schnell in Hartz 4 - und ich weiss, dass diese Bekannten mit ganz wenig neuem Lohn und Gehalt bei Leiharbeitsfirmen "zwangsweise" wieder arbeiten mussten..,
das ist jetzt 15 Jahre her - wie sollten sich diese Menschen in diesen Jahren eine "überlebensfähige Rente erarbeiten?" Keinen einzigen Politiker hat das damals interessiert!!!!!!
Nur die "armen Schweine", die es getroffen hat, haben heute keine überlebensfähige Rente!!!!
Das ist unser Staat, gell!...., Glück gehabt, wer damals nicht in dieser "Kacke" gelandet ist.., und jetzt schreien die Politiker nach Gerechtigkeit?
Ich fass es nicht!
Da Stimme ich dir voll zu Es gibt für sehr viele keine überlebensfähige Rente mehr un das schlimme ist noch es nimmt von Jaht zu Jahr zu nur die Diäten steigen aber die Renten werden immer kleiner und die Armut in diesem unserem Lande nimmt immer mehr zu so wie die Kinderarmut .Sie sprechen alle von Gerechtigkeit aber die kennen sie nicht sie treten nur mit Füßen. Selbst das Grundgesetz ist denen nicht Heilig Weder der SPD oder CDU CSU,Grünen die taugen so wie so nicht FDP.Alle sind für das Kapital das was die weniger an Steuer bezahlen müssen die von uns wieder rein hohlen. ,den keiner von denen kann mal wählen es sei denn er ist Millionär .Die schaffen es noch nicht mal die Mieten bezahlbar zu machen und die sollen wir wählen zum teufel nein.
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Wichtig ist doch,daß es fremden Völkern auf unsere Kosten gut geht.!
Dafür sorgt die beliebte Kanzlerin!!!!
Deshalb ist sie ja in Mali so beliebt !
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Wo lebt denn der Sprecher von weiß nicht was? Ich lebe mit meinrm Sohn von Monat zu Monat, das Auto ist 19 Jahre und die Lebenshaltungskosten exorbitant. Ich weiß nicht wann ich mal ein Eis mit meinem Sohn gegessen hab und da redet der Spreche von Nebeneinkünften? Warum wird er hier nich namentlich benannt? Ich würde gern mit ihm persönlich diskutieren.
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WELCH EINE NEUHEIT... nun, "wer kein Brot hat, soll Kuchen essen"..."Zitat von Jean Jaques Rousseu"-nicht, wie fälschlich überliefert, von "Marie Antoinette-; aber, egal, von wem auch immer, so sieht die Realität im 21. Jahrhundert tatsächlich in dieser Bananen-Republik aus!!
Ich verbeuge mich in Demut vor unseren "sauberen Politikern", die sich erdreißten, ehrlich erwirtschaftete Renten, die bereits versteuert sind, nochmals zu versteuern.!!!!!
Gern würde ich von deren "Diäten", -die sie sich jedes Jahr automatisch unversteuert, von unseren Steuergeldern-auf die Tasche tun,-leben. Von Pöstchen, in nirgendwelchen Aufsichtsräten ganz zu scheigen. "Ich schwöre, dem Deutschen Volke, nach......
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Selbstverständlich muss ein neues Rentensystem her, das alte kann nicht mehr funktionieren, da die demographische Entwicklung eine vollkommen andere ist, als sie für das momentane Rentensystem gebraucht wird.

Ich plädiere ohnehin für das bedingungslose Grundeinkommen, dann hat sich die Rentendiskussion auch erledigt.
Warum soll jemand ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen, der mehrere Mietshäuser in einer Stadt mit nicht gerade billigen Mieten geerbt hat.einen vom Wetter vermasselten Urlaub für 20.000 Euro mit Kindern mal eben aus der Portokasse bezahlt.
Das würde ich jetzt nicht gerecht finden.
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Das sind solche Rechenkünstler die einem weiß machen wollen, daß 1+1=1 Million ergeben. Frau Merkel hat anscheinend die Soros-Schule besucht. Mann muß innerhalb Europas das Volkseinkommen runterschrauben damit alle Menschen innerhalb Europas das selbe Einkommen haben. Sozialismus im Quadrat potensiert. Wer will denn so was? Das Durchschnittseinkommen in Ungarn liegt bei 500 € das ist Niveau von vielen deutschen Rentnerinnen. Das sind die Frauen die für den Aufbau in den 40 er und 50 er Jahren Steine geklopft haben, der Dank für die damalige Leistung.
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... und schon wieder Panikmache ..............
Liebe Frau Johanna,
das ist keine Panikmache, sondern Realität im heutigen Deutschland. Wer mit ofenen Augen durch dieses Land geht, kann schnell feststellen, daß es auch in Deutschland viel Elend gibt nicht nur im Ausland. Wir müssen nur ein wenig über den eigenen Tellerrand hinaussehen. Das Elend ist sichtbar wenn man sehen will und nicht weg schaut. Den Kopf in den Sand stecken - ist nicht´s!
Bin nicht blind, natürlich ist auch in Deutschland nicht alles Gold was glänzt. Wie oft warst du denn im Ausland schon unterwegs und wo?
Liebe Johanna,
zum Einen in ganz Europa, inkl. Rußland, China, Türkei, Nordafrikanische Länder und Island.
Sehr schön ... Ich gehe davon aus, dass du nicht nur auf touristischen Pfaden unterwegs warst. Also ist dir sicher bewusst, dass wir in D doch auf einem recht hohen Niveau jammern. Dabei will ich durchaus nicht schmälern, dass es auch bei uns tragische Schicksale gibt, wie überall auf der Welt.
Sie sehen das Richtig, in vielen dieser Länder habe ich längere Zeit gearbeitet. Nur das hat nicht immer mit Jammern zu tun, sondern mit der Ungerechtigkeit in unserem Lande. Viele Mandatsträger tragen Ihre Nase so hoch, daß sie acht geben müssen, daß es Ihnen nicht hinein regnet zum Einen, zum Anderen sehen sie Ihre eigenen Füße nicht mehr und somit können sie auch die Armut im eigenen Lande nicht mehr sehen.
Das ist aber eben nicht nur in unserem Land so. Und eines ist auch klar: Armut wird es immer und überall geben - und das hat unter anderem auch Gründe, die nicht einmal durch Politiker beseitigt werden können.
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Ich wusste schon vor 15 Jahren ,was ich jetzt als Rente bekomme. Als junger Mann habe ich eine Lebendversicherung ab geschlossen. Viele haben aber an das Alter nicht gedacht. Jeder Arbeitnehmer kann sich doch aus rechnen was er im Alter bekommt. Vielleicht sollten die deutschen Arbeitnehmer alle zusammen halten und endlich für höhere Renten demostrieren. Was der Staat ändern könnte, das alle in den Pott einzahlen oder ein Bürgergeld. Aber bei höheren Renten würde die nächste Generation mit belastet werden. Die Rentenversicherung bekommt jetzt schon zusätzliches Geld aus dem Haushalt. Was nicht mehr funktioniert ist der Genrationsvertrag.
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Wie soll jemand mit Mindestlohn Alterszusatzeinkünfte aus Vermietung und Verpachtung schaffen?
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