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Wanderung Stuttgart - Offenburg Teil 2

Wanderung Stuttgart - Offenburg Teil 2

26.03.2014, 11:12 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Der dritte Tag sollte uns von Neubulach nach Besenfeld/Seewald führen.
Da wir im Aktivhotel am Reiterhof übernachteten durfte ein Besuch der Reithalle nicht fehlen.
Wir verabschiedeten uns von Norbert und los ging es über die Felder und durch den Wald nach Martinsmoos, durch Zwerenberg und Aichhalden nach Simmersfeld und von dort weiter nach Besenfeld.
Der Wind war sehr frisch, aber die Sonne machte mit. Gegen Mittag haben wir dann am Waldrand einen windgeschützten Platz für eine ausgiebige Brotzeit gefunden. Diese Tageswanderung war sehr abwechslungsreich. Freie Felder, Wald, Berg auf, Berg ab und immer die Pulsuhr im Blick. Erst zwei, drei Pulsschläge runter geatmet und dann wurde immer wieder mal angehalten um den Puls zu beruhigen.
Die nächste Pause war für Simmersfeld vorgesehen. Hier haben wir dann erneut überlegt welches der beste Weg für uns wäre. Von Simmersfeld bis Besenfeld geht‘s entweder durch ein Tal oder über einen Höhenweg. Wegen meiner Pulsproblematik haben wir uns für den Höhenweg entschieden. Da wir später nicht mehr in den Wald wollten, weil wir nicht wussten ob es dort ins Tal ging, haben wir die Landstraße genutzt. Die Autos störten uns nicht so sehr, außer, dass die Strecke langweilig war und kein Ende nahm. Letztendlich war es aber doch die richtige Entscheidung.
Um 18:15 waren wir dann in Besenfeld im Gasthaus Nagoldquelle wo wir auch nächtigen konnten. Das Essen war Entschädigung genug für die nervige Bundesstraßenpassage.

Der Tag vier sollte uns von Besenfeld über Baiersbronn nach Mitteltal führen und dort wollten wir sehen wie wir weiter nach Offenburg wandern. Wegen der bevorstehenden Höhenmeter über den Schwarzwald haben wir in Besenfeld aber die Route nochmals eingehend studiert und eine neue Route ins Auge gefasst.
Statt über den Höhenweg von Besenfeld durch den Wald nach Baiersbronn zu laufen, haben wir uns entschieden den Weg durch den Wald nach Huzenbach zu suchen. Von dort ging es dann weiter durch Murgtal an der Murg entlang bis Baiersbronn. Wunderbar. Wir waren sehr begeistert und haben noch einen Abstecher nach Klosterreichenbach gemacht. In Baiersbronn-Friedrichstal sollte dann die Tageswanderung enden. 
Mit der S-Bahn ging es über Freudenstadt nach Alpirsbach. Von dort sollte es dann am nächsten Tag Richtung Kinzigtal gehen.
Das Rössle in Alpirsbach war nicht nur ein gutes Nachquartier, sondern wir konnten uns für den letzten Tag der Wanderung richtig stärken. Die Küche ist sehr zu empfehlen.

Tag fünf sollte (unplanmäßig) der letzte Tag werden. Das Wetter hat immer noch bestens mitgespielt. Welch ein Glück Mitte März.
Wir machten uns auf dem Weg von Alpirsbach über Schenkenzell und Schiltach bis nach Wolfach.
Nach den Aussagen der Toruistikinformation sollte es nur noch Berg ab gehen. Von den Höhenmetern über Meeresspiegel gesehen mag das richtig sein. Aber der Rad- und Wanderweg hat immer wieder Steigungen für uns parat. Teilweise mussten kurze heftige Höhen überwunden werden. Belohnt wurden wir mit schönen Aussichten und Anblicken der Natur.
In Schiltach haben wir dann Mittags eine längere Pause eingelegt. Ein Städtchen, das man sich unbedingt ansehen sollte. Herrliche Fachwerkhäuser in der Altstadt.
Die Route durch Schiltach hat bei mir natürlich auch berufliche Erinnerungen geweckt. Zahlreiche Gespräch habe ich in den letzten Jahren im Hause Hansgrohe geführt. Oft genug bin ich auch von Stuttgart über den Schwarzwald nach Offenburg gefahren, da die Autobahnstrecke über Karlsruhe (A 8 und A 5) durch den Ausbau sehr stark staubelastet war.
Wolfach war unser nächstes Ziel für eine Erfrischungspause. Was weiter tun wurde nun besprochen. Die Wettervorhersagen für Samstag sahen nicht gut aus. Wir fühlten uns prächtig und nun sollte das breite Kinzigtal auf uns warten. Bis Hausach war es noch ein gutes Stück und wir wären dort im dunkeln angekommen. So haben wir uns kurzfristig entschieden, die Wanderung hier zu beenden.
Wir haben auf fünf erfolgreiche Wandertage angestoßen.
Vor der Rückfahrt mit dem Zug setzte bereits der Regen ein und der Samstag war dann richtig schlecht.
Wir haben also alles richtig gemacht. So wird die Wanderung noch lange positiv in unserem Gedächtnis bleiben.

Ende

77656 Offenburg auf der Karte anzeigen:
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1 Kommentar

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Schöne Tour-die Orte sagen mir leider alle nichts-aber wie ich gelesen habe,geht es ja sogar "Einheimischen "ähnlich
  • 27.03.2014, 00:29 Uhr
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