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Manchmal nicht als Deutscher erkannt werden

Manchmal nicht als Deutscher erkannt werden

30.03.2014, 12:21 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Bei meinem vorjährigen Fahrradurlaub stehe ich in einem Tante Emma Laden in Rastenburg (Masuren). Die Tür geht auf und ein Mann kommt auf mich zugestürmt. Ohne mich irgendetwas zu fragen, werde ich mit folgendem Monolog verbal belegt:"Sie sind doch hoffentlich ein Deutscher. Mein Navi braucht Strasse und Hausnummer der Wolfsschanze dann kann ich allein hinfahren". Ich antwortete:"guter Mann, die Wolffschanze liegt an einer bestimmten Strasse, die ich Ihnen auch sagen kann, aber ob der braune Adolf eine Hausnummer hatte, weiss ich nicht. Aber dort drüben ist die Tourismusauskunft, die kann Ihnen helfen". "Die brauche ich nicht, mein Navi braucht nur Strasse und Hausnummer, dann findet es allein hin. Ich werde mal die Verkäuferin fragen, vielleicht weiss die Bescheid".
Er belegte dann die Verkäuferin mit nahezu den gleichen Sätzen. Diese zog sich mit einem verängstigten Blick in eine Ecke und antwortete nur kurz, wahrscheinlich "Ich verstehe nicht....".

Auf jeden Fall habe ich es vorgezogen, unerkannt zu veschwinden, um nicht mit diesem Zeitgenossen als Deutscher "gleichgesetzt" zu werden.

(Mein gesamter Masurenbericht siehe unter www.dadsen.de)

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1 Kommentar

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Waren mit meinem Mann vor ca. 4 Wochen in Ligurien ( Italien ) . In der Mittagszeit wollten wir etwas essen , und fanden ein schönes Restaurant , wo die Karte schon vor der Tür stand und wir haben uns Pizza ausgesucht . Nichts wie rein , Chef kam auch gleich und fragte was wir möchten ( auf italienisch) . Ich fragte meinen Mann nochmals nach der Pizza ( auf Deutsch ) und bestellte ; es kam eine Antwort : Pizza nein ; da wollte ich Spaghetti : Antwort - Spaghetti nein . Nach Gesichtsausdruck habe ich gesehen , wir waren unerwünscht . Bin aufgestanden und raus aus diesem Laden . Paar Schritte weiter war ein anderes Restaurant und ich habe meinem Mann gesagt , wir unterhalten uns auf Polnisch . Bestellung wurde mit Lächeln angenommem , zwei mal nachgefragt ob es schmeckt und sogar ein Limoncelle aufs Haus bekommen . Gut das wir Fremdsprachen beherrschen , sonst wären wir in Lido de Camaiore verhungert . Danke Angela .....
  • 02.04.2014, 13:56 Uhr
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