Wildpferde mitten in Deutschland
Wildpferde mitten in Deutschland

Wildpferde mitten in Deutschland

Spaß am Pferd
Beitrag von Spaß am Pferd

Etwa 12 km westlich der Stadt Dülmen, im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch, existiert schon seit frühesten Zeiten eine Herde wilder Pferde. Erstmals wurde sie im Jahre 1316 urkundlich erwähnt. Diese etwa 360 Wildpferde sind heute das einzige verbliebene Wildpferdevorkommen auf dem europäischen Kontinent. Mitte des 19. Jahrhunderts schufen die Herzöge von Croÿ den Tieren ein ca. 350 Hektar großes Reservat und retteten so die Restbestände dieser seltenen Pferderasse vor dem Aussterben. In diesem Biotop sind sich die Pferde selbst überlassen, folgen ihren Instinkten und müssen mit der Witterung und dem natürlichen Nahrungsangebot zurechtkommen. So ist das Dülmener Wildpferd hart, anspruchslos und gesund geblieben.

Damit die Anzahl der Pferde innerhalb des begrenzten Lebensraums nicht unkontrolliert steigt, werden seit über hundert Jahren einmal jährlich die einjährigen Hengste aus der Herde herausgefangen und versteigert. Dieses sehenswerte Spektakel, der „Dülmener Wildpferdefang“, findet jeweils am letzten Samstag im Mai statt. Eingehüllt in eine Staubwolke stürmen die Tiere in wildem Galopp in die hufeisenförmige Arena, die Erde bebt unter tausend Hufen und vor den Augen der rund 15000 begeisterten Besucher versuchen die mutigen Fänger mit bloßer Hand, die edlen Jährlings­hengste einzufangen. Ergänzt mit reiterlichen Schaunummern und Reitakrobatik erleben die Zuschauer hier ein mitreißendes, außergewöhnliches Schauspiel!

"Spaß am Pferd" veranstaltet ab Aachen, Düren, Köln und Langenfeld eintägige Busreisen zu diesem erlebnisreichen Event. Wenn Sie mit dabei sein möchten, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail