wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Mexico 1994. San Isidro, Baja California.  Warten auf den Bus
Mexico 1994. San Isidro, Baja California. Warten auf den Bus

Wen interessiert es noch?

Ulrich Kelhetter
Beitrag von Ulrich Kelhetter

Hallo, alle Fernwehkranken,
gerne würde ich Euch von meinen Reisen erzählen. Doch sie liegen schon so weit zurück, dass ich mich frage, ob sie noch jemanden interessieren. In den Jahren 1991 bis 1994 hatte ich meine aktive Reisezeit, wo ich nur mit Rucksack und Flugticket aufbrach, die Welt zu sehen. Nach 1994 musste ich diese Art zu reisen leider aufgeben, weil der Parkinson mich okkuupierte und mir seitdem an der Backe klebt.
Mein bevorzugtes Reisegebiet war Mittelamerika, von Mexico bis Panama, und ich habe die Region nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist: 5000 km durch den Süden Mexicos und Guatemala. , und noch einmal 7000 km durch den Mexikanischen Norden, Costa Rica und Panama.
Wollt Ihr das lesen? Auch wenn es schon 20 Jahre zurückliegt? Dann lasst es mich wissen.
Ulrich Kelhetter

49 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hallo Ulrich. Wie Du wohl schon festgestellt hast, bin auch ich gerade auf Deine Berichte gestossen und sage auch ein lautes JA zu Fortsetzungen. Viel Freude am Weiterschreiben.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
keinst du leute die in ecuador waren
Ulrich Kelhetter
Tut mir leid, Jochen, Ecuador und die Galapagos waren auch mein großes Fernziel, doch leider habe ich diese Reise nicht mehr geschafft. Schade.
Ulrich
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ja gerne Ulrich, ich reise total gerne und deine Reiseberichte würden mich sehr interessieren. Lege mal los!
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
hallo ulrich,also ich persoenlich finde reiseberichte immer lesenswert ,egal wie lange sie zurueckliegen nur mut ,schreib deine berichte und lass mich teilhaben
alles gute

marianne
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hallo, Ulrich, bin gerade auf deinen Artikel gestoßen und würde gern mehr über deine Reisen erfahren. Ich bin auch sehr reiselustig,war z.B. 1994 unterwegs in Indien. Zum Glück habe ich das alles gemacht, weil ich seit ein paar Jahren auch durch ein Handicap Einschränkungen habe, was diese Art zu reisen betrifft:
Ulrich Kelhetter
Hallo Gabi, freut mich, dass es Dich interessiert. Leider hat mein Ständiger Begleiter nichts mehr dafür übrig, so zu reisen, wie ich es gerne mag.
Um gleich ein wenig Aktualität beizusteuern, fange ich mit Costa Rica an, dessen Fußballmannschaft sich gestern so heldenhaft geschlagen hat und erst im 11-Meter schießen scheiterte.
April 1991: Mit dem Zug nach Frankfurt Airport, Abflug mit Boeing 767 der United Arlines nach Washington Dulles. Endlos langer Flug, dann endlich Landung in Washington. Zwei Stunden Aufenthalt, dann Weiterflug nach Miami. Unterwegs umfliegt der Pilot eine Schlechtwetterfront mit faszinierenden Wolken-gebilden. Wunderschön anzuschauen, solange man nicht hindurchfliegt.
In Miami ist es schon dunkel, als wir ankommen. In der Ankunftshalle wirbeln einige Hotelaquisiteure und wir bekommen recht schnell ein Quartier.
Soviel für heute. Viel Spass bei der Lektüre.
Ulrich
Ach, super, freu mich!
ich freue mich auf deinen naechsten bericht
Ulrich Kelhetter
Also gut, wenn es Euch interessiert, fangen wir gleich mit einem Paukenschlag an.
Nach unserer Ankunft in Costa Rica blieben wir zunächst ein paar Tage in der Hauptstadt San José. Empfehlenswert das Hotel Johnson in der Calle 8. Ein richtiges Travellerhotel.. Weiterhin sehenswert: das Museo d´oro in den Katakomben unter der Plaza de la Constitutión. Die Augen gehen Euch über beim Anblick der Goldschmuckstücke! Zwei Stunden haben wir gebraucht, um nur die bedeutendsten Exponate zu sehen.
Nach zwei Tagen San José wollten wir am dritten Tag mit dem Dschungelzug an die Karibikküste, also brauchten wir einen Bahnhof, von denen es in San José zwei gibt, "Atlantico" und "Pacifico". Wir wanderten also zum "Atlantico", nur um zu erfahren, dass der "Jungletrain" schon lange nicht mehr vberkehrte, weil die Strecke durch Erdbeben stark beschädigt war.. Aber es gab einen Bus. Der war schnell gebucht, morgen 14.00 Uhr. Geruhsamer Bummel zurück ins Hotel, siesta. Ingrid schlief ein wenig....
........Gute Nacht!
Ulrich Kelhetter
...Ich setzte mich ins Foyer und schrieb an meinem Reisetagebuch
Plötzlich zitterte der Boden, als aus dem Lift der Hotelangestellte mit einem großen Staubsauger herauskam So schwer konnte doch der Staubsauger nicht sein, dass davon der Boden zitterte. Das Zittern wurde stärker, das Hotelpersonal rannte aufgeregt sich bekreuzigend durcheinander, sie riefen laut "Madre de Dios!" und stürzten aus dem Haus. Dieses rumpelte jetzt aber wirklich beängstigend.. Ich stürzte in unser Zimmer und rief: "Ingrid! Erdbeben!" Sie stand am Fenster und schaute hinaus und sagte nur: "Na und? Ob wir nun draußen oder drinnen sind, die Gefahr ist überall gleich." Sprachs und schälte sich eine Mango, die sie genussvoll verzehrte. Ich war fassungslos. Draußen ging die Welt unter und hier saß meine Ingrid und machte Brotzeit!
Glücklicherweise dauerten die Erdstöße nicht sehr lange. Am späten Nachmittag gingen wir in die Stadt und schauten uns um. Doch davon erzähle ich Euch im nächsten Kapitel
Ulrich
hallo ulrich,danke fuer den bericht ,ich warte schon gespannt auf den naechsten
gute nacht
marianne
Diese Ingrid, deine Frau, ist herrlich!
Ulrich Kelhetter
Der Morgen nach dem Erdbeben. Das Leben fing schon wieder weiter, als ob nichts geschehen wäre. Dabei sah man noch überrall Trümmer herumliegen. Aus der Zeitung erfuhren wir, dass es ein Erdbeben der Stärke 7,4 Richter gewesen war. Das Epizentrum lag an der Karibikküste bei Limón. Genau dorthin hatten wir mit dem Bus fahren wollen. Wären wir gefahren, wären wir mit dem Bus in eine sich öffnende Erdspalte gefahren.
Karibik war also nicht mehr aktuell. Doch glücklicherweise kannst Du in Costa Rica an einem Tag in zwei verschiedenen Ozeanen baden. Wir gaben unsere Karibiktickets zurück und fuhren an die Pazifikseite. Aus den Zeitungen der Mitreisenden konnten wir alle Informationen lesen. "Terremoto" war die Schlagzeile..
Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichten wir Puntarenas, eine kleine Stadt an der Pazifikküste. Als wir aus dem klimatisierten Bus stiegen, traf uns die Hitze wie ein Hammerschlag! Wir fanden schnell ein preiswertes Quartier und gingen dann auf Entdeckungstour. Fortsetzung..
Ulrich Kelhetter
Fortsetzung...Wir bummelten auf der Strandpromenade, auf der es viele kleine Geschäfte und Handwerker gab. Am Fischerhafen hockten die ewig hungrigen Pelikane und stürzten sich auf den Fang, wurden aber immer wieder von den Fischern verscheucht
Unglaublich, wie viele Fische in ihren Kehlsack passen und wie geschickt sie dennoch mit der schweren Last fliegen können.
Gegen Abend kam ein schweres Gewitter auf mit sintflutartigen Regenfällen, Blitz und Donner. Der Stromausfall ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem Ausfall der Klimaanlage stieg die Temperatur sehr schnell im Zimmer an. Wir lagen japsend auf unseren Betten, - nur nicht bewegen! - und warteten auf den Strom, der nach Ende des Gewitters recht schnell wiederkam.
In der Gaststube war es noch dunkel, auch die Küche arbeitete noch nicht wieder Was uns die Kalte Küche zum Abendessen servierte, erzähle ich Euch beim nächsten Mal.
das wasser laeuft mir schon im mund zusammen,weiter so !!!
Ulrich Kelhetter
Der Koch heizte kurzerhand den Grill an und bereitete uns einen fangfrischen Fisch zu, eine Dorada, die er uns vorher roh zur Begutachtung an den Tisch brachte. Dann ging Ingrid mit ihm in die Küche, um sicher zu sein, dass er den selben Fisch auch für uns grillte, den er uns zuvor gezeigt hatte.. Ich bin kein großer Fischesser, aber dieser war eine Offenbarung!
Am nächsten Morgen, wir hatten trotz der ständig rumpelnden Klimaanlage gut geschlafen, nahmen wir in unserem Hotel ein unerwartet gutes Frühstück ein: Früchteteller (Piña, Mango, Papaya)Rühreier (Huevos revueltos) mit Reis und schwarzen Bohnen (Gallo pinto), Käse und Tortillas. Dazu schwarzen Kaffee, der die Ventile flattern ließ, wenn man ihn nicht mit heißem Wasser verdünnte.
Gesättigt und gut gelaunt traten wir auf die Straße, wo uns die Hitze wieder wie ein Hammerschlag traf. Heute wollen wir die Laguna durchstreifen, zum einen, um zu erkunden, wo die Fähre nach Paquera ablegt, zum andern einfach aus Neugier...
Jetzt bin ich mal länger weg, aber ich werd alles nachlesen. Du schreibst sehr schön!
Ulrich Kelhetter
Fortsetzung... weil wir gestern die Strandseite gesehen hatten.
Ist die Strandseite zum offenen Pazifik hin ganz den Touristen vorbehalten, so spielt sich hier in der Laguna der Alltag und das Wirtschaftsleben ab: Hier legen die Fähren an und ab, hier ist der Fischereihafen, hier haben die Schiffsausrüster ihre Lager, hier gibt es kleine Werften, wo Schiffe noch aus Holz und von Hand gebaut werden usw.,usw.
Die Laguna ist für Fremde nicht sehr zugänglich, es führen nur wenige kleine Zufahrtswege bis ans Wasser. Wir müssen immer wieder auf die Avenida zurück, um ein Stück weiter zu kommen, so dass uns nach einer Weile doch die Lust vergeht.
In einem weitläufigen Mercado riecht es an jeder Ecke nach etwas anderem: Fisch, süßen Früchten, Gebratenem, die Stände und Läden quellen über von Ware, es herrscht ein Leben wie in einem Ameisenhaufen. An einem Obststand kaufen wir Granadillas (Granatäpfel), die wir am Nachmittag am Strand auslutschen. Fortsetzung folgt.
Ulrich
Ulrich Kelhetter
Puntarenas ist eine lebendige Kleinstadt mit hübschen Häusern, wunderschöner tropischer Vegetation, freundlichen Menschen. Aber wir sehen auch Verfall und unvorstellbare Armut. Das Leben der Menschen spielt sich überwiegend auf der Straße ab. Sie kennen kein anderes Leben als das, welches sie führen.
An einem Strandkiosk kaufen wir uns eine grüne Kokosnuss (Pipa nennt man sie hier) und schlürfen sie genussvoll aus. Die frische gekühlte Cocosmilch hat einen unbeschreiblichen Geschmack und wirkt sehr durstlöschend. Kein Vergleich zu den vertrockneten Holzkugeln, wie sie bei uns zu Weihnachten zu kaufen sind. Man muss sie einfach selbst probiert haben,
So vergeht der Tag. Als es am Nachmittag in der Ferne zu blitzen und zu donnern beginnt, ziehen wir uns in unser Hotel zurück zum Duschen und Relaxen.
Während ich dies schreibe, fällt wieder einmal der Strom aus.. Kein Licht, keine AirCondition. Da unser Zimmer keine Fenster hat, ist es stockfinster.So angenehm die Ruhe ohne Klimaanlage..
Ulrich Kelhetter
...auch ist, so schnell wird es aber auch heiß und schwül im Raum. Wir liegen schwitzend auf unseren Betten und warten darauf, dass das Licht wieder angeht. Als sich nach einer Stunde noch nichts rührt, ziehen wir uns an und gehen hinunter. Überall nur Kerzenbeleuchtung, auf der Straße tiefschwarze Nacht. Der Stromausfall hat die ganze Stadt betroffen. Mit Essen sieht es heute schlecht aus, die kalte Küche ist wohl schon geplündert.. Gerade gewöhnen wir uns an den Gedanken, hungrig schlafen zu gehen, - Liebe ist das Brot der Armen - geht plötzlich das Licht wieder an, flackert noch ein wenig und brennt dann stetig.
Na wer sagt es denn! Alle atmen auf, wir einigen uns mit dem Kellner auf einen üppigen Salat, und der Abend klingt gemütlich aus. Morgen wollen wir schon um 6.00 Uhr die Fähre nach Paquera erreichen.
Ulrich Kelhetter
Donnerstag, 25. April
Um 5,00 Uhr stehe ich auf und mache mich fertig. Ingrid ist da viel gelassener, sie macht die Augen nochmal zu.
Zwar ohne Frühstück, aber auf jeden Fall rechtzeitig stehen wir an der Ablegestelle. Keine Fähre zu sehen. Die umherstehenden Einheimischen gestikulieen und reden auf uns ein. Wir verstehen zwar "lancha no hay" und "Taxi", können uns aber keinen Reim darauf machen, Wie herbeigezaubert steht plötzlich ein Taxi da, Wir sollen einsteigen, also tun wir das, brauchen gar nichts zu sagen, der driver bringt uns an eine andere Mole, und da liegt die Fähre. Jetzt wird uns auch klar, warum wir von hier abfahren: Es ist Ebbe, und um diese Zeit legt die Fähre hier am Fischerei-hafen an, weil hier das Wasser tiefer ist.
Der Tag ist gerettet, die Fähre legt pünktlich ab, und es wird eine schöne Fahrt bei spiegelglatter See um die Landzunge von Puntarenas herum, über den Golf von Nicoya, vorbei an vielen kleinen und großen Inseln,, die leider alle im Dunst .....
Ulrich Kelhetter
... verschwinden.Das Boot ist nicht voll besetzt, einige Einheimi-sche, zahlreiche junge Leute auf Tour, wie wir, eine französische Familie. Nach einer guten Stunde legen wir in Paquera an und steigen mit als Erste aus, weil wir wissen, dass der Bus nach Montezuma schnell voll ist. Er steht schon da, neben einer Reihe von Taxis, die uns auch ihre Dienste anbieten. Wir bevorzugen den Bus und finden Platz im hinteren Teil, das Gepäck auf dem Schoß. Die Fahrt dauert etwa anderthalb Stunde und führt auf abenteuerlicher Schotterpiste über Berg und Tal an zahlreichen kleinen Fincas vorbei. Manchmal glaubt man, mitten durch den Dschungel zu fahren, immer wieder fasziniert uns die tropische Vegetation in allen Stadien des Wachstums. Wir sehen üppige Blütenstände, gleich daneben reife und unreife Früchte, oder auch schon abgestorbene Blätter. Das alles auf engstem Raum, wunderschön!
Der Bua hält unterwegs öfter und wird prallvoll. Oft quält er sich Steigungen hinauf, dass man meint . . .
Ulrich Kelhetter
. . .gleich kommt der Motor einzeln durch die Haube geflogen. Dann wieder geht es bergab, dass einem verwöhnten Mittel-europäer Hören und sehen vergeht.
Endlich erreichen wir Cobano, wo die meisten Einheimischen aussteigen. Übrig bleiben nur noch wir Turistas, die wir nach Montezuma wollen. Dort angekommen erweist sich die Suche nach einem Quartier schwieriger als erwartet. Alle Hotels im Zentrum, wenn man die paar Hütten so nennen kann, sind voll. Wir lassen uns in einem Hotel vormerken und frühstücken erst einmal. Der Blick von der Hotelterrasse auf den Strand ist traumhaft! Palmen, weißer Sand, Brandung, Felsen. Alles, was man sich wünscht. Nach dem Frühstück laufen wir die Straße ein wenig hinaus aus dem Ort, wo es auch noch Unterkünfte geben soll. Wir finden ein Zimmer mit Blick auf das Meer, allerdings ohne Bad, dafür in einem grünen Garten gelegen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist es zwar recht teuer, aber die Zwangslage wird eben hier an diesem begehrten Strand . . . .
Ulrich Kelhetter
. . . .auch schon ausgenutzt. Nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir einen ersten Ausflug zum Wasserfall.. Der Fluss führt zwar wenig Wasser, aber die Kaskade ist immer noch eindrucksvoll. Im Laufe der Zeit hat der Wasserdruck ein tiefes Becken in den Fels gewaschen, in dem man herrlich baden kann. Ich fühle mich sauwohl. Ingrid zieht es vor, im Meer zu baden, was wir danach auch noch ausgiebig tun. Mittagessen, sehr spät, Siesta und noch ein Abendbummel mit einem leichten Imbiss in der "Cascada" beschließen den Tag.
Freitag, 26. April
Heute ist mein Geburtstag. 51 Jahre alt musste ich werden, um endlich etwas von der Welt zu sehen, und nun verbringe ich diesen Tag in Montezuma / Costa Rica bei tropischer Hitze an der Brandung des Pazifik, - und verliere meine Brille!
Wir haben spät gefrühstückt und sind dann am Strand entlang immer weiter gegangen, immer wieder um eine weitere Biegung herum, bis wir ein schönes Fleckchen fanden, wo wir uns nieder ließen. Fortsetzung folgt.
Sehr schön! Hoffe, dass wir die Reise bald hier fortsetzen können! LG Gabi
Ulrich Kelhetter
Fortsetzung---Die Wellen gingen schön hoch, und gleich einer der ersten Brecher riss mir die Brille weg. Futsch. Wiederfinden aussichtslos bei dem Seegang. Die Ersatzbrille befindet sich in einem Gepäckstück, das wir in San José in unserem Hotel deponiert haben.. Malesh! Es wird wohl auch eine Weile ohne Brille gehen Wir haben zwar noch auf die Ebbe gewartet und dann noch einmal gesucht, aber viel Hoffnung hatten wir sowieso nicht mehr. Was solls? Der Urlaub ist viel zu schade, um sich zu ärgern. Wir verbringen den Tag am Strand, wandern am Nachmittag zurück und essen, nachdem wir uns aufgefrischt haben,in der "Cascada" zu Abend. Hier wird deutsch gesprochen. Es sind überhaupt viele deutsche Urlauber in CostaRica.. Sie und die Amerikaner stellen derzeit das Hauptkontingent der Touristen.. Aber das stört uns nicht, wir fühlen uns sehr wohl in Costarica.---Fortsetzung folgt.
Schön! Und pfeif auf die Brille, du hast ja deine liebe Frau dabei!
Ulrich Kelhetter
Na ja, es ging einigermaßen ohne Brille, obwohl ich vieles erst sah, nachdem die Ingrid es schon gesehen hatte und mich darauf aufmerksam machte. - Also weiter.
Samstag, 27. April
Das Wasser im Bad reicht mit Mühe und Not zum Zähne-putzen. Wir beschränken uns darauf und frühstücken in der "Cascada". Inzwischen haben wir auch unsere Nachbarn etwas besser kennen gelernt. Es sind Gerhard und Christa aus Freiburg. Sie wollen eine Dschungeltour zum "Cabo Blanco" machen., ein Naturreservat an der Südspitze der Halbinsel Nicoya. Da es heute immer wieder etwas regnet, schließen wir uns an. Die Tour kostet mit Führer 12US$ pro Person.. Unserer vierköpfigen Gruppe schließt sich noch ein junger Amerikaner an, und dann bringt uns das Taxi, ein alter Jeep, auf übler Buckelpiste zum Eingang des Nationalparks. Der Zerberus, der den Eintritt (100 Colones) kassiert,, spricht uns im schönsten Schwyzerdütsch an und fragt uns nach Deutschland uns Nürnberg
Armando, ---
Ulrich Kelhetter
Armando, unser Jungleguide, füllt eine 2-Liter-Colaflasche mit Trinkwasser, und dann marschieren wir los in den Dschungel, Armando voraus. Immer wieder bleibt er stehen, zeigt und erklärt uns Pflanzen und Bäume, macht uns auf Vogelrufe aufmerksam. Oft gibt er uns ein Zeichen, still zu sein, wenn es Tiere zu sehen gibt. Das Gebrüll der Affen in den Bäumen begleitet uns ständig, doch wenn man dann die kleinen Äffchen sieht,, glaubt man nicht, dass sie so brüllen können.
Fast drei Stunden laufen wir so durch den Regenwald. Unterwegs stoßen noch drei junge Frauen zu uns, die zunächst alleine losgegangen waren. Ingrid sieht eine sandfarbene etwa 2 Meter lange Schlange, die selbst Armando nicht gesehen hat. Er scheint direkt ein wenig erschrocken und warnt uns, uns nicht zu bewegen, diese Schlange sei sehr gefährlich. Ihren Namen hat er uns auch gesagt, aber ich habe ihn wieder vergessen. Die Schlange verzieht sich dann ins Dickicht, und wir marschieren weiter. wie gesagt, etwa 3 Stunden. -
Ulrich Kelhetter
Dann sind wir an einem Strand an der Südspitze der Halbinsel. Hier machen wir eine Rast, einige aus der Gruppe gehen kurz ins Wasser, Ingrid und ich halten nur die Füße hinein. Ursprünglich wollte Armando mit uns am Strand entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Da wir aber am Morgen durch verschiedene Verzögerungen zu spät aufgebrochen sind, steht die Flut jetzt schon zu hoch für diesen Weg. Also müssen wir den gleichen Weg durch den Wald wieder zurück gehen, was aber diesmal schneller geht, da wir nicht mehr so oft stehenbleiben. Nach gut anderthalb Stunden sind wir wieder bei unserem eidgenössischen Parkwächter. Er kontrolliert sehr genau unsere Rucksäcke, dass wir ja nichts aus dem Park mitnehmen, ist aber sonst sehr nett.
Der alte Jeep ist auch wieder da und nimmt noch zwei junge Mädchen mit, die zu Fuß von Montezuma hergekommen sind.Jetzt wird es eng in dem kleinen Fahrzeug. Unterwegs machen wir an einer Gaststätte halt und trinken herrlich frischen Fruchtsaft
Ulrich Kelhetter
Mango, Papaya, Piña, ganz frisch zubereitet. Als wir die Heimfahrt fortsetzen, wollen noch zwei Deutsche mitfahren. Der Fahrer zögert, weil wir wirklich voll besetzt sind. Andererseits sind es noch ca. 9km bis Montezuma. Also rücken wir noch enger zusammen. Armando, ganz Caballero, verzichtet auf seinen Platz neben dem Fahrer zu Gunsten der Dame und hängt sich zusammen mit dem jungen Mann an die Ladeklappe, mit einem Fuß auf der Anhängerkupplung stehend. Vom krampfhaften Festhalten tut mir mein Handgelenk jetzt noch weh..
Im Quartier immer noch kein Wasser, wir sind ziemlich sauer. Total durchgeschwitzt, und keine Waschmöglichkeit. Gerhard und Christa sprechen recht ordentlich Spanisch und beschweren sich. Der Junge, der tagsüber das Haus hütet, sagt, dass gegen fünf Uhr jemand kommt und die Wasserleitung repariert. Ingrid und ich gehen ins Meer schwimmen, nach unserer Rückkehr immer noch kein Wasser aber es ist jemand da. Er versteht zwar kein Englisch, aber am bösen Ton meiner
Frage
Ulrich Kelhetter
"What´s about water?" weiß er schon, was gemeint ist, schraubt ein wenig an leckenden Wasserschläuchen herum und auf einmal läuft es wieder, zwar nicht berauschend, aber immerhin.
Nach dem Duschen gehen wir zu viert ins Hotel Moctezuma zum essen, trinken noch ein Glas bei Alfaro, bestellen für morgen unser Taxi zur Fähre und gehen dann schlafen. Viertel nach neun, unsere brave Schlafenszeit ist schon weit überschritten, aber weil Vollmond ist, hat Ingrid heute noch Energiereserven. Morgen müssen wir wieder zurück nach Puntarenas, weil wir hier auf der Halbinsel incht weiter-kommen. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.
Sonntag, 28. April
Wir stehen sehr früh auf, weil das Taxi schon um halb sechs nach Paquera abfährt. Es reicht aber noch für einen Cafe negro bei Alfaro, der auch das Taxi betreibt.
Wir sind alle noch recht muffig um diese frühe Morgenstunde, krabbeln in die Carola, einen umgebauten Lieferwagen, auf dessen überdachter Ladeflläche zwei schwach gepolsterte Bänke
Ulrich Kelhetter
montiert sind. Die Fahrgäste sitzen also Rücken an Rücken und schauen zur Seite hinaus. Die Straße ist schlecht, der Fahrer noch jung, eine Konstellation, die uns veranlasst, am Ende der zweistündigen Fahrt unsere Knochen auf Vollzähligkeit zu überprüfen.
Ander Anlegestelle der Fähre herrscht schon reges Leben. Das Boot ist zwar noch nicht da, aber die Passagiere kommen aus allen Richtungen und warten auf die Ankunft Es sind in der Mehrzahl Einheimische,die, überwiegend im Sonntagsstaat, mit Sack und Pack auf Reisen gehen.
Die Überfahrt verläuft wieder ruhig und glatt. In Puntarenas angekommen, marschieren wir gleich in Richtung Busabfahrt
stelle, trinken in einem der Strandkioske eine Pipa, während Gerhard, der am besten Spanisch spricht, sich nach dem Bus erkundigt. Wir haben noch nicht ausgetrunken, da kommt er schon im Sturmschritt zurück. Der Bus nach Liberia fährt sofort ab, es ist 9.30 Uhr, der nächste erst um 15,00Uhr, und schon ist er wieder weg, um den Bus für uns aufzuhalten
Ulrich Kelhetter
Wir bezahlen unsere Drinks. Christa kauft noch eine Pipa für Gerhard. und dann hetzen wir zum Bus, werfen unser Gepäck in en Kofferraum und sind kaum eingestiegen. als der Bus auch schon abfahrt. Die Fahrt zieht sich fast drei Stunden hin. Es ist heiß und trocken wie in einem Backofen. Das Land, durch das wir fahren. ist regelrecht ausgedörrt und verbrannt. Die Flüsse sind nur noch Rinnsale. so wenig Wasser führen sie noch.
Der Bus hält unterwegs recht oft und wird streckenweise sehr voll. Fliegende Händler kommen herein und bieten süßes Gebäck und genauso süße kalte Drinks an. Wir verzichten auf diese hygienisch etwas zweifelhaften Genüsse und trinken und essen erst etwas. als wir in Liberia angekommen sind.
Christa und Gerhard wollen eigentlich gleich weiter an irgendeine Playa. finden aber keine passende Fahrt. Ingrid . und ich wollen ein paar Tage in Liberia bleiben und von hier aus die Provinz erkunden. Also bleiben Christa und Gerhard auch noch eine Nacht. Wir finden ein sehr s
Ulrich Kelhetter
Wir finden ein sehr schönes preiswertes Hotel mit geräumigen Zimmern, funktionierender Dusche, Fan und mit Swimmingpool! Den Rest des Tages haben wir dort im und am Pool erbracnt. Welch eine Erholung!
Am Abend bummeln wir in die Stadt und versuchen die Abfahrtzeiten der Busse für unsere geplanten Touren herauszufinden, was garnicht so einfach ist, denn manche Linien sind garnicht ausgehängt. Wir geben es bald auf und überlassen es dem Zufall, wie und wann wir weiterkommen.
Das Hotel hat ein sehr gutes Restaurant, in dem wir dann zu viert das Abendessen einnehmen. Nicht ganz billig, aber sehr fein. Die Provinz Guanacaste, deren Hauptstadt Liberia ist, ist die Viehzuchtprovinz Costa Ricas, und die Fleischqualität ist entsprechend gut. Wir beschließen den Abend mit ein paar Drinks, und diesmal bin ich es. dem die Augen zufallen. Und der als erster schlafen geht.

Montag 29. April
Ausgeschlafen; wir hatten schließlich einiges nachzuholen, genießen wir die Annehmlichkeiten eines ordentl
Ulrich Kelhetter
ordentlichen Hotels: Aus dem Bett gleich in den pool, dann duschen unter wirklich fließendem Wasser. Frühstücken mit frischen Früchten, Saft, Eiern, Gallo pinto und Cafe negro. Es ist eine Lust!
Christa und Gerhard rühren sich noch nicht. Ingrid und ich machen einen Stadtbummel, um die Lage zu erkunden,. wie wir weiterkommen können. Da wir auch wieder Geld brauchen, suchen wir eine Bank auf. Sie ist rammelvoll. Auch die nächste und übernächste. Es ist mir schleierhaft, wieso in ganz Costa Rica in allen Banken die Leute Schlange stehen. Selbst in der Nationalbank, wo wir uns dann notgedrungen auch anstellen. Während Ingrid sich schon an der Kassenschlange anstellt. versuche ich, meinen Reisescheck loszuwerden: Von einem Zettelspieß muß man sich eine Nurnmernkarte nehmen und warten bis die Nummer aufgerufen wird. Endlich bin ich dran. Die Schalterangestellten müssen wohl Beamte sein. Meiner spricht kein Wort zuviel, deutet auf meinen Scheck zum Unterschreiben, nimmt meinen Päß, spannt e
Ulrich Kelhetter
spannt ein Formular in die Maschine und beginnt zu klappern. "Aleman?' "Si“. Klappert weiter. "Hotel?' Ich nenne unser Hotel, er klappert weiter. Endlich ein gebieterischer Fingerzeig: "ál la linia." Ich darf mich an der Kassenschlange anstellen. Hier führt ein bewaffneter Wachmann das Regiment, will mir meinen Platz zuweisen, zieht streng die Brauen hoch, als ich an ihm vorbei unter die Kette krabbele und Ingrids Platz einnehme, die inzeischen weiter vorgerückt ist Doch dieser scheinbare kleine Vorteil soll mir nichts nützen: Als ich endlich an der Spitze der Schlange vor der Kasse stehe, läßt mich der Wachmann eiskalt stehen, zieht immer wiedee andere vor, bis eine bestimmte Kasse frei ist. Jetzt darf ich auf seinen gnädigen Wink herantreten und dem Kassiere meinen Wunsch vortragen. Der erhebt sich, wandert gemächlich durch die Halle an einen Ablagekorb und kommt – siehe da! - mit meinem Pass und Formular zurück. Nachdem er alles noch einmal peinlich genau nachgerechnet hat, bekom
Ulrich Kelhetter
bekomme ich endlich den Zahlschein zum Unterschreiben, meinen Pass und endlich auch das Geld. Fast 120,- Colones muss ich bezahlen, und der ganze Vorgang hat länger als eine Stunde gedauert. Zum Vergleich: In San José beim Banco León hatte ich mein Geld innerhalb 5 Minuten für 25,- Colones Provision.
Leider musste ich nach zwei Kkh-Aufenthalten pausieren. Wenn ich wieder fit bin und Ihr noch Interesse habt, können wir weitermachen. Die Reise geht noch 3 Wochen weiter. Andere Reiseziele sind Mexiko, Ägypten, Malta, um mein Englisch zu verbessern . Wenn ihr noch Interesse habt, lasst es mich wissen.. L.G. Ulrich
Hallo, Ulrich, ich hab so lange nach deinem Reisebericht gesucht und ihn endlich gefunden. Ich wünsche dir alles, alles Gute!!!!! Freu mich schon auf die Fortsetzung!!!! LG gabi
Hallo Gabi, ich musste eine lange Pause einlegen, um wieder schreiben zu können. Zwei Kkh-Aufenthalte wg. Verdacht auf Schlaganfall und ein Sturz aufs Gesicht, nach welchem ich plötzlich keine Nase mehr hatte. Sei´s drum, die Nase wurde wieder angenäht, und der Schlaganfall hat sich auch nicht bestätigt. Wir können also fortfahren.-----
Ingrid wartet draußen in der Sonne. Durch diesen Zeitverlust brauchen wir heute nichts mehr zu unter-nehmen. Am Parque Central treffen wir Christa und Gerhard, die mit dem Mittagsbus an die Playa de Coco fahren wollen. Wir verabschieden uns voneinander, es war eine kurze, aber schöne Zeit zusammen.
Wir bummeln weiter durch die Stadt, kaufen in einem Schuhladen für mich ein Paar Wassertreter,trinken in einer panaderia einen café negro und kaufen etwas Gebäck für den Nachmittag. Danach verlaufen wir uns hoffnungslos im Gewirr der schachbrettartig angelegten Straßen, gehen ein paarmal in die Irre und verschnaufen schließlich in einer Kirche, -
--modern im Stil, gedämpft heller Innenraum, der sein Licht durch blaubunte Glasfenster erhält. Sehr stimmungsvoll.
Inzwischen haben wir auch schon festgestellt, dass um 16,00 Uhr ein Bus nach Arenal weiterfährt. Im Tourismusbür erkundigen wir uns nach Übernachtungsmöglichkeit. Die junge Dame, offensichtlich durch wenig Kenntnis belastet, empfiehlt uns die "Cabinas Mirador Los Lagos", etwa 10 km vor Arenal. Das Hotel in Arenal sei nicht so gut.
Der Bus fährt diesmal relativ pünktlich. Wieder geht es noch weiter bergauf, und bald taucht rechts neben der Straße der Arenalsee auf. In unzähligen Kehren und Kurven windet sich die Straße am See entlang, mal entfernt sie sich völlig von ihm, dann wieder verläuft sie direkt am Ufer. Ein immer wieder neues Bild.
Wir fragen einen Mitreisenden nach dem Hotel. Er weiß es nicht, will es aber wohl nicht zugeben, verspricht uns Bescheid zu geben. Nach einer knappen Stunde Fahrt entdecken wir selbst das Hotelschild und bitten den Fahrer zu halten.
Ach, wie schön, dass du wieder da bist!!!! Ich sende dir ganz liebe Genesungswünsche!!Du schreibst sehr schön!
Hallo Gabi, meine Reisetagebücher sind natürlich auch voller Fotos, die ich Euch gerne an der Fotowand zeigen würde, aber ich weiss nicht wie es geht, und ich finde keine Anleitung dazu. Weißt Du vielleicht, wie es geht? Gruß Ulrich
Hallo, Gabi, da bin ich wieder.Die letzten Wochen waren vom Feinsten, es war alles drin, vom Abschluss der Unfallfolgen über eine Augenuntersuchung, dazwischen noch schnell eine Beerdigung und eine größere Geburtstagsfeier. Du siehst, bei uns ist immer etwas los.
Nun aber schnell wieder nach CostaRica..Wenn ich mich recht erinnere, waren wir am Arenalsee auf Hotelsuche
Ein unbefestigter Fahrweg führt zu der Bungalow-Anlage, die sehr malerisch oben am Hang liegt. Nur ist eine Kette quer über den Weg gespannt, an der baumelt ein Schild mit der Aufschrift "Cerrado" - Geschlossen.. Wir haben aber den Bus schon weiterfahren lassen, uns bleibt gar keine Wahl, als es hier zu versuchen.. Also übersteigen wir die Kette und traben hinauf.. Als wir an der ersten Kurve zurückblicken,, sehen wir, dass uns eine Frau folgt. Wir warten, bis sie uns eingeholt hat und fragen sie, wie unsere Chancen für ein Quartier stehen. Sie sagt, der Padrone sei da, also schopfen wir Hoffnung. Mit Recht, denn . . .
Hallo, Ullrich ich kann dir das nur schwer erklären. Bin technisch eine Niete, ehrlich! Frag doch bitte woanders nach!Tut mir leid! Schön, dass ich jetzt weiterlesen kann. Du gibst dir so viel Mühe und schreibst so anschaulich, dass man fast dabei ist!Wünsche dir eine ruhigere kommende Zeit, in der du gut entspannt sein kannst , ganz ohne lästige oder traurige Termine/ Anlässe! LG Gabi
. . . denn wir erhalten eine sehr gemütliche Cabina mit einem riesigen Doppelbett, Dusche, WC und Terrasse.. Die Padrona weist uns nur darauf hin, dass das Restaurant heute geschlossen ist, wir also nur eine Kleinigkeit zu essen bekommen können. Was solls! Wir haben ein schönes Quartier!
Auf einem ersten Abendspaziergang versuchen wir , einen Hügel zu erklimmen, um den Vulkan Arenal zu sehen. Dabei müssen wir Zäune und Gatter übersteigen, und dann taucht hinter dem Hügel ein zweiter auf..Auch wird es schon dunkel, weshalb wir den Versuch für heute aufgeben.und zurückgehen.
Die Padrona erwartet uns, der Weg zum Restaurant ist festlich illuminiert.
Wir essen jeder ein Sandwich und ziehen uns dann in unseren Palast zurück.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren