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Lugosch (Lugoj), Rumänien
Lugosch (Lugoj), Rumänien

Reise in die Vergangenheit

Von wize.life-Nutzer - Montag, 01.09.2014 - 15:35 Uhr

Meine Reise in die Vergangenheit, einst das Banat, in Rumänien.
Meine Reise nach Rumänien, Lugosch und Temeswar, habe ich auf Einladung von rumänischen Freunden aus meiner Studentenzeit unternommen.
Als ich 1979 mit meiner Familie Rumänien verließ, war der Diktator Ceausescu noch fest im Sattel und das kommunistische Regime steuerte die Wirtschaft langsam aber sicher, endgültig in den Ruin. Nach 10 Jahren, im Sog der europäischen Revolutionen, erhob sich auch das rumänische Volk, vertrieb die korrupte Regierung in der Hoffnung, dass durch die Marktwirtschaft und den Beitritt zur Europäischen Union, die Lebensbedingungen sich wesentlich verbessern.
Nach 25 Jahren habe ich das Land mit vielen widersprüchlichen Gegebenheiten, aber auch mit großen Veränderungen wieder entdeckt.
Mein Heimatstädtchen Lugosch im Banat ist moderner geworden, schöner und doch so vertraut. Mit meiner Freundin Hilde bin ich die Wege meiner Kindheit gegangen und mit meiner einstigen Schulkollegin haben wir uns an die schönen Stunden unserer gemeinsamen Studentenzeit erinnert. Nicht zuletzt hat mir unsere Nichte Hertha den Aufenthalt durch ihre Gastfreundschaft sehr angenehm gestaltet.
Die Tage in Temeswar waren ebenfalls sehr schön, denn hier habe ich vor 50 Jahren mit meiner Freundin Rodica drei Jahre das Zimmer im Studentenheim geteilt, und unsere Freundschaft hat Raum und Zeit nicht trüben können.
Temeswar, eine Stadt mit einer langen geschichtlichen Entwicklung strebt heute das Siegel einer europäischen Kulturstadt an, und hat tatsächlich große Anstrengungen unternommen um es auch zu bekommen. Die Innenstadt von der Kathedrale bis zur Oper ist sehr schön, das Musik Festival im Rosenpark ein Augen und Ohrenschmaus.
Rumänien ist in der Gegenwart angekommen, eine Gegenwart, die in der ganzen Welt ihre Probleme hat und die die Menschen auf verschiedenster Weise zu lösen versuchen.

15 Kommentare

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Vor drei Jahren habe ich Diesen Beitrag geschrieben und seit damals ist leider nichts Neues geschehen, weder im Guten noch im Schlechten, außer, dass mit den Jahren man sich immer öfter an die Plätze seiner Kindheit und Jugend erinnert.
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Mitgereist
Ich war zwar noch nie da, kenne aber die Ortsnamen aus Erzählungen meiner Eltern, die oft in Rumänien unterwegs waren und uns (Kindern) von den Veränderungen erzählten.
Hallo Robert,würde mich schon interessieren, wieso Deine Eltern dort unterwegs waren? (einmal Lehrerin immer Lehrerin
Die Reise in die Vergangenheit hat dir viele schöne , aber auch wehmütigen Erinnerungen gebracht . Aber sie war wichtig , denn die doch so vertrauten , wenn auch etwas veränderten Stätten , haben dir sicher noch viel mehr Erinnerungen zurück ins Gedächtnis gebracht , als wenn du nur so in die Vergangenheit schaust . Auch wenn du jetzt hier zu Hause bist , das Banat wird dir immer ein Stück Heimat sein . LG Uschi
ja, liebe Uschi, es war wichtig für mich,dass ich mit die alte Heimat nochmal in guter Erinnerung gespeichert habe.
Dann hat die Reise sich auf jeden Fall gelohnt und wird dir in schöner Erinnerung bleiben . Ich wünsche dir einen schönen Abend . Liebe Grüße . Uschi
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Eine gute Geschichte der vergangenen Wende auch in Rumänien. Gerade vor wenigen Minuten habe ich im NDR eine Reportage aus Rumänien gesehen: " das vergessene Bergvolk der Huzulen ", dort ist die Wende noch nicht angekommen, die Menschen leben noch wie vor hundert Jahren.
danke Günther, ja es gibt noch Bergvölker die auch vom Kommunismus nicht betroffen waren, eben eine andere Lebensanschauung.
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Hallöchen, liebe Kunigunde,
Dein Bericht der Wiederkehr in Deine Heimat, mit Rückblick in die Vergangenheit, ist sehr ausdrucksvoll geschrieben. Allerdings fand Deine Reise in die Vergangenheit nach 35 Jahren statt, 1979 - 2014, wenn ich das richtig gelesen und interpretiert habe.
So eine Reise hat es an Erinnerungen in sich und mitunter wird man ganz wehmütig, wenn man an seine Jugendzeit, Erlebnisse, Freunde und an die Jugendzeit denkt.
Ich selber habe gerade vor kurzem auch so ein Tripp in die Vergangenheit gemacht, mich mal in meiner alten Heimat umgesehen. Die alte Schule, die Straße mit den aufgepeppelten Häuserfronten, ja, ja, da kommt Wehmut auf.

Sei lieb gegrüßt und
dankeschön
Ingrid
ich zwar inzwischen auch zweimal dort,aber in ganz anderen Gegebenheiten,kurz nach der Wende zu einem Abiturtreffen und vor sechs Jahren ,da haben wir die Asche meines Bruders ins Grab unseres Vaters beerdigt.
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eine schöne Reise in die Vergangenheit liebe Kunigunde
stimmt, bin froh sie gemacht zu haben, und froh wieder hier sein zu dürfen
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ein schöner Bericht, Kunigunde.
danke, ich hatte auch viel Freude das alles so zu erleben
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