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Auswanderung nach Kenia

Von wize.life-Nutzer - Samstag, 24.10.2015 - 08:49 Uhr

HI Ihr lieben, heute ein Bericht über ein Auswander Paar, was über Lavendula darüber berichtet..
„Jambo!“, so begrüßt uns Karl-Heinz, der es mit seiner Frau Marion geschafft hat, sich einen besonderen Traum zu verwirklichen. Was Ihnen, liebe Leserinnen und Leser in der Begrüßung nicht ganz deutsch vorkommt, ist tatsächlich Suaheli und bedeutet übersetzt „Hallo“. Karl-Heinz und Marion sind im Jahr 2008 aus Deutschland ausgewandert und haben sich mit Kenia ein besonderes Land dafür ausgesucht. Wie das Paar vor gut sieben Jahren nach Kenia kam und was für die beiden dort so besonders ist, erfahren Sie in diesem Kenia-Special von Lavendula.

Bevor wir aber über das Auswanderer-Paar berichten, wenden wir uns einmal dem Land zu, in das die beiden ausgewandert sind. Mit seiner Hauptstadt Nairobi liegt Kenia im östlichen Teil Afrikas, ist von der Fläche her etwa eineinhalbfach so groß, wie Deutschland, hat aber nur etwa halb soviele Einwohner. Politisch wurde Kenia 1963 unabhängig von Großbritannien und ist seit 2010 in 47 Countys (Bezirke) unterteilt, die halbautonom jeweils von einem gewählten Gouverneur regiert werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt mit 64 Jahren rund 16 Jahre unterhalb der Lebenserwartung hierzulande. Klimatisch ist Kenia ein absolutes Urlaubsparadies für alle, die es warm mögen: Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt rund 29 Grad, in der Nacht sind es noch 18 Grad. Das Wasser lädt mit 26 Grad zum Baden ein und mit acht Stunden Sonne am Tag ist das Land also ideal für alle, die dem (Nord-)deutschen Wetter entfliehen möchten. Aber nun zurück zu unseren Auswanderern nach Mtwapa, das liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Mombasa.

„Für Marion und mich stand fest, dass wir irgendwann mal in ein anderes Land gehen, um dort unser Rentnerleben zu genießen. Wir hatten beide gute Jobs in Deutschland und waren mit unserem damaligen Leben sehr zufrieden, es war alles bestens!“, berichtet uns Karl-Heinz. „Es war dann an einem Sonntag Mittag als wir vom Sport nach Hause kamen und zu meinen Eltern in die Wohnung gingen. Wir hatten mit ihnen zusammen ein Zwei-Familien-Haus gebaut.“ Die Mutter von Karl-Heinz war schon viele Jahre krank gewesen und konnte dort behindertengerecht wohnen. Nun fanden unsere Auswanderer sie nicht ansprechbar vor. „Es war überraschend für uns. Wir wussten, dass sie nicht mehr lange zu leben hatte, aber dass es so schnell ging, hatten wir nicht gedacht.“, schildert Karl-Heinz die Erlebnisse. In den folgenden Tagen, in denen der Auswanderer nicht von der Seite seiner Mutter wich, erholte sie sich noch einmal, und die beiden konnten sich noch einmal austauschen, soweit ihr dies möglich war. Nachdem sie kurz darauf verstarb, fassten Marion und Karl-Heinz den Entschluss, mit der Verwirklichung ihres Traumes nicht erst bis ins Rentenalter zu warten. Das war im Februar 2007. Dass es alles noch schneller gehen sollte, als es sich das Paar gedacht hatte, wurde durch die nachfolgenden tragisch-schicksalhaften Ereignisse bedingt: „Nun wurde mein Vater sehr krank. Er und meine Mutter waren [...] miteinander vereint. Und was ich befürchtet hatte, sollte eintreffen. Einer kann ohne den Anderen nicht sein.“ In Folge dieser tragischen Wendung kündigte Marion ihren Job und kümmerte sich fortan um ihren Schwiegervater. Als sie es alleine nicht mehr bewerkstelligen konnte, reichte Karl-Heinz Urlaub ein, um für seine Frau und seinen Vater da zu sein. Ihn in ein Heim einzuweisen kam für beide nie in Frage. Als sich Karl-Heinz schließlich von seiner Arbeit freistellen lassen wollte, um für seinen Vater da zu sein, stieß er auf Unverständnis seines Personalchefs. „Der meinte zu mir: >Bringen Sie Ihren Alten ins Heim und kommen Sie wieder zur Arbeit.<. Als ich ihm dann sagte, dass er am Folgetag meine Kündigung erhalten würde, hatte er damit nicht gerechnet.“, so Karl-Heinz. „Ja, was keiner wissen konnte war, dass mein Vater zwei Wochen später auch verstarb. So standen wir Ende 2007 beide ohne Arbeit da und waren uns einig, dass nun der Zeitpunkt gekommen war Deutschland zu verlassen.“
Weiter lesen auf:
www.lavendula.press

3 Kommentare

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das ist gut ich werde im oktober 2016 auch nach mombasa reisen ich war schon 10 monate dort es so schoen dort
oh das freut mich aber, es soll schon toll da sein, liebe grüße birte
danke birte
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