New York Empire State Building
New York Empire State BuildingFoto-Quelle: Pixabay

Die USA geruhsam entdecken — Unsere Tipps

Service Tipp
Beitrag von Service Tipp

Viele Menschen setzen sich das Ziel, die USA einmal im Leben in aller Ruhe zu bereisen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist schließlich in den Medien stets präsent und löst dadurch schnell Sehnsüchte aus. Doch worauf ist zu achten, um diesen Plan erfolgreich in die Tat umsetzen zu können? Wir lenken den Blick auf einige Tipps für die gelungene Reise.

Schwerpunkte setzen


Im für eine Reise typischen Zeitraum ist es nicht möglich, alle Facetten des Landes kennenzulernen. Um sich selbst einen unnötig hohen Druck während der Reise zu ersparen, ist es sehr zu empfehlen, ganz gezielt den einen oder anderen Schwerpunkt zu setzen. So lassen sich Regionen auswählen, die in den eigenen Planungen nicht fehlen dürfen. Wer sich im Anschluss die Zeit nimmt, dort einige Tage zu verweilen und in das Leben vor Ort einzutauchen, nimmt am Ende mehr Erlebnisse aus der Reise mit, als dies bei stetigen schnellen Ortswechseln je möglich gewesen wäre.

Im eigenen Tempo reisen


Die Reisebranche bietet in diesen Tagen zahlreiche Möglichkeiten, um eine Reise zu buchen. Dies beginnt mit der Rundreise, die zwar organisatorische Aufgaben auf ein Minimum reduziert, dafür jedoch einem strikten Takt folgt. Im Gegensatz dazu kann es sich lohnen, die USA im eigenen Tempo zu bereisen. Befreit von Reservierungen und möglicherweise ausgebuchten Hotels ist dies an Bord eines Wohnmobils bis heute möglich. Die günstige Alternative ist, vor Ort ein passendes Fahrzeug zu mieten. Mehr Infos zu den passenden Angeboten finden Sie etwa auf dieser Seite.

Wer selbst ein Wohnmobil besitzt, kann dieses zudem in die USA verschiffen lassen. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Akt, der nur für längere Reisen zu empfehlen ist. Denn bereits der Transport des Fahrzeugs kann mit rund 10.000 US-Dollar zu Buche schlagen. In den USA hat das Camping eine lange Tradition. In den meisten Staaten fällt es aus diesem Grund nicht schwer, passende Campingplätze zu finden, um dort die Nacht zu verbringen. Dies gilt für den Sonnenstaat Florida ebenso, wie für den mittleren Westen oder die historisch bedeutsame Ostküste.

Stadt, Strand und Nationalpark


Doch wie sollte die eigene Reise nun angelegt sein, um sich einen möglichst vielseitigen Eindruck von der Stadt verschaffen zu können? Tatsächlich vereinen die USA zahlreiche unterschiedliche Landschaften und Lebenswelten. Zumindest eine große Metropole sollte sich deshalb auf der eigenen Reiseroute befinden. Am häufigsten rücken dafür das malerische San Francisco, Chicago oder die pulsierende Metropole New York in den Vordergrund. Innerhalb weniger Stunden ist es möglich, sich einen Eindruck von diesen besonderen Orten zu machen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten von internationaler Bekanntheit zu erkunden.

Darüber hinaus bietet sich in den Vereinigten Staaten auch die Grundlage, um einen ruhigen Badeurlaub verbringen zu können. Dafür hält einerseits das weit entfernte Kalifornien die passenden Küsten bereit. Noch mehr auf diese Karte setzt der Staat Florida, wo perfekt ausgestattete Ressorts ebenso zu finden sind, wie unbebaute und wenig besuchte Strandabschnitte, die zum Baden einladen.

Die Natur der USA lässt sich wiederum in den großen Nationalparks entdecken. Hier ist es im Vorfeld kaum möglich, eine Auswahl nach bestimmten Kriterien zu treffen. Zu sehr zeichnet sich jeder der großen Parks durch individuelle Besonderheiten aus. Berühmt ist etwa der Yellow Stone Nationalpark mit seiner faszinierenden Flora und Fauna. Auf der anderen Seite bieten die Nationalparks in Utah die Möglichkeit, eine besondere Vielfalt an Gesteinsformationen zu erkunden, welche der Wind im Laufe von hunderttausenden Jahren schuf. Etwas grüner sind die Eindrücke, welche von den Nationalparks Kaliforniens ausgehen. Diese sind bisweilen dicht bewaldet und bilden auf diese Weise einen besonderen Kontrast zu der städtischen Lebenswelt, die sich in Amerika vielfach entdecken lässt.

Zahlen sind leicht rückläufig


Trotz der vielseitigen Möglichkeiten, welche die USA im Rahmen einer Reise zu bieten haben, sind die Touristenzahlen in diesen Tagen leicht rückläufig. Vor allem die Zeit der politischen Unsicherheiten trug zuletzt einen Teil zu dieser Entwicklung bei. Dennoch stehen die Vereinigten Staaten noch immer unter den Top 5 der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen. In der Vergangenheit arbeiteten beide Länder daran, diese Beziehung weiter zu stärken. So wurde etwa das klassische Visum durch das elektronische ESTA abgelöst. Reisende haben auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Genehmigung für die Einreise in die USA direkt im Internet zu beantragen und den Prozess binnen weniger Minuten gegen eine kleine Gebühr abzuschließen. Diese Genehmigung reicht aus, um eine etwas längere Rundreise in den USA zu genießen. Bis zu 90 Tage lang dürfen sich Touristen mit ESTA-Formular letztlich in den Vereinigten Staaten aufhalten. Die Flugtickets müssen jedoch bereits vor der Beantragung gebucht und vorgewiesen werden.

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