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STREIK AUF DEM BAHNHOF IN ESSEN
STREIK AUF DEM BAHNHOF IN ESSENFoto-Quelle: Thomas Bardohl

"DIE BAHNHÖFE IM RUHRGEBIET WERDEN UNVERSTÄNDLICH ZUR UNENDLICHEN GESCHICHTE FÜR PENDLER"

Beitrag von wize.life-Nutzer

Liebe Wize-Life Leserinnen und Leser,
in Essen am Hauptbahnhof am Tag des Warnstreiks läuft alles durcheinander. Wer sich keinen Platz besorgen kann, der steht vor der Bäckerei, oder dem Kiosk. Freundlich beantwortet eine Bahnmitarbeiterin die Fragen der bereits aufgebrachten Pendler. Die Fragen berufen sich darauf wann es wieder los geht oder fährt gar nichts mehr und was ist mit dem ICE nach Düsseldorf? Es ist nun mal gerechter Weise viel Unverständnis da, wobei auch viele diskutieren wann und wo die Züge wohl wieder losfahren werden? Einige wollen von Essen nach Dortmund und warten schon zwei Stunden und sie finden das nicht so cool. Wenn sie den Streik wenigstens ein paar Tage vorher angekündigt hätten, doch dem war nicht so! Einige sagen, das wenn Sie es vorher gewusst hätten, dann könnten Sie ihre Arbeit von Zuhause erledigen. Doch dem war leider nicht so. Immer wieder gibt es von der Bahnhofs-Direktion Durchsagen über den Lautsprecher, das der Zugverkehr bundesweit eingestellt wurde. Die Reisenden die ich gesehen habe, beachten das kaum und viele spielen mit Ihren Handys, schreiben Nachrichten oder durchsuchen die Bahn-Apps. nach Infos. Zudem ist auf den Autobahnen in NRW, ein Stau von 440 Kilometer entstanden. Ich frage einige nach Ihrer Meinung und einige finden es nicht angenehm, aber was wollen Sie auch machen. Die Leute haben ja Recht zu streiken, denn durch dauernde Bauarbeiten an der Bahn führt dieses häufig zu Verspätungen. Man muss einfach oft zu lange warten, erzählte mir eine ältere Dame am Bahnhof. Und was hat sie gemacht:" Sie läuft herum um sich warm zu halten, das einzig vernünftige in der Situation. Am Bochumer Hauptbahnhof sah es nicht anders aus, denn es trifft wie immer die falschen. Eine Dame erzählte mir, sie müsse nach Düsseldorf zu arbeit und hat nicht die Möglichkeit, auf ein Auto umzusteigen. Sie kommt deshalb viel zu spät und schafft es erst gar nicht. Sie hat Glück das Ihr Arbeitgeber Verständnis hat. Grundsätzlich haben Pendler Verständnis für den Streik. "Aber das Chaos steht in keinem Verhältnis zu dem was am Ende dabei heraus kommt!" Der Kundenberater im öffentlichem Nahverkehr, aber der auch nicht weg kommt äußert sich so:" Die Streikenden haben doch keine andere Möglichkeit, auf Ihre Forderungen aufmerksam zu machen?" Der Essener Hauptbahnhof ist schwer zu erreichen, wer es eben kann weicht auf die Straßenbahn aus, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Sie steigen im Hauptbahnhof Gelsenkirchen in die Straßenbahn , die durch Gelsenkirchen und dem Essener Norden zum Hauptbahnhof Essen ruckelt. Statt wie üblich zehn Minuten dauert die Fahrt mit der Überfüllten Bahn fast 40 Minuten. Das war sicher noch nicht das Ende, mit Blick und Hinsicht auf die Streiks. Umsteigen aufs Auto? Nicht wirklich ratsam und hilfreich wie an einem Tag wie diesem. Denn Die Autobahnen sind voll und fahren nur Schritttempo. Die Blechlawinen reihen sich auf den Autobahnen durch NRW. Eine unendliche Geschichte für Menschen die auf die Bahn angewiesen sind, denn Sie sind es auf deren Rücken der Streik ausgetragen wird. Ist das Fair? Ich sage nein , schöne Grüße Euer Thomas Bardohl

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