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Behörden starten Rückruf von Medikamenten - 9 Bundesländer betroffen

Behörden starten Rückruf von Medikamenten - 9 Bundesländer betroffen

News Team
22.07.2018, 10:41 Uhr
Beitrag von News Team

Ein brandenburgischer Pharmabetrieb steht im Verdacht, unwirksame Medikamente gegen Krebs in Deutschland vertrieben zu haben. Die Arznei soll ein griechischer Unternehmen geliefert haben, nach dem sie dort aus Krankenhäusern gestohlen wurde. Betroffen sind zehn Medikamente, die in neun Bundesländern verkauft wurden.

Dies geht aus einer Rückruf-Liste hervor, die das brandenburgische Gesundheitsministerium im Internet veröffentlich hat. Offenbar sollen die Medikamente offiziellen Angaben zufolge unter anderem auf dem Athener Fischmarkt zwischengelagert wurden. Die Arznei wurde anschließend über Kuriere nach Deutschland gebracht und dann vom brandenburgischen Betrieb Lunapharm vertrieben.

„Eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit“

Nun befürchten die griechischen und deutschen Gesundheitsbehörden, die Arznei könnte unwirksam sein, weil die Kühl- und Lagervorschriften nicht eingehalten worden sind. Zu dem Vorfall soll sich nach einem Bericht des Handelsblatts auch die griechische Polizei schon im Mai 2018 geäußert haben. Einem Sprecher zufolge seien die Medikamente „eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit“.

Obwohl schon Ende 2016 Hinweise auf Unregelmäßigkeiten vorlagen, riefen die Behörden in Brandenburg erst diese Woche das Medikament zurück. Zunächst soll es mehrere Gespräche zwischen der Staatsanwaltschaft und Lunapharm gegeben haben. Als sich der Verdacht erhärtete, griffen die Behörden ein. Lunapharm wurde außerdem die Betriebserlaubnis entzogen.

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Neun Bundesländer betroffen

Dem Handelsblatt zufolge belieferte Lunapharm zwischen 2015 und 2017 Pharmahändler und Apotheken in neun deutschen Bundesländern. Betroffen seien Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die griechischen Behörden gehen von zehn betroffenen Arzneien bei bis zu 14.000 Packungen aus.

In einer Stellungnahme rät das brandenburgische Gesundheitsministerium Patienten dazu, die im Internet veröffentlichten Listen zu überprüfen. Bei Übereinstimmung soll der Arzt oder die Ärztin kontaktiert werden. Anhand der Herstellungsdokumentation können außerdem auch Apotheken nachvollziehen, ob die von ihnen verkauften Arzneimittel betroffen sind.

Die Stellungnahme des brandenburgischen Gesundheitsministeriums und die entsprechenden Listen finden Sie hier.

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20 Kommentare

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Hört man unseren selbsternannten Fachminister so ist alles in bester Ordnung! Nein man weis das Medikamente in Asien und Indien gepanscht, gestreckt und überteuert an uns verkauft werden. Warum müssen eigentlich immer alle Patente die z.B. an unseren Unis entwickelt und erforscht wurden ins Ausland verkauft werden? Wichtige Medikamente gehören in Staatliche Institutionen und nicht in die Hand von Spekulanten. Ich sage und ich bleibe dabei, Gesundheit und Pflege gehören nicht in die Hände von Spekulanten und kriminellen Industrien. Aber so lange wir von korrupten Politmarionetten regiert werden wird sich auch nichts ändern. Was ist das nur für ein Land geworden? Gegen die Abschiebung eines Kriminellen gehen sie auf die Straße, gegen kriminelle Politik und Konzerne sehe ich keinen auf den Straßen.
  • 18.08.2018, 17:15 Uhr
Krankenhäuser in die Hände von Aktionären zu geben, ist ein Verbrechen der Güteklasse 1. In Deutschland befindet sich zur Zeit nicht ein einziger Politiker,
der für mich wählbar wäre. Hüten wir uns vor einem Demagogen, er wird leichtes Spiel haben.
  • 18.08.2018, 17:50 Uhr
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Hallo Hans Simon,
das macht aber wenig Sinn,
es können ja auch Medikamente sein,
die dein Leben verlängern könnten,
  • 16.08.2018, 16:58 Uhr
Magda Hürtgen,
Von den übriggebliebenen 6 000 Medikamenten ist reichlich genügend dabei, um Kranke zu Heilen und Leben zu verlängern.
  • 18.08.2018, 17:56 Uhr
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Einmal im Quartal gehe ich zum Doc, der will ja auch leben,
dann gehe ich in die Apotheke, der Apotheker will ja auch leben,
zu Hause werfe ich alles in die Tonne, ich will ja auch leben.

In Deutschen Apotheken gibt es Ca. 56,000 ( i.w. Sechundfünfzigtausend) verschieden artige Medikamente. Mindestens 90% davon sind vollkommen Überflüssig, Nutzlos, Giftig,
und Krankmachend.
  • 26.07.2018, 17:56 Uhr
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Also wurden diese (sowieso) unnützen Medikamente bereits in X griechischen Krankenhäusern hoffnungsbringend eingesetzt !? Schade dass sie nicht bereits durch "Sondermüllbeauftragte" Griechen gestohlen und beseitigt wurden. Diese ganze Pharmaindustrie ist zum .......
  • 24.07.2018, 17:05 Uhr
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Das Zeug kenne ich sehr gut.
Damit kann man sogar Schiffe versenken.
  • 24.07.2018, 07:00 Uhr
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Ich nehme seit Jahren ein Hochwirksames und billiges Medikament gegen Bluthochdruck.
Der Name ist: Rote Bete und Birnen. Aber nicht weitersagen, sonst wird es zu teuer.
  • 23.07.2018, 07:45 Uhr
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Ich habe mit einer Patientenverfügung die Medikamenten-Einnahme auf maximal drei bis sechs Monate begrenzt, so dass sich der Körper wieder erholen kann, und im Notfall eingenommene Medikamente auch ihre Wirkung entfalten können
  • 22.07.2018, 22:49 Uhr
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Ich nehme Nur Medikamente wo mir Mein Hausarzt Verschreibt und Das sind 6Versiedene und die reichen ist auch Mofium dabei. Die anderen sind nur Bahresgeld für die Farmerindustrie.Es gibt Ja schon für alles Medikamente.
  • 22.07.2018, 22:45 Uhr
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Alle Menschen die von diesen Unregelmäßigkeiten mit den entsprechenden Medikamenten betroffen sind, sollten umgehend zur nächsten Polizeistation gehen, um dort eine Anzeige gegen das Pharmakonzernen wegen Körperverletzung zu erstatten.
  • 22.07.2018, 19:38 Uhr
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Hat jemand Erfahrung mit Visio forte für die Augen ?
  • 22.07.2018, 19:35 Uhr
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