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Nur noch Ruinen: Die Reste der Winterspiele in Sarajevo 1984

Nur noch Ruinen: Die Reste der Winterspiele in Sarajevo 1984

News Team
08.02.2014, 15:57 Uhr
Beitrag von News Team

Die momentan stattfindenden Winterspiele in Sotschi 2014 sind wie immer auch ein politisches Ereignis. Nicht anders war das vor 30 Jahren, als am 8. Februar 1984 die Winterspiele in Sarajevo eröffnet wurden. Es waren die ersten Winterspiele im Ostblock. Zuvor hatten 1980 in Moskau olympische Spiele stattgefunden, die aber von den USA und auch der Bundesrepublik boykottiert worden waren.

Die Winterspielen in Sarajevo im Februar 1984 wurden vor diesem Hintergrund dann auch als direktes sportliches Kräftemessen der beiden politischen Blöcke verstanden, das der Ostblock klar für sich entschied. Die DDR erzielte insgesamt 24 olympische Medallien, darunter 9 Goldmedallien. Die UdSSR folgte auf Platz zwei mit insgesamt 25 Medallien, darunter aber nur 5 Goldmedallien. Die USA folgten mit lediglich 8 Medallien auf Platz drei. Das lag nicht zuletzt an den großartigen Leistungen der DDR-Athletin Katarina Witt im Eiskunstlauf und ihres Kollegen, dem Schispringer Jens Weißflog.

Heute, 30 Jahre später, sind von den Sportanlagen nur noch Ruinen übrig. Im Bosnienkrieg wurden auch die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele in Sarajevo zum Kriegsschauplatz und blieben danach ihrem Verfall überlassen. Die Farbe, mit dem das Maskottchen Vučko an die Wände gemalt war, blättert ab.

Bleibt zu Hoffen, dass der olympische Glanz in Sotschi länger als in Sarajevo erhalten bleibt.

1 Kommentar

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Es bleibt abzuwarten, ob es den olympischen Glanz in Sotschi überhaupt geben wird.
  • 08.02.2014, 20:42 Uhr
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