Für die ARD in Russland: VdK-Mitglied und 16-facher Paralympics-Gewinner Ger ...
Für die ARD in Russland: VdK-Mitglied und 16-facher Paralympics-Gewinner Gerd Schönfelder.Foto-Quelle: Bayerischer Rundfunk/Natasha-I. Heuse

Paralympische Winterspiele in ARD und ZDF

Sozialverband VdK Bayern e.V.

VdKler Gerd Schönfelder als TV-Experte in Sotschi

So ausführlich wie noch nie werden ARD und ZDF von den Paralympischen Winterspielen in Sotschi berichten. Als Alpin-Fachmann für das Erste ist der 16-fache Paralympics-Gewinner und VdK-Mitglied Gerd Schönfelder dabei. Mehr als 20 Stunden lang werden ARD und ZDF die Paralympics übertragen.

Am 7. März wird das Zweite ab 16.45 Uhr live die Eröffnungsfeier aus Sotschi präsentieren. An den folgenden vier Tagen berichtet das ZDF morgens und nachmittags jeweils ein bis zwei Stunden. Am Mittwoch übernimmt das Erste und zeigt bis zum Schlusstag die Wettbewerbe auf Schnee und Eis.

Bei den Alpinwettbewerben ist VdK-Mitglied Gerd Schönfelder als Experte dabei. Der 43-jährige Oberpfälzer ist der erfolgreichste deutsche Athlet bei Paralympischen Winterspielen: Von 1992 bis 2010 gewann er insgesamt 16 Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen. Die Schlussfeier am 16. März zeigt das Erste live von 18 bis 20 Uhr.

Erstmals übertragen ARD und ZDF alle Entscheidungen live im Internet. Auf www.zdfsport.de und www.sportschau.de bieten sie parallel zwei Livestreams an, auf denen die Zuschauer Rollstuhl-Curling, Biathlon, Langlauf, Ski alpin sowie die Duelle im Schlitten-Eishockey verfolgen können. Hier gibt es zusätzliche Informationen wie Startreihenfolge und Biografien der Paralympics-Teilnehmer.

Die ARD-Radiosender werden ebenfalls von den Winterspielen berichten – allen voran die Infowellen wie B5 aktuell, Deutschlandfunk und NDR Info, erläutert Hörfunk-Teamchef Fritz Häring. „Die Paralympics haben sich mittlerweile emanzipiert“, sagt ZDF-Teamchef Peter Kaadtmann. „Das ist eine große, veritable Sportveranstaltung, die wir gerne zeigen.“

Die Paralympischen Winterspiele sind mittlerweile auch zuschauerfreundlicher geworden. So gibt es nur noch drei verschiedene Startklassen: sitzend, stehend und sehbehindert. Der Grad der Behinderung wird nun bei der Zeitnahme berücksichtigt – die Uhr läuft entsprechend langsamer oder schneller. (hei)

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