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Schreiben ist Handwerk …

Schreiben ist Handwerk …

06.03.2014, 18:56 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Es gibt viele Gründe, einen Text zu verfassen. Umfangreiche Texte entstehen in Redaktionen oder in Schreibwerkstätten, die man braucht, um z. B. mit mehreren Wissenschaftlern ein wissenschafliches Werk auszuarbeiten.
Aber auch im Bereich des „Kreativen Schreiben“ (also mit dem, was man „persönlich“ nennt oder als Hobby bezeichnen mag) sind diese Schreibwerkstätten ein gutes Instrument. Denn Schreiben ist nicht nur Phantasie oder Talent – Schreiben ist Handwerk, das von bestimmten Regeln geführt wird. Durch Berücksichtigung dieser handwerklichen Regeln lässt sich die Qualität von Texten nicht unerheblich steigern.
„Schreibwerkstatt“ ist oft ein wesentlicher Schritt für den, der seine Texte das erste Mal zeigt. In der Regel besteht diese Schreibwerkstatt aus Menschen, die gerade beginnen, und solchen, die ihren Beginn schon mehr oder weniger länger hinter sich haben – also Erfahrung haben. Diese Erfahrenen werden dem Neuen zwar respektvoll begegnen und ihm vielleicht sogar Mut machen und ihn fördern – doch anerkennen werden sie ihn wohl nur dann, wenn Substanz und Bereitschaft zu erkennen sind.
Das Angenehme ist, dass jeder der Erfahrenen einen anderen Blick auf den Text hat und inhaltlich verschiedene Schwerpunkte setzt So wird Kritik formuliert, die den „frischen“ Autoren auf Dinge hinweist, die er nicht sieht oder nicht sehen kann oder er bekommt Tipps für einen anderen Umgang mit seinem Stoff. Nichts davon muss richtig sein, denn es ist über Fachliches hinaus oft recht persönlich und Einstellungssache – aber immer auch können wertvolle Hinweise darin stecken.
Eine Schreibwerkstatt lebt von der Kritik – vom Geben und vom Annehmen gleichermaßen. Und sie kann „reich“ machen, denn die Eindrücke aus den Texten sind vielfältig und manchmal erstaunlich. Der, der hinzugelernt hat (nicht, weil andere ihn kritisierten, sondern weil er zugehört hat) spürt nach einiger Zeit vielleicht etwas davon, wie es ist, zu „gewinnen“

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20 Kommentare

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Lieber Robert,
die Schreibwerkstatt hat mich von Anfang an interessiert, aber ich kam da mit dem "Finden" nicht zurecht, ein Problem, das du, wie ich mich aus einem Kommentar erinnere, anfangs auch hattest.
Wenn mir also mal einer erklären könnte, wie man da mit macht, wäre ich dankbar.
L.G.
  • 07.03.2014, 08:57 Uhr
Gehst du hier hin, Renate, und "merkst" dir das Thema

https://www.seniorbook.de/thema/schreibwerkstatt
  • 07.03.2014, 09:01 Uhr
Danke dir!
  • 07.03.2014, 09:10 Uhr
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Robert, besser kann man es nicht beschreiben, danke!
  • 06.03.2014, 22:08 Uhr
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Zum Handwerk gehört auch ein fehlerfreies Schreiben
  • 06.03.2014, 20:06 Uhr
Bekommt kaum einer hin, darum gibt es Lektoren. Die wären sonst arbeitslos.
  • 06.03.2014, 22:28 Uhr
Hier kann kaum jemand fehlerfrei schreiben? Na dann gute Nacht....
  • 06.03.2014, 22:41 Uhr
Dein Anspruch ist "ungesund", Friedhelm. Wie - stellst du dir vor - soll sich ein Legastheniker fehlerfrei ausdrücken? Oder ein Fremdsprachler? In erster Linie finde ich es wichtiger, ihn sagen zu lassen, was er sagen will.
  • 06.03.2014, 23:42 Uhr
Was für mich "ungesund" ist, laß bitte meine Sorge sein.

Natürlich kann man Ausnahmen machen,aber eure Werkstatt besteht wohl kaum aus Migranten und Legasthenikern.

Das Niveau sinkt mit den merkwürdigsten Begründungen,sogar der Duden beugt sich diesem Trend.
  • 06.03.2014, 23:52 Uhr
Nein, nicht ungesund für dich, sondern ungesund für die Textauswahl. Es wird dir so manches gute Stück entgehen, wenn du nach Rechtschreibung auswählst
Fakt ist, dass es hier Legastheniker gibt. Die Häme mit den Migrantinnen ist unangebracht, denn Fakt ist auch, dass es hier Fremdsprachler gibt. Eine "unserer" Autoren beispielsweise ist Amerikanerin. Technisch ist es heute durchaus schon möglich, sich auch aus Florida an der Schreibwerkstatt zu beteiligen, ohne nach Deutschland immigrieren zu müssen. Da sie ihre Texte hier zeigen möchte finde ich ihr Bemühen, sie auf Deutsch einzustellen, eher bemerkenswert als abwertungswürdig.
Außerdem übersiehst du, dass korrekte Rechtschreibung nicht Zugangsvoraussetzung für eine Schreibwerkstatt ist, sondern (auch) in der Schreibwerkstatt erarbeitet werden kann.
  • 07.03.2014, 08:21 Uhr
Wo bitte siehst du Häme mit den Migrantinnen und wo liegt in diesem Zusammenhang der Unterschied zwischen Migranten und Fremdsprachlern,abgesehen von deinem sicher eher seltenen Beispiel?
Wenn Martin sagt: "bekommt kaum einer hin",bin ich entsetzt.
  • 07.03.2014, 18:39 Uhr
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Vielen Dank, Robert. Sehr treffend formuliert.
  • 06.03.2014, 18:59 Uhr
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Ich denke, eine gute Basis, für alle Schreibinteressierten.
  • 06.03.2014, 18:16 Uhr
  • 06.03.2014, 22:09 Uhr
Danke Peter!
  • 06.03.2014, 22:10 Uhr
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ganz behutsam versucht Robert die Wogen zu glätten damit wir auf der Seite der Gewinner stehen
  • 06.03.2014, 17:29 Uhr
Naja letztendlich können wir ja alle profitieren.
Wenn wir's richtig machen.
  • 06.03.2014, 17:41 Uhr
sag ich doch
  • 06.03.2014, 17:44 Uhr
Nicht entmutigen lassen! Es geht weiter, es wird besser!
  • 06.03.2014, 22:09 Uhr
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