Das Gehirn bewegen- was für ein Quatsch!
Das Gehirn bewegen- was für ein Quatsch!Foto-Quelle: © 2013 Willie B. Thomas

Das Gehirn bewegen- was für ein Quatsch!

Der Gehirnsportler
Beitrag von Der Gehirnsportler

Tatsächlich?
Betrachten wir das Leben ungeschminkt aus der Sicht unseres wichtigsten Organs, unseres Gehirns!
Wir fragen nach warum nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn bewegt werden muss!
So lauten die 10 Antworten!
1. Weil der Arbeitsalltag kaum noch Neues bietet. Er besteht zu einem Großteil aus Routine.
2. Weil sehr wenige Menschen Zeit oder Lust haben, sich mit Neuem zu beschäftigen, z.B.: neue Sprachen lernen.
3. Weil Bekanntes, wie z.B. Sudoku auf Dauer kein "Gehirnfutter", sondern eher "Fast Food" darstellt.
4. Weil die Hobbies zu wenig gewechselt werden. Nur Kreuzworträtseln langweilt das Gehirn auf Dauer!
5. Weil auch Architekten nicht automatisch gute Klavierspieler sind und umgekehrt gilt das Gleiche!
6. Weil zu viele Menschen sich lieber entspannen wollen, statt sich geistig anspruchsvoll zu beschäftigen.
7. Weil zu viele Gehirne vor allem ab 50 aufwärts eher unter Unterforderung statt unter Überforderung leiden und somit verkümmern.
8. Sport ist super- aber z.B. Laufen kann auf Dauer für das Gehirn auch zu einseitig werden. Es hungert nach aufregenden und neuen Inputs!
9. Weil keiner sich bewusst ist, dass unser Denken nicht durch das "Erledigen der Hausaufgaben", sondern durch Bewegungen entstanden ist! Alles was das Gehirn an Aufgaben an den Körper weiter gibt, sind zum größten Teil Muskelarbeitsaufträge! Gehen, Sitzen, Schreiben, Lesen, Hören, Greifen, Sehen, Riechen usw.!
Was würde sich das Gehirn wünschen?
Denksportaufgaben nur mit dem Kopf lösen ist der falsche Weg! Grund: Zu einseitig, zu kopflastig! Das Gehirn will nicht nur ruhig denken, sondern auch aktiv bewegt werden. Es will sich spielen, es will virtuelle Bilder drehen.. und alles ohne Computer!!!
Kleine Kostprobe? www.mohrmartina.de
10. Dass sportliches Training ohne selbst erzeugte Motivationsriegel nur halb so gut wirken, das weiß auch Maria Höfl- Riesch, unser Goldmädl. Sie bäckt sich im wahrsten Sinne des Wortes ihre Riegel selber. So schafft sie es, dass sie im Wettkampf und nicht im Training auf dem Siegerpodest steht! Warum sollte man dieses Rezept nicht auch für sich im Alltag nutzen. Vor allem, wenn es der Psyche hilft stabiler und selbstbewusster zu werden und somit das Gehirn deutlich besser arbeiten kann. Gut wäre es, wenn jeder seine eigene individuelle Motivationseinheit auf seinem Nachtkästchen liegen hätte.

Fazit: Das Gehirn braucht mehr als das, was wir im Alltag ihm anbieten können. Dazu fehlt oft die nötige Zeit und Energie. Doch es gibt eine einfache Lösung! www.mohrmartina.de Testen Sie!

Infos zur Autorin:
Martina Mohr ist Gymnasiallehrerin für Sport und Katholische Religion, sie lebt und arbeitet in Bayern. Ihre fachliche Qualifikation schöpft sie aus ihrer Arbeit mit wissenschaftlichen Studien sowie aus ihren Erfahrungen als Pädagogin, Trainerin für Reha- Sport und Rückenschule und als Trainerin für Autogenes Training. Durch ihre Arbeit erkannte sie, wie wichtig Bewegungen (motorische und geistige Bewegungen) und ein klarer Geist für das Gehirn sind. Aus dieser Erkenntnis entwickelte sie seit 2009 eine neue Technik, wie man zeitsparend und selbständig das eigene Gehirn trainieren kann.

Mit dem Buch "Der Gehirnsportler" brachte sie Denksport, Bewegung und Psychologie zusammen, damit gelang ihr ein Durchbruch. Seither lautet ihr Motto: Bewege Dein Gehirn! Hier tanken Sie auf!
Referenzen: DMSG, Rudi Assauer Initiative, Mampa usw.

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