Sport im Alter
Sport im Alter

Kein Medikament wirkt so gut wie Sport - neue SB-Gruppe Sport 50plus

Christine Kammerer
Beitrag von Christine Kammerer

In der Entwicklungsgeschichte des Menschen spielte Bewegung eine zentrale Rolle. Die Jäger und Sammler der Urzeit bewegten sich täglich viel und intensiv. Sie liefen oft lange Strecken, sie kletterten und schwammen. Deswegen ist unser Körper auch heute noch auf Bewegung ausgerichtet – nicht auf Sitzen oder Liegen.

Warum wir uns bewegen sollten:

Unsere körpereigenen Systeme wie Knochen und Muskeln werden nur dann mit den notwendigen Nährstoffen versorgt, wenn sie in regelmäßigen Abständen bewegt und belastet werden. Die Belastungsreize dienen also der Gesunderhaltung des Körpers bis ins hohe Alter.

Was passiert, wenn wir keinen Sport treiben?

  • Einige Dinge entwickeln sich regelrecht zurück - zum Beispiel das Skelettsystem: Ein Gelenkknorpel hat wichtige Funktionen bei der Dämpfung und beim Gleiten des Gelenks. Er sorgt dafür, dass mechanische Bewegungen reibungslos ablaufen. Er ist auf Bewegung angewiesen, um gut zu funktionieren. Wenn wir uns aber nicht bewegen, dann bildet sich das Knorpel-Gewebe zurück. In der Folge entsteht eine schmerzhafte Arthrose, bei der die Knochen in den Gelenken aufeinander reiben.
  • Weil wir evolutionsbedingt sehr viel Energie für Bewegung benötigten, ist unser Körper immer bestrebt, Fettreserven anzulegen. Er legt diese Reserven auch dann an, wenn wir uns wenig bewegen. Dann werden sie allerdings nicht verbraucht, sondern eingelagert - wir werden schlicht dicker und das belastet wiederum unser Herz-Kreislaufsystem.
  • Die Leistungsfähigkeit lässt deutlich nach und dieser Verlust ist nicht etwa auf die biologische Alterung zurückzuführen, sondern ausschließlich auf eine inaktive Lebensweise: wir verlieren 20 bis 40 Prozent unserer Muskelmasse zwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahr und die Ausdauerleistung nimmt ab dem 30. Lebensjahr um bis zu 15 Prozent pro Jahrzehnt ab.

Und das passiert, wenn wir Sport treiben:

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Senioren durch ein gezieltes Krafttraining das Leistungsniveau eines untrainierten 20- bis 30-Jährigen erreichen können. Ähnliches gilt auch für die Ausdauer. Wer regelmäßig trainiert, profitiert nach einer gewissen Zeit - unabhängig vom Einstiegsalter - von allen positiven Effekten. Regelmäßiges Training

  • schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall,
  • fördert den Stoffwechsel,
  • hält den Geist fit,
  • stärkt die Knochen,
  • beugt Stürzen vor,
  • sorgt für besseren Schlaf,
  • macht gute Laune und
  • verlängert das Leben.

Mitmachen!

In der Gruppe Sport 50plus können wir unsere Erfahrungen austauschen, und uns gegenseitig mit interessanten Anregungen und Informationen zum versorgen.