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Klassiker im Fußball: Deutschland gegen die Niederlage war noch nie langweil ...
Klassiker im Fußball: Deutschland gegen die Niederlage war noch nie langweilig

Anzeige: Deutschland - Holland: Erinnert ihr euch noch an München 74, Hamburg 88 und Mailand 90?

News Team
Beitrag von News Team

Feindschaft wäre übertrieben, Freundschaft das falsche Wort. Fest steht: Wenn am 19. November in der Arena auf Schalke die Nationalmannschaften von Deutschland und Niederlande aufeinandertreffen, dann ist das mehr als nur ein Fußballspiel. Dann brennt die Hütte. Dann sind Emotion und Leidenschaft genauso wichtig wie Technik und Taktik. Dann heißt es 90 Minuten Vollgas. Auf dem Platz, auf der Tribüne, vorm Fernseher.

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Wer die Brisanz dieses fußballerischen Hochamts verstehen will, muss zunächst einen Blick in die jüngere Vergangenheit werfen.

Erinnert ihr euch noch an diese 3 herausragenden Duelle?

- 7. Juli 1974: WM-Finale in München

Weltmeisterschaft im eigenen Land. Die deutsche Elf um Beckenbauer, Meier, Müller, Breitner und Co. steht im Münchner Olympiastadion im Finale gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft jener Zeit um den fantastischen Holland-Star Johan Cruyff.

Alle Tore fallen in der ersten Halbzeit:

Nur kurz nach Anpfiff zieht Cruyff in den Strafraum und wird dort von Hoeneß gefoult.

0:1 Neeskens (2. Minute, Foulelfmeter)

Hölzenbein wird im Strafraum der Holländer gelegt. Der Schiri pfeift. Noch heute gilt der Pfiff bei unseren Nachbarn als Fehlentscheidung und das Foul als "Schwalbe".

1:1 Breitner (25., Foulelfmeter)

Bis zur Halbzeitpause ist es nicht mehr lang. Bonhof flankt, Müller stoppt den Ball mit dem Rücken zum Tor. Der Bayern-Stürmer dreht sich und schießt die Kugel an Torhüter Jongbloed vorbei in die Maschen.

2:1 Müller (43.)

Für den Gewinn des Weltmeistertitels erhalten die deutschen Nationalspieler je 60.000 Mark und einen VW Käfer.

Pressestimmen zum Spiel:

Der Pokal ging nach Deutschland, der Ruhm jedoch an die holländische Mannschaft.

Corriere dello Sport, Italien

Holland musste teuer bezahlen für Arroganz und Dummheit.

Daily Telegraph, England

Wenn die Mannschaft das Anfangstempo durchgehalten hätte, wäre sie Weltmeister geworden.

De Telegraaf, Niederlande

- 21. Juni 1988: EM-Halbfinale in Hamburg

14 Jahre später die Revanche, wieder in Deutschland, wieder ein großes Turnier, diesmal die Europameisterschaft. Im Halbfinale im Volksparkstadion in Hamburg stehen sich die Deutschen mit Matthäus, Brehme, Völler und die Niederländer mit Gullit, van Basten, Rijkaard gegenüber - mit dem besseren Ende für Oranje.

1:0 Matthäus (55. Minute, Foulelfmeter)
1:1 Koeman (74., Foulelfmeter)
2:1 van Basten (89.)

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Holland wird nach einem Sieg im Finale in München gegen Russland schließlich verdient Europameister.

- 24. Juni 1990: WM-Achtelfinale in Mailand

Wieder endet das Spiel 2:1. Klinsmann und Brehme netzen für die Elf von Bundestrainer Franz Beckenbauer ein, ehe Koeman kurz vor Ende durch einen Elfmeter verkürzt. Neben dem Ergebnis wird Fußballfans eine Szene auf ewig in Erinnerung bleiben, die bei keinem Deutschland-Holland-Rückblick fehlt:

Notte italiana im Meazza-Stadion: Wo sonst die ruhmreichen Mailänder Klubs Inter und AC kicken, gerieten an jenem ansonsten wunderbaren Sommerabend Frank Rijkaard und Rudi Völler aneinander. Dutzendfach in Zeitlupe wiederholt sieht der (fach-)kundige Fernsehzuschauer im Gegensatz zum argentinischen Schiri, wie der Holländer dem Deutschen nach einer unberechtigten Roten Karte für beide im Vorbeigehen lamaartig ins lockige Haar spuckt, was zu reichlich Tumult auf dem Platz führt.

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Das Ende vom Lied ist bekannt: Deutschland holt schließlich im Finale gegen Argentinien den Pott und den dritten Weltmeister-Stern, der 2014 in Brasilien um einen vierten ergänzt wird. Und die Niederlande? Kann ja noch kommen!

Ohne Boateng und ter Stegen am 19. November auf Schalke

Zurück in die Gegenwart: Am letzten Spieltag der Gruppenphase in der Nations League geht es zwischen Deutschland und den Niederlanden "nur" noch um die Ehre. Deutschland steht nach dem Sieg der Holländer am Freitag gegen Frankreich als Absteiger aus der Top-Gruppe A fest. Umso größer ist der Ansporn für die Löw-Elf, das unbefriedigende Fußballjahr 2018 mit einer guten Vorstellung und möglichst einem Sieg abzuschließen. Anpfiff ist am Montagabend um 20.45 Uhr in Gelsenkirchen.

Nicht im Kader ist Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng, der zuletzt im Verein und bei der Klatsche in den Niederlanden Schwächen zeigte. Er bekommt genauso eine Pause wie Barcelonas Keeper Marc-André ter Stegen. Toni Kroos stößt hingegen zum Holland-Spiel zur Mannschaft. Auch wieder im Kader stehen der Ex-Schalker und Neu-Bayer Leon Goretzka und Leverkusens Shooting-Star Kai Havertz, nachdem sie im Oktober noch gefehlt hatten.

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