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Zu hohe Kosten für Rettungseinsatz in Tirol? Zwei Deutsche wollen klagen

Aus Not gerettete Schneeschuh-Wanderer drohen Bergrettern mit Klage - Geht's noch?

Von News Team - Mittwoch, 08.05.2019 - 14:00 Uhr

Trotz erhöhter Lawinengefahr brachen zwei Deutsche zu einer Wanderung im Tallheimer Tal in Tirol auf - und verirrten sich. Zwei Stunden nachdem die Bergwacht alarmiert wurde fand man die beiden. Ein gelungener Einsatz also. Doch nun verklagten die Wanderer die Bergwacht. Der Grund: zu hohe Rettungskosten.

IM VIDEO | Trotz Lawinengefahr aufgebrochen, aber dann meckern


Es herrscht Lawinenwarnstufe 3. Das heißt: erhebliche Gefahr. Trotzdem stapfen zwei Schneeschuhwanderer aus Deutschland an jenem 3. Februar in Zöblen in Tirol los. Doch es kommt wie es kommen musste: Die Wanderer verirren sich und müssen gerettet werden.

15 Mann der Bergrettung Tannheim machen sich auf die Suche, berichtet "Die Krone". Ihr Einsatz verläuft erfolgreich. Nach knapp zweieinhalb Stunden finden sie die durchnässten Wintersportler, versorgen sie, bringen sie zurück.

Alles gut? Von wegen. Denn jetzt wollen die beiden die Bergrettung verklagen, schreibt die Zeitung. Denn die Rechnung sei mit 2261 Euro viel zu hoch. Ihrer Ansicht nach hätten laut "Krone" zwei Retter gereicht.

Die Bergwacht Ruhpolding startete dazu einen Aufruf auf Facebook. Was meint ihr?

4 Kommentare

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Der preis ist viel zu gering für die Rettung! Wer trotz Warnung losläuft, und das nicht nur mal grade um die Ecke, sollte für seine Aroganz zahlen. 15 Helfer, ca 2 stunden Einsatzzeit plus notwendiges Material.
Ergibt 30 Stunden, hier wäre ein Stundenansatz von wenifstens 250 € angemessen, plus grundsumme für Materialkosten, wenigstens 1000 €, zusätzlich die Gefärdung der Retter pauschal 500 €/Einsatzkraft. Entspräche dann 16000 €. Incl. Dummheits und Aroganzzuschlag &
Ich meine dein Preis ist ein wenig hoch gegriffen lieber "Stefan". Allerdings muss ich Dir völlig Recht geben in deiner weiteren Argumentation. Erwähnenswert ist für mich zusätzlich mit deinen Worten ausgedrückt die "Arroganz" dieser Leute in jedweger Hinsicht. Erhöhte Lawinengefahr mit 2 Rettern bei nicht Wissen des Zustandes der "Vermissten" bedeutet keine Eigensicherung der "Suchtrupps". Ebenso die Kontrolle der Ausrüstung usw. Alles in allem ist dies ein "Trinkgeld" wenn man alle Argumente betrachtet. Ich glaube die beiden haben sich das Gehirn durchgefroren oder zu wenig am möglichen Tot "Geschnuppert"
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In Zukunft Vorkasse. Ich wette, dass diese Typen dann jeden Preis zahlen.
Deine Idee ist gar nicht mal so schlecht,denn bei einem Arztbesuch darfst Du ja auch erst einmal deine Krankenversichertenkarte vorlegen. Wenn man den Preis betrachtet dann ist dies eigendlich noch ein Trinkgeld was die beiden da zusätzlich zum Urlaub aufbringen dürfen. Vor allem aus eigener Schuld trotz Lawinenwarnstufe. Was die meisten vergessen, es handelt sich ja nicht um Personen welche sich bei "Nieselwetter im Stadtpark verlaufen haben, hier gilt auch das Prinzip der "Eigensicherung" ähnlich Feuerwehr und Polizei. Ich frage mich nur wieso dieser "Rechtsanwalt" das Mandat angenommen hat ?
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