► Video

Anschlag auf BVB-Bus: Gericht verdonnert Attentäter zu 14 Jahren Haft

News Team
Beitrag von News Team

Wegen des Sprengstoffanschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat das Dortmunder Landgericht den Angeklagten Sergej W. zu 14 Jahren Haft verurteilt. Gut eineinhalb Jahre nach dem Attentat hielt die Strafkammer den Beschuldigten unter anderem des Mordversuchs und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig.


Sergej W. hatte vor dem Attentat am frühen Abend des 11. April 2017 auf einen fallenden Kurs der BORUSSIA-Aktie gewettet. Mit drei Sprengsätzen wollte er bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses zum Champions-League-Heimspiel gegen Ars Monaco Spieler von Borussia-DORTMUND töten und durch einen Absturz der Borussia-Aktie viel Geld verdienen.

Die Anklagevertreter forderten laut der Deutschen Presse-Agentur lebenslange Haft wegen versuchten Mordes. Der in Russland geborene Angeklagte mit deutschem Pass gab die Tat zwar zu, bestritt aber die Tötungsabsicht. Er wollte nur "Angst und Schrecken verbreiten", um mit einem Kurssturz einige zehntausend Euro verdienen.

Bei dem ANSCHLAG erlitt ein Spieler im Inneren des Busses schwere Verletzung am Unterarm, ein vorausfahrender Polizist erlitt ein Knalltrauma und ist heute dienstunfähig.