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Genmanipulierte Babys in China: Krankenhaus schaltet Polizei ein - Deutscher Ethikrat entsetzt

News Team
Beitrag von News Team

Die mutmaßliche Schaffung von genveränderten Designerbabys durch einen Wissenschaftler in CHINA hat die chinesischen Behörden auf den Plan gerufen. Die Nationale Gesundheitskommission kündigte eine "minutiöse Untersuchung" an, ein angeblich an dem Experiment beteiligtes Krankenhaus schaltete die Polizei ein. Auch aus Deutschland gibt es harsche KRITIK.



Die von Jiankui He behauptete Geburt zweier mittels Keimbahneingriffs genetisch veränderter Mädchen stellt nach Auffassung des Deutschen Ethikrates eine ernste Verletzung ethischer Verpflichtungen dar.

"Der Einsatz von Genome-Editing am menschlichen Embryo ist zum jetzigen Zeitpunkt und beim derzeitigen Stand der Technik in keiner Weise zu verantworten, erst recht nicht ohne einen dringenden medizinischen Grund", sagte Peter Dabrock, der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. "Die hier angeblich behandelten Embryonen hätten sich auch ohne einen solchen Eingriff zu gesunden Menschen entwickeln können. Die Menschheit muss ein Mitspracherecht haben. Immerhin handelt es sich um einen Eingriff in die biologische Grundlage des Menschen. Er betrifft ja nicht nur einen Einzelnen, sondern potenziell alle seine Nachkommen. Kurzum: Bei den Experimenten handelt es sich um unverantwortliche Menschenversuche. Die Politik muss sich auf globaler Ebene endlich des Themas annehmen."