wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
► Video

Nach Prügelattacke von 4 jungen Asylbewerbern - Differenzierte Debatte in Amberg

News Team
Beitrag von News Team

Vier betrunkene junge Asylbewerber schlagen am Samstagabend in Amberg wahllos auf Passanten ein - und lösen eine Debatte über Gewalt von Flüchtlingen aus.

92224 Amberg auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

11 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
https://www.facebook.com/juergen.kas...04739057809

ganz interessant:

Die Fakten:
In Amberg schlagen 4 alkoholisierte Jugendliche wahllos auf Passanten ein. Insgesamt 12 Personen werden verletzt. Es handelt sich bei den Personen um Asylbewerber was im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen wird.

In Bottrop und Essen fährt eine Person gezielt in mehrere Personengruppen. Dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Nach der polizeilichen Vernehmung wurde deutlich, dass die Opfer nicht zufällig ausgesucht waren sondern gezielt auf "Ausländer" zugefahren wurde. Der Verdächtige äußert sich rassistisch. Der Täter ist Deutscher auch dies ein Punkt der im weiteren Verlauf noch Berücksichtigung finden wird.

Rechtlich:
Amberg: Juristisch dürfte es sich um eine gefährliche Körpverletzung, strafbar gemäß §223, § 224 StGB handeln und zwar in mehreren Fällen. Zur einfachen Körperverletzung nach § 223 StGB tritt das Regelbeispiel nach §224 ABs I Nr. 4 StGB "mit anderen gemeinschaftlich begangen" hinzu, dass das dazu führt, dass der Strafrahmen sich verschiebt auf mindestens 6 Monate bis zu 5 Jahren Haft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass jeweils die Anwendung des JGG geprüft werden muss.

Juristisch gesehen ist es für die Bewertung der Tat völlig außer Belang ob die Tat von Deutschen oder Nichtdeutschen begangen wurde, denn die Gesetze gelten unterschiedslos für alle Menschen in Deutschland. Bereits hier ist es unfassbar, dass einige Politiker das Gegenteil suggerieren und meinen, dass Asylsuchende schärfer zu beurteilen wären als Deutsche. Dies ist nichts weiter als eine Zweiklassenjustiz, die mit einem Rechtsstaat nichts gemein hat.

Bottrop/ Essen:
Das nutzen eines Fahrzeugs als Waffe wird im Regelfall nach § 315 b StGB als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr geahndet. Hinzu tritt die tateinheitlich verwirklichte gefährliche Körperverletzung nach § 223, §224 StGB. Auch dies wiederum in mehreren Fällen.
Dazu kommt, dass man im Einzelfall von versuchten Totschlag nach § 212 StGB ausgehen muss. Wer mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge fährt nimmt dabei billigend auch den Tod von Menschen in Kauf. Ob dies das Ziel war oder jedenfalls im Kauf genommen wurde macht auf der Ebene der Strafzumessung einen Unterschied. Auch kommt im Einzelfall die Prüfung wegen versuchten Mordes strafbar gem. § 211 StGB in Betracht und zwar aufgrund niedriger Beweggründe. Zu den genannten "sonstigen niedrigen Beweggründen" gehören im Einzelfall auch politische Überzeugungen, die hier eine Rolle gespielt haben könnten. In Betracht kommt dann eine lebenslange Freiheitsstrafe ggf. zusammen mit Sicherungsverwahrung.

Die Debatte:
Es handelt sich um zwei gänzlich verschiedene Fälle, die nicht gegeneinander aufgerechnet werden können und sollten. Beide Taten sind zu verurteilen und müssen verfolgt werden. An dieser Stelle könnte die Debatte aufhören und man dazu übergehen sich zu Fragen warum Menschen solche Taten begehen.

Es kommt anders.
Die Tat in Amberg wird gezielt genutzt um abermals allgemein auf der Klaviatur der Rechtspopulisten zu spielen. Es werden Asylrecht und Gastrecht miteinander vermischt. Beides Sachen die nichts miteinander zu tun haben, da das Asylrecht eben kein Gastrecht ist. (Das Gastrecht ist die befristete und widerrufliche Berechtigung, als Besucher in einer anderen als seiner eigenen Umgebung, besonders in einem Personenkreis, zu dem er nicht fest gehört, zu bestimmten Zwecken vorübergehend anwesend zu sein und die Gastfreundschaft anderer in Anspruch zu nehmen.)

mehr dann im Link.
Mehr ist dazu jetzt eigentlich nicht zu sagen: Differenziert unterschieden - und juristisch sauber bewertet. Und wo ist jetzt das Problem???
ich hab damit kein Problem, aber so einige hier bei wl
Sicherlich sind die Fälle nicht vergleichbar. Das Problem liegt nur im Verhältnis der Relation zu den Populationen. Im Bereich der Straftaten gegen das Leben haben 2017 Zuwanderer einen Anteil von 15 % aller aufgeklärten Straftaten, obwohl sie nicht mal 1,5 % der Bevölkerung darstellen. Selbst auf entsprechende Altersgruppe fixiert, ist die Straffälligkeit auffallend hoch.
( Quelle der Zahlen : Kriminalität im Kontext der Zuwanderung, Bundeslagebild 2017 vom BKA ) und mal wieder : Ein Täter sollte schon vor fast 1 Jahr abgeschoben werden. z.Zeit 18 Jahre alt, d.h. es muss vorher schon einiges passiert sein, denn ansonsten wäre eine Abschiebung mehr oder weniger unmöglich.
Abschiebung ist ja nicht mehr möglich - sobald sie die Grenze überschritten haben. Dann haben wir sie halt - und müssen sie auch behalten - denn egal, woher sie auch kommen mögen: Jede Abschiebung egal wo hin gilt dann als unmöglich - weil sie überall gefährdeter sind als hier. Deshalb schließt sich eine Abschiebung so lange aus, bis sich jemand grade integriert hat - und in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt selbst zu sichern - oder eine qualifizierte Ausbildung anzufangen - denn DANN hat sich das ja mit der "Gefährdung" erledigt. Dann können sie auch wieder da hin, von wo sie geflüchtet sind - wo sie wegen ihrer "Verwestlichung" verfolgt wurden - denn DANN haben sie ja keinen "Asylgrund" mehr. Und wer als noch nicht anerkannter oder abgelehnter "Asylbewerber" straffällig geworden ist, hat ja dann Anspruch auf juristische Resozialisierung - wegen der Humanität und so
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
komisch - Einträge, die dieses Thema brachten, wurden gelöscht.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
...nicht nachvollziehbar.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Na, jedem Deutschen kann so eine Prügelserie in den Kopf kommen! Wahllos auf Leute einprügeln ist doch auch den Deutschen eigen. Das liegt doch nicht an den armen 'Asylbewerbern', nein, die sind so verzweifelt, so von ihrer Heimat entfernt, so vereinsamt, so psychisch belastet, dass es ganz normal ist, ihrer Verzweiflung über zu wenig finanzielle Unterstützung, zu wenig Markenklamotten, zu wenig 5*-Mahlzeiten und zu wenig willige deutsche Mädchen zum Ausdruck zu bringen. Einen anderen Weg finden diese armen und vereinsamten, aus ihrem Land vertriebenen und suchenden jungen Menschen ja nicht. Also, liebe deutsche Mitbewohner, habt Mitgefühl für diese arme und entwurzelte Gestalten!
Prügeleien von betrunkenen Menschen ist ja wohl wirklich kein neues Phänomen. Menschen mit zuviel Alkohol in der Birne reagieren unkontrolliert. Gerade in Bayern spricht man da eher doch wohl von einer Rauferei. Aber hier wird gleich wieder die Ausländer Keule in populistischer Form geschwungen. Der Beitrag von wize.life-Nutzer ordnet das richtig ein.
Ba Su ist ja auch klüger als wize.life-Nutzer.
Der ist dafür brauner, besorgter und schlichter.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren