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Erneute Warnstreiks an Flughäfen am Donnerstag - Das müssen Passagiere JETZT wissen

News Team
Beitrag von News Team

Flugreisende in mehreren deutschen Städten müssen am Donnerstag aufgrund weiterer Warnstreiks mit Flugausfällen rechnen. Es sei mit starken Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen, so teilte es Verdi mit.



Anlässlich des Tarifkonflikts forderte die Linkspartei eine Verstaatlichung der Dienste. "Die Privatisierung der Sicherheitskontrollen muss so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden. Das neoliberale ,Privat vor Staat' bedeutet an den Flughäfen vor allem ,Profit vor Sicherheit'", sagte Linken-Parlamentsgeschäftsführer Jan Korte der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Die öffentliche Sicherheit darf nicht dem Gewinnstreben privater Sicherheitsdienstleister untergeordnet werden, erst recht nicht in einem sensiblen Bereich wie der Terrorabwehr an Flughäfen."

Die Kontrollen müssten entweder von der Bundespolizei oder durch eine neu zu gründende Anstalt öffentlichen Rechts übernommen werden, wie es Polizeigewerkschaften fordern, sagte Korte. Im Tarifkonflikt stellte sich der Linken-Politiker auf die Seite des Personals: "Die Beschäftigten an den Sicherheitskontrollen der Flughäfen fordern zu Recht mehr Geld für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, von deren Qualität unsere Sicherheit abhängt."

Warnstreik an Flughäfen in Nordrhein-Westfalen und Stuttgart

Nach Warnstreiks am Montag in Berlin hat Verdi für den morgigen Donnerstag zu Arbeitsniederlegungen an den Flughäfen in NRW und in Stuttgart aufgerufen. Die Gewerkschaft fordert einen Stundenlohn von bundesweit 20 Euro. Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) hatte bis zum Mittwoch kein verbessertes Angebot vorgelegt.


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