Hurrikan Florence schlägt knallhart auf! Hunderttausende Menschen ohne Strom ...
Hurrikan Florence schlägt knallhart auf! Hunderttausende Menschen ohne Strom - verheerende Schäden

Hurrikan Florence schlägt knallhart auf! Hunderttausende Menschen ohne Strom - verheerende Schäden

News Team
Beitrag von News Team

An der Ostküste der Vereinigten Staaten bahnt sich eine Naturkatastrophe an. Hurrikan Florence bringt Orkanböen und sintflutartige Regenfälle.

VIDEO: Diese Schäden werden erwartet

In Wrightsville Beach in North Carolina hat der Hurrikan inzwischen das Festland erreicht. 400.000 Menschen hätten derzeit keinen Strom, berichtet CNN. Auf Bildern in sozialen Netzwerken sind schwere Schäden zu sehen, welche die Wucht des Sturms erahnen lassen.

Der DWD erklärt: "Florence wird aller Voraussicht nach längere Zeit ihre Kreise unmittelbar vor oder über der Küste North und South Carolinas ziehen, bevor sie wohl erst zu Beginn der kommenden Woche über den Osten der USA nordwestwärts abzieht."

Weiter hießt es: "Eine Kombination aus Orkanböen, sintflutartigen Regenfällen, Sturmfluten und einem sehr hohen Wellengang dürften gewaltige infrastrukturelle Schäden nach sich ziehen.

Über 700 Kilometer lang ist der Streifen, in dem Orkanwinde erwartet werden. In North Carolina kommt noch die Gefahr vor Tornados dazu, die immer auftreten, wenn ein Hurrikan Land erreicht.

1000 Liter Regen setzen das Land unter Wasser


Doch der Wind ist nicht das gefährlichste an Florence. Den größten Schaden wird das Wasser anrichten. Es fallen massive Niederschläge. Dazu sagt TWC-Meteorologe Jan Schenk: „Bis zu 1000 Liter Regen in so kurzer Zeit kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Solche Regenmengen sind nur in absoluten Ausnahmefällen möglich. Man muss befürchten, dass nicht nur Straßen und Brücken zerstört werden, sondern dass Florence das Gesicht der Landschaft verändern wird.“

Die Gefahr durch Hochwasser wird durch die sich ankündigende Sturmflut noch größer. Auf dem Atlantik wurden Wellenberge von bis zu 25 Meter Höhe gemessen. Ganz so hoch wird die Sturmflut zwar nicht ausfallen, aber das Meer wird durch Florence bis zu 4 Meter hoch an den Küsten aufgepeitscht.

Nicht nur die Küste ist unsicher




Selbst hunderte Kilometer im Landesinneren wird es noch zu Überschwemmungen und Blackouts, also Stromausfällen, kommen. Man kann nur hoffen, dass sich die Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Florence wird sich erst am Sonntag, den 16. September soweit abgeschwächt haben, dass die größte Gefahr erst mal vorüber ist. Die Hochwasserlage allerdings könnte sich noch länger hinziehen. Die Beseitigung der Schäden könnte Jahre dauern.