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Herbststurm Fabienne trifft am Sonntag Deutschland hart - unbedingt Wetter-Warnungen beachten

News Team
Beitrag von News Team

Gleich zwei Herbsttürme kommen auf uns zu. Am Freitag erreicht uns Sturmtief Elena und am Sonntag kommt Tief Fabienne. Das schöne Sommerwetter geht leider zu Ende. Der Süden und Osten bekommen noch eine kurze Schonfrist.

Bereits am Vormittag kommt der Regen im Norden und Westen an und damit die Sturmböen. Die Windspitzen erreichen 85 km/h. Die Bäume sind noch voll belaubt und bieten daher eine große Angriffsfläche. Bereits ab 80 km/h können Bäume vom Wind umgeworfen werden, daher sollten Wälder unbedingt gemieden werden. An der Nordseeküste von Dithmarschen bis Sylt kommt es sogar zu orkanartigen Böen bi 110 km/h.

IM VIDEO: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm - auf Elena folgt Fabienne


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Im Osten und Süden bleibt es erst einmal sommerlich und die Höchstwerte steigen auf 31 Grad in Berlin. Aber am Nachmittag bzw. am Abend ist der Sommer auch hier vorbei und Regen setzt ein. In Bayern bilden sich vor dem Regen die vielleicht letzten Sommergewitter des Jahres. Es kommt nochmal zu unwetterartigem Starkregen bei Gewitteraufzug.

Freitagabend: Sommer ist endgültig vorbei

Am Abend und in der Nacht kommt es zu Schauern und Gewittern an der Nordseeküste und es bleibt windig im Norden. An den Alpen gibt es Dauerregen in der Nacht, ehe das Regengebiet nach Süden abzieht. Die Tiefstwerte fallen noch gar nicht so tief und liegen bei 8 bis 11 Grad in der Nacht.

Samstag: Herbstwetter, aber eher ruhig

Am Samstag geht es im Norden mit den Schauern weiter. Es bleibt auch windig und damit gibt es so richtiges Herbstwetter. Weiter südlich bleibt es meist ruhig mit Sonne und Wolken im Wechsel. Es ist mit bis zu maximal 16 bis 19 Grad längst nicht mehr so warm wie in den letzten Tagen. Die Temperatur ist regelrecht abgestürzt.

Sonntag: Orkanwinde erwartet

Am Sonntagabend kommt Sturm Fabienne in Deutschland an. Im Süden des Landes wird es auf jeden Fall zu Orkanböen bis 120 km/h kommen. Im Norden und in der Mitte kommt es nach jetzigem Stand zu heftigem Dauerregen. Fabienne hat aber auch das Potenzial sich auf ganz Deutschland auszubreiten. Sollte sich die Zugbahn nur etwas nach Norden verlagern, droht eine markante Sturmlage für das ganze Land. Die Vorhersagen sollten unbedingt im Auge behalten werden.

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