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Wetter: AMTLICHE WARNUNG der Stufe Orange für 15 Kreise - Schwerer Föhnsturm bricht los

News Team
Beitrag von News Team

Im Laufe des heutigen Mittwochs stellt sich an den Alpen und im Erzgebirge ein warmer und kräftiger Wind aus südlichen Richtungen ein: der Föhn. Das Thermometer erreicht Werte von bis zu 25 Grad. Regelrecht heiß wird es in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zum Wochenende hin.

Gegen Mittag verziehen sich letzte Nebelfelder im Süden, anderswo herrscht davor bereits viel Sonnenschein. Am Nachmittag ist es überall sonnig. Dazu weht mäßiger Wind aus Südost bis Ost. Der Föhn in den Alpen wächst sich zu Sturmböen auf den Gipfeln aus. Später treten auch starke Böen im Erzgebirge sowie im sächsischen Elbtal auf. Die Höchstwerte klettern auf 19 bis 24 Grad, am östlichen Alpenrand liegen die Temperaturen durch den Föhn auch noch darüber.

Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN für Mittwoch und Donnerstag

Es treten im Bergland schwere Sturmböen auf. Über 2000 Meter erreicht der Wind Geschwindigkeiten um 100 km/h.

Schwere Stürme toben
DWDSchwere Stürme toben
  • Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Berchtesgadener Land
  • Erzgebirgskreis
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Lindau
  • Miesbach
  • Mittelsachsen - Bergland
  • Oberallgäu
  • Ostallgäu
  • Rosenheim
  • Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - westelbisches Bergland
  • Traunstein
  • Vogtlandkreis - Bergland
  • Weilheim-Schongau

Video: Wetter-Jan zeigt, wie der Hitze-Herbst das Land erfasst



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Der DWD erklärt den Föhn


Als Föhn wurde ursprünglich ein warmer, trockener, abwärts gerichteter Wind auf der Alpennordseite bezeichnet. Besonders in der kalten Jahreszeit sorgt er für eine deutlich höhere Temperatur. Heutzutage wird die Bezeichnung Föhn verallgemeinernd für einen trocken-warmen Fallwind auf der Leeseite von Gebirgen verwendet.

DWD-Karte zeigt: Hier schluckt der Nebel noch die Sonne (9.45 Uhr)


Großflächige Nebelfelder über Deutschland
DWDGroßflächige Nebelfelder über Deutschland

In der Nacht zum Donnerstag präsentiert sich der Sternenhimmel häufig klar, nur vereinzelt versperren Nebelfelder die Sicht. Im Südwesten ergeben sich in der zweiten Nachthälfte dichtere Wolkenfelder. Die Tiefstwerte liegen zwischen milden 13 und kühlen 5 Grad. Meist ist es schwachwindig.

In Alpentälern und am Erzgebirge treten föhnbedingte, starke bis stürmische Böen aus Süd bis Südost auf, auch im Elbtal stark böiger Südostwind. Auf Alpengipfeln ist mit Föhnsturm, zeitweise mit schweren Stürmen zu rechnen. Untertags ist das Wetter mild und freundlich.

28 Grad am Wochenende


Noch wärmer wird es am Wochenende laut DWD: Das Thermometer klettert nach erneutem Frühnebel auf 20 bis 25 Grad, im Westen örtlich bis 28 Grad.

Am Sonntag wird es im Westen wolkiger, aber noch bleibt es meist trocken, sonst nach vor allem an Bodensee und Donau teils zäher Nebelauflösung recht sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 25 Grad, bei länger anhaltendem Nebel kühler. Schwacher bis mäßiger, in freien Lagen in Böen frischer Südostwind. Nachts im Westen und Nordwesten bewölkt, später örtlich etwas Regen, sonst teils gering bewölkt, teils neblig. Tiefstwerte 13 bis 4 Grad.

So steigt die Temperatur über die Jahre hinweg

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