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Wetter in Deutschland: FROST, REGEN, ORKAN-artige Böen - Gewaltiger Herbststurm zieht auf

News Team
Beitrag von News Team

Deutschland befindet sich in den letzten Ausläufern einer Hochdruckzone, die sich von den Azoren bis nach Osteuropa erstreckt. Doch ab Montag weht ein anderer, sehr kalter Wind. Hier sammeln wir die neuesten Wetter-Infos im Ticker:

+++ DWD-Vorhersage für Dienstag, den 23.10.2018 +++

Ab morgen (23.10.2018) wird der Herbst regnerisch. Teilweise sinken die Temperaturen sogar bis auf 5 Grad. Der DWD sagt einen ungemütlichen Tag für weite Teile Deutschlands voraus.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für Dienstag ungemütliches Wetter. Zunächst ist es nur in der Nordhälfte, später dann landesweit stark bewölkt oder bedeckt und gebietsweise regnet es. Nur im äußersten Westen und im Südwesten bleibt es meist trocken und die Sonne zeigt sich. Im Oberrheingraben ist mit Temperaturen bis 17 Grad zu rechnen, sonst liegen die Höchsttemperaturen bei 9 bis 14 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer und zeitweise stark böiger Wind aus West bis Nordwest, in der Nordosthälfte werden Sturmböen erwartet. An den Küsten sowie auf den Berggipfeln drohen schwere Sturmböen, exponiert sogar orkanartige Böen.

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es überwiegend stark bewölkt und regnerisch. In den Staulagen der östlichen Mittelgebirge kann teils intensiverer Regen fallen. Vor allem an den Alpen wird ein einsetzender Dauerregen erwartet, oberhalb von 2000 m auch Schnee. Im Nordosten ist wolkig, örtlich kommt es zu Schauern. Die Tiefsttemperaturen lieben bei 11 bis 5 Grad, im Bergland bei bis 2 Grad.

Weiterhin teils starker bis stürmischer West- bis Nordwestwind. An den Küsten und im Bergland weiterhin schwere Sturmböen, vereinzelt noch orkanartige Böen.


+++ Im VIDEO: Wo es richtig heftig wird +++


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+++ DWD: Kühle Luft, Ausläufer eines Sturmtiefs +++

Deutschland liegt dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge am heutigen Montag noch unter Hochdruckeinfluss. Die von Nordwesten übergreifende Kaltfront ist deshalb zunächst nur schwach ausgeprägt. Rückseitig gelangt jedoch mit nordwestlicher Strömung kühlere Luft zu uns. Am Dienstag greifen die Ausläufer eines Sturmtiefs auf Deutschland über.

Bis zum Vormittag erwartet in der Mitte und im Süden Deutschlands gebietsweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter.

Noch bis in den Vormittag hinein ist auf exponierten Schwarzwaldgipfeln mit einzelnen starken bis stürmischen Böen bis 70 km/h zu rechnen. An der Nordsee, im weiteren Tagesverlauf auch an der Ostsee, frischt der Wind mit Böen bis 60 km/h auf.

In der Nacht zum Dienstag nimmt dann der Wind weiter zu. In der norddeutschen Tiefebene prognostiziert der DWD Windböen um 55 km/h, an den Küsten sowie im schleswig-holsteinischen Binnenland Sturmböen bis 85 km/h, in exponierten Lagen an der Nordsee erste schwere Sturmböen bis 100 km/h aus West bis Nordwest. Auf den Nordfriesischen Inseln sind zudem erste orkanartige Böen bis 105 km/h nicht ausgeschlossen. Auch auf dem Brocken in den Frühstunden schwere Sturmböen.

+++ "Der Sommer, der nicht gehen wollte! +++