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Wetter-Chaos in Europa: Unwetter fordern 4 Opfer in Italien - So geht Deutschland in die neue Woche

News Team
Beitrag von News Team

Nass und kalt in Deutschland: Die Schneefallgrenze sinkt dramatisch, und weite Teile Deutschlands trifft nun jede Menge Schneeregen. In den südlichen und östlichen Mittelgebirgen teils starke Sturmböen mit bis zu 100 km/h. Die wichtigsten Wetter-News des Tages im Ticker.

+++ IM VIDEO: So mies sind die Wetter-Aussicht für Deutschland, doch es gibt auch sonnige Flecken +++

+++ Stürme, Schnee und Dauerregen in Europa +++

Tote bei Erdrutsch in Italien nach Unwetter

Überflutungen in Russland

Sturm in Zentralitalien

1 Meter Neuschnee am Stelivo Pass

+++ Erster Schnee im Süden - Wo es wie viel geschneit hat +++


  • Westerheim auf Alb 15 cm
  • Klippeneck auf der Westalb 13 cm
  • Eggenthal im Ostallgäu 12 cm
  • Ulm-Mähringen 6 cm
  • Burgau bei Günzburg 8 cm

+++ DWD: Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN jetzt in diesen Städten und Landkreisen (Stand 9.36 Uhr)+++

Stürmische Böen (Stand 9.36)
DWDStürmische Böen (Stand 9.36)

Oberhalb von 800 m Sturmböen bis 70 km/h, in exponierten Lagen bis 80 km/h in:

  • Kreis Fulda
  • Kreis Rhön-Grabfeld
  • Kreis Schmalkalden-Meiningen
  • Kreis Hildburghausen
  • Stadt Suhl
  • Kreis Gotha
  • Ilm-Kreis
  • Kreis Sonneberg
  • Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - westelbisches Bergland
  • Kreis Mittelsachsen - Bergland
  • Erzgebirgskreis
  • Vogtlandkreis - Bergland
  • Kreis und Stadt Hof
  • Kreis Wunsiedel
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis Tirschenreuth
  • Kreis Neustadt a.d. Waldnaab

Oberhalb von 1000 m Sturmböen mit 60-85 km/h, in exponierten Lagen bis 100 km/h in:

  • Kreis Harz – Bergland
  • Kreis Cham
  • Kreis Regen
  • Kreis Deggendorf
  • Kreis Freyung-Grafenau
  • Kreis Freudenstadt
  • Ortenaukreis
  • Kreis Emmendingen
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
  • Kreis Lörrach
  • Kreis Waldshut

Ab 2000 m in exponierten Lagen Böen bis zu 100 km/h in:

  • Kreis Berchtesgadener Land
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen

+++ DWD: Schneefallgrenze sinkt auf 400 Meter +++

Am Sonntagfrüh und am Vormittag ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) meist stark bewölkt oder bedeckt, vor allem im Süden und Osten des Landes regnet es zeitweise, anfangs teils bis 400 bis 600 Meter Schneeregen oder Schnee.

An der Ostsee gibt es einzelne Schauer. Tagsüber im Nordwesten erwarten die Meteorologen längere sonnige Abschnitte zur Nordsee hin, dabei bleibt es weitgehend niederschlagsfrei. Mit Höchsttemperaturen zwischen 3 und 9 Grad ist es aber sehr kühl.

Mäßiger bis frischer Nordostwind, mit starken, in Hochlagen Sturmböen drohen. In den Alpen kommt ein Föhnsturm auf. In der Nacht zum Montag bleibt es meist stark bewölkt oder bedeckt, vor allem von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie im Osten regnet es leicht, im höheren Bergland gibt es laut DWD teils Schnee oder Schneeregen.

Im Küste regnet es vereinzelt. Im Süden droht örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 6 und 0 Grad, im Bergland leichter Frost bis -3 Grad. Achtung, Glättegefahr! Auf den Alpengipfeln Sturmböen um Süd. An der Küste Böen bis Sturmstärke aus Nordost.

+++ DWD: Sintflutartige Verhältnisse an den Alpen +++



Schnee in England:


+++ DWD: Zeit für Winterreifen +++



+++ Weiße Weihnachten? Kann niemand heute seriös beantworten! +++



+++ Düstere Prognose: Hurrikans künftig auch in Europa möglich +++

Waren Hurrikans früher ein Europäern fremdes Wetterphänomen, dürfte sich dies in den kommenden Jahren drastisch ändern. Forscher der Tschechischen Akademie der Wissenschaften haben Daten aus den letzten hundert Jahren analysiert und dabei festgestellt, dass die Wirbelstürme immer weiter in Richtung Norden wandern. Für Europa könnte dies dramatische Folgen haben.

Grund für die Entwicklung ist die Erwärmung der Ozeane. Denn Hurrikans entfalten sich dort, wo das Meereswasser am wärmsten ist, nämlich in den Tropen. Kaltes Wasser entzieht ihnen ihre Kraft. Da die Tropen sich seit Jahren in Richtung der Erdpole ausdehnen, könnten die Wirbelstürme künftig vermehrt in Regionen vorkommen, wo sie bisher nicht bekannt sind - wie beispielsweise in Europa.


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