Italien nach schweren Unwettern im Ausnahmezustand.
Italien nach schweren Unwettern im Ausnahmezustand.Foto-Quelle: Pixabay/Twitter

Brenner-Autobahn nach Schlammlawine gesperrt – Schon mehrere Unwetter-Tote in Italien

News Team
Beitrag von News Team

Land unter in Italien. Heftige Unwetter versetzen ein ganzes Land in den Ausnahmezustand. Am Wochenende starben vier Menschen in Kalabrien (Süd-Italien) durch einen Erdrutsch. Laut Polizei hatten sie versucht ein vom Unwetter zerstörtes Rohr zu reparieren. Einen weiteren Toten meldeten die Behörden in der Hafenstadt Catanzaro.


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Auch im Norden lösten sich Schlammlawinen. Am Sonntagabend musste die Brenner-Autobahn zwischen Brenner und Sterzing komplett gesperrt werden, nachdem eine Schlammlawine auf die Fahrbahn gestürzt war.

Laut "Bild" wurden mehrere Autos von den Erdmassen getroffen. Wie durch ein Wunder gab es nur einen leicht Verletzten. Auch die Züge standen still.

Verschlechterung der Wetterlage am Montag


Insgesamt fiel in Südtirol in den vergangenen 24 Stunden so viel Regen wie normalerweise in einem Monat, berichtet das italienische Nachrichtenportal "stol.it".

Und es ist keine Besserung in Sicht. Ganz im Gegenteil. Der Zivilschutz erwartet für Montag eine weitere Verschlechterung der Wetterlage. Für weite Teile des Landes wurde daher die höchste Alarmstufe ausgerufen. In der Region Venetien werden Überschwemmungen und Erdrutsche befürchtet. Bereits am Sonntag war in Venedig der berühmt Markusplatz geflutet.

Vielerorts bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen. An Küstenorten warnt der Zivilschutz vor Sturmfluten. Besonders betroffen sind Inseln.

Am Wochenende meldeten Wetterdienste auf Sardinien und der französischen Nachbarinsel Korsika Sturmböen bis zu 120 km/h. Auf Elba stürzte ein historischer Bergwerk-Steg ins Meer.