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Schnee-Alarm in Baden-Württemberg - Polizei rät: Lassen Sie ihr Auto stehen!

News Team
Beitrag von News Team

Autofahrer mussten am Montagmorgen besonders gut aufpassen. In weiten Teilen Deutschlands sorgte Schneefall für Glätte auf den Straßen. Hier sammeln wir die wichtigsten Wetter-News im Ticker:

+++ Schneealarm und Warnhinweis - zahlreiche Unfälle auf winterlichen Straßen in Baden-Württemberg +++

Am späten Montagnachmittag ist es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen wegen Schneefällen im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidums Tuttlingen gekommen. Davon betroffen ist auch die Autobahn 81. Besonders in den höher gelegenen Regionen des Schwarzwalds sowie der Schwäbischen Alb müssen Autofahrer mit glatten und schneebedeckten Fahrbahnen rechnen.

Im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die Landstraße 177 zwischen Königsfeld und Hardt dicht. Zahlreiche Fahrzeuge kommen nicht von der Stelle. Auch auf anderen Streckenabschnitten herrschen zum Teil chaotische Verhältnisse. Bis 17 Uhr wurden der Polizei bereits über zwanzig Schneeunfälle gemeldet. In den meisten Fällen handelt es sich nur um Blechschäden.

Die Polizei rät dringend: Wenn irgend möglich, lassen Sie Ihr Fahrzeug stehen. Wer bereits unterwegs ist, fahren Sie defensiv und mit witterungsangepasster Geschwindigkeit. Besonders in Kurven, auf Brücken sowie an Gefällstrecken ist höchste Vorsicht geboten.

+++ Größte Trockenheit seit Beginn der Messungen +++



+++ Schnee und Kälte in Deutschland +++

Am Dienstag ist es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) meist stark bewölkt, im Südwesten und an den Alpen kann gelegentlich die Sonne aufblitzen. Im zentralen Mittelgebirgsraum sowie im Norden ist mit Niederschlägen zu rechnen, zeitweise bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen. Im Süden dagegen bleibt es überwiegend trocken. Tageshöchstwerte zwischen -1 am Harz und 5 Grad am Oberrhein, direkt an der See etwas milder.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es laut DWD weiterhin bewölkt und es fällt etwas Niederschlag. Am Dienstag wird es wohl stark bewölkt bleiben, mit zeitweise Niederschlägen, die in mittleren und höheren Lagen als Schnee fallen. Im Küstenumfeld müssen sich Bewohner nun auf Regenschauer einstellen. Die Tageshöchsttemperaturen schätzt der Deutsche Wetterdienst auf 0 bis 4 Grad, dabei werde ein frischer Wind wehen - dieser kann noch immer besonders an der Küste und auf den Bergen stürmisch werden!

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In der Nacht zu Mittwoch gehen dann auch die Niederschläge in den tiefen Lagen in Schnee über. Gebietsweise ist mit Glätte zu rechnen. Die Luft kühlt auf Werte um +2 Grad an der See und bis -5 Grad auf den Mittelgebirgen ab, so die Prognose. Auch am Mittwoch heißt es Wolken, Wolken, Wolken mit Schnee, Schneeregen und Regen! Der Ostwind weht nun etwas schwächer, doch an der Küste bleibt es noch stürmisch. In der Nacht zu Donnerstag sinken die Temperaturen dann auf -1 bis -6 Grad.



+++ Amtliche Warnung vor Sturmböen JETZT +++

Laut DWD drohen Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 70 km/h. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h gerechnet werden.

Diese Landkreise sind betroffen:

Mo, 19. Nov, 21:00 – Di, 20. Nov 12:00 Uhr
  • Kreis und Stadt Passau
  • Freyung-Grafenau
  • Deggendorf
  • Regen
  • Cham
  • Schwandorf
  • Neustadt a.d. Waldnaab
  • Tirschenreuth
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Wunsiedel
  • Kreis und Stadt Hof


So, 18. Nov, 21:00 – Di, 20. Nov 0:00 Uhr

  • Harz - Bergland


Mo, 19. Nov, 4:00 – 18:00 Uhr

  • Aurich - Küste
  • Wittmund - Küste
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Dithmarschen - Küste
  • Nordfriesland - Küste
  • Schleswig-Flensburg - Küste
  • Rendsburg-Eckernförde - Küste
  • Plön - Küste
  • Ostholstein - Binnenland
  • Hansestadt Lübeck
  • Ostholstein - Küste


DWD: Amtliche Warnung vor Sturmböen (orange)
DWDDWD: Amtliche Warnung vor Sturmböen (orange)


+++ DWD: WARNLAGEBERICHT für Deutschland +++

Vor allem in den Mittelgebirgen und im Alpenraum kommt es am Montagmorgen zu leichtem Schneefall. An den Küsten sowie auf den Bergen treten steife bis stürmische Böen auf. Auf exponierten Bergen sind sogar Sturmböen möglich.

Am Rande eines umfangreichen Hochdruckgebiets mit seinem Schwerpunkt über Skandinavien strömt momentan aus Nordosten kalte Festlandsluft nach Deutschland. Dabei sorgt ein Höhentief, das über den Süden westwärts zieht, für unbeständiges Wetter.

IM VIDEO | Der Winter bricht an: So wird das Wetter ab Montag




Der Winter kommt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Twitter mitteilt, gibt es bis Donnerstag im Harz und in Thüringen eine Schneeschicht von gut zehn Zentimetern. Nachts kann es vereinzelt bis zu -15 Grad kalt werden. Der Dienst warnt vor Glätte. Die Polizei bittet Autofahrer, unbedingt auf Winterreifen umzusteigen.

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