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Ein Großaufgebot an Rettungskräften versuchte, den Mann aus dem Wasser zu zi ...
Ein Großaufgebot an Rettungskräften versuchte, den Mann aus dem Wasser zu ziehen. Doch dies gelang erst nach Stunden.Foto-Quelle: (c) Copyright NEWS5 Syndication UG

Schneepflug stürzt in Isar - Fahrer (48) stirbt nach Stunden im eiskaltem Fluss an Unterkühlung

News Team
Beitrag von News Team

Während der Schneeräumarbeiten in Bayern kam es bei Lenggries zu einem tödlichen Unfall: Ein Schneepflug war in der Nähe des Sylvensteinsees am Freitagmorgen (11. Januar 2019) von der Fahrbahn abgekommen und in die Isar gestürzt.

Dabei wurde der 48-jährige Fahrer in dem 18-Tonnen schweren Schneepflug eingeklemmt. Rettungskräfte konnten ihn nur mit Mühe und nach Stunden aus dem eiskalten Wasser ziehen.

Da der Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad-Tölz lange in dem eisigen Wasser gelegen hatte und sein Zustand lebensbedrohlich war, wurde er in eine Spezialklinik nach Innsbruck gebracht. Dort verstarb er wenige Stunden später.

Abwechselnd hielten Rettungskräfte den Mann über Wasser

Die Bergung des Schneepflug-Fahrers war nach Medienberichten so schwierig, weil der Mann erst aus dem eiskalten Wasser befreit werden konnte, nachdem das Räumfahrzeug ein stückweit aus dem Fluss gezogen worden war. Dafür musste ein Kran angefordert werden, was Zeit kostete.

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Während der dramatischen Bergung kämpfte laut "Münchner Merkur" ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter vier Notärzte, über zwei Stunden lang um das Leben des 48-Jährigen.

Abwechselnd seien sie in das Wasser gestiegen, um den Kopf des Mannes über Wasser zu halten und ihn zu intubieren. „Wir haben über 30 Sauerstoff-Flaschen verbraucht“, zitiert der Münchner Merkur den leitenden Notarzt.

"Er hatte nur minimalste Vitalfunktionen"

Zeitgleich versuchten andere Rettungskräfte, das 18 Tonnen schwere Räumfahrzeug mit einem Traktor aus dem Wasser zu ziehen, was nicht gelang. Schließlich sei ein Autokran zu dem Unfallort gebracht worden, eskotiert von der Polizei. Denn es ging um jede Minute.

Mithilfe des Krans konnte der Schneepflug so weit angehoben worden, dass Taucher die Windschutzscheibe einschlagen und den Mann aus dem Fahrzeug ziehen konnten.

„Er war noch am Leben, hatte aber nur minimalste Vitalfunktionen“, so der leitende Notarzt zum "Münchner Merkur". Per Rettungshubschrauber wurde er nach Innsbruck geflogen, wo er am Nachmittag verstarb.

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2 Kommentare

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Sehr schlimm,für die Angehörigen.
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Traurig.
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