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Happy Birthday Facebook, Mutter aller sozialen Netzwerke

Happy Birthday Facebook, Mutter aller sozialen Netzwerke

News Team
04.02.2014, 10:56 Uhr
Beitrag von News Team

Als der 19-jährige Mark Zuckerberg Facebook am 4. Februar 2004 gründete, sah das Internet noch ganz anders aus als heute. Soziale Netzwerke gab es noch nicht, ebenso wenig wie viele andere beliebte Webseiten. YouTube entstand erst 2005, Twitter 2006, Seniorbook 2011.

Den gigantischen Siegeszug von Facebook konnte niemand ahnen. Die Plattform war schließlich als kleines Netzwerk für Studenten an der Harvard-Universität gedacht – und damit für eine junge Zielgruppe. Schon am ersten Tag meldeten sich 600 Nutzer an. Schnell weitete sich das Publikum aus, Ende 2004 hatte die Plattform eine Million Nutzer. Aber erst 2006 öffnete sie sich für alle Internetnutzer über 13 Jahren.

Unter Beschuss von Datenschützern

Facebook hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens radikal gewandelt. Immer neue Funktionen, die heute selbstverständlich scheinen, kamen hinzu – so wie 2009 der „Gefällt mir“-Button. Aber immer wieder stand und steht das inzwischen börsennotierte Unternehmen unter Beschuss von Datenschützern. Sie bemängeln, dass es das Portal Mitgliedern zu schwer macht, die Privatsphäre sicherzustellen. Was das Netzwerk mit den vielen Daten seiner Mitglieder anfängt, ist unklar. Nutzer müssen dauernd aufpassen, ob Facebook nicht heimlich Einstellungen verändert hat, so dass Inhalte, die eigentlich privat sein sollten, plötzlich öffentlich sind.

Trotzdem wächst Facebook weiter. 1,2 Milliarden monatliche aktive Nutzer hat das Portal inzwischen. Nächstes Jahr könnte das Netzwerk mehr Mitglieder haben als China Einwohner (1,35 Milliarden).

Die Jugend verlässt Facebook - und die Älteren holen auf

Mark Zuckerberg, heute 29 Jahre alt, hat die Internet-Kommunikation revolutioniert – und den Siegeszug anderer Netzwerke ermöglicht. Aber seine Plattform ist längst keine mehr für ein jüngeres Publikum. In den letzten Jahren soll Facebook fast sieben Millionen junge Nutzer unter 24 Jahren verloren haben. Die tummeln sich jetzt bei anderen Diensten, so wie Whatsapp zum Chatten auf dem Handy. Macht nichts, denn dafür treten mehr und mehr Mitglieder aus der Generation 50+ dem Netzwerk bei. Die größte Altersgruppe auf Facebook sind heute die 35- bis 54-Jährigen.

Erst 25 Prozent der Generation Ü45 sind in sozialen Netzwerken aktiv

Trotz aller Größe: Es gibt ja nicht nur Facebook, sondern neben dem Giganten noch viele weitere soziale Netzwerke so wie Seniorbook. Gerade die zahlenmäßg starke Zielgruppe ab 45 war bislang zurückhaltend in der Nutzung sozialer Netzwerke: 74% geben an, noch keine sozialen Netzwerke zu nutzen (Quelle: Best for Plannung 2013). Und 5,3 Millionen oder 13% der Ü45 sind auf Facebook aktiv (Quelle allfacebook). Die entscheidenden Aspekte für oder gegen soziale Netzwerke liegen in

  • Sicherheit und Datenschutz
  • Sinn und Nutzen


Dabei wird ordentlicher Datenschutz als Pflichtaufgabe gesehen. Das entscheidende Argument ist aber eine konkrete Antwort auf die "Sinnfrage". Immer mehr entdecken nun, dass Netzwerke eine ideale Möglichkeit bieten, um neue Leute und Seiten des Lebens kennen zu lernen. Und das ist ein sehr überzeugendes Argument, weil es einen der größten Wünsche der Menschen bedient: aktiv und so lange wie möglich an der Gesellschaft teilnehmen zu können.

Die Älteren laufen auch hier nicht jedem Trend hinterher und haben meist eine andere Gesprächskultur und eine andere Erwartung an Themen und Angebote. Genau dies nimmt seniorbook auf und will so Facebook ergänzen. Viele Nutzer wechseln zwischen den Netzwerken täglich hin und her.

Natürlich gibt es auch heute noch die Internetmuffel, die sagen, das alles sei Zeitverschwendung. Man solle doch lieber spazieren gehen oder lesen. Aber wer sagt denn, dass man nur das eine oder andere tun kann? Schließlich sind Online-Netzwerke prima Möglichkeiten, um sich auszutauschen, Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen oder sich über das aktuelle Geschehen zu informieren. Das sind genau die Dinge, die die meisten laut einer Bitkom-Umfrage in sozialen Netzwerken tun. Und wenn Ihr nicht sicher seid, ob Ihr zu viel Zeit online verbringt – an dieser Zahl könnt Ihr Euch messen: Die Deutschen sind im Schnitt in sozialen Netzwerken 2,4 Stunden unterwegs. Pro Tag. Lest (und genießt) den Blog von Richard Gutjahr zum 10. Geburtstag von Facebook.

Könnt Ihr Euch ein Leben ohne soziale Netzwerke noch vorstellen?

43 Kommentare

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bei fb habe ich nette alte bekannte wiedergefunden...
  • 25.02.2014, 12:31 Uhr
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Facebook ist besonders super - wenn man im Ausland weilt... Gute Reise - gute Verbindung mit den Lieben
  • 11.02.2014, 18:08 Uhr
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Ich finde Facebook auch gut und gehe jeden Tag auf FB. Habe dort schon viele nette Leute gefunden in meinem Alter und mit meinen Gedanken. Ich finde, es ist leichter zu handhaben wie Seniorbook und wer kennt wen.
  • 08.02.2014, 14:56 Uhr
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Ich finde Facebook einfach toll---naja seit dem habe ich weniger Zeit aber egal .
  • 07.02.2014, 22:15 Uhr
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Was heist FB laufen die Jungen weg. Die sind ebenfalls 10 Jahre älter.
  • 06.02.2014, 19:30 Uhr
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Ich habe vor etwa zwei Jahren Facebook entdeckt, und ich finde diese Möglichkeit der kontaktaufnahme und des AUstausches richtig cool, weil ich das hier bei mir Zu Hause machen kann... ich fühle mich sehr wohl dabei...
  • 05.02.2014, 23:45 Uhr
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Ich bin seit 2010 bei Facebook und hatte nie Probleme
  • 05.02.2014, 23:04 Uhr
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Seit ich in Rente bin, bin ich froh, dass es Facebook gibt. So bin ich mit meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die nicht in meiner Stadt wohnen, auch weiterhin verbunden und brauche nicht ellenlange Mails zu schreiben. Eine kurze Info reicht aus.
  • 05.02.2014, 18:07 Uhr
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Das ist wie bei allem.... Ich kann es für Sinnvolle Dinge einsetzen oder Schindluder damit treiben.
Was weiß denn der einzelne wirklich von mir...
Wie ich heiße.....das kann man im Telefonbuch auch rauslesen.
Wer jemand wirklich, einen kennenlernen will, der fordere doch seine Kranken/ Rentenakte an.Da steht alles drinn was man gerne von anderen wissen will.
Schweigepflicht ? Was soll das sein ?? Es gibt immer einen Weg !!!!
Wo kann ich meine Meinung kundtun, bei einem Leserbrief in der örtlichen Tageszeitung ??? Ha Ha wenn das schreibst was unsere Obrigkeit gerne hört, ja dann hast eine Chance daß er veröffentlicht wird !!!
Darum ist es denen am liebsten, wenn wir uns alle vergraben.
von deren Seiten kommen auch die einschüchterungen: Zeig nicht alles, sag nicht alles, sonst wirst überfallen, vergewaltigt usw. Praktisch für unseren Staat.
Alle verstecken sich und sind ruhig.
  • 05.02.2014, 15:56 Uhr
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